“NO!”
I make a great show of removing my belt. It is long, black, and will curl agonizingly around your softest parts. “There are many ways to teach a woman to dance. You will dance lust, or you will dance pain!”
Immer und immer wieder liest sie diese Zeilen, verschlingt sie, nimmt sie in sich auf und lässt sie durch ihren ganzen Körper fahren. Die Sinnlichkeit und Brutalität dieser Worte rauben ihr den Atem, ihre rechte Hand wandert von alleine zwischen ihre Beine, dorthin, wo es bereits warm und feucht ist. Sanft kreisen ihre Finger um den heißesten Punkt dort unten, erzeugen ein Kribbeln, das immer stärker wird, ein Verlangen, das sie schier zerreißt, eine Lust, die nach einem Höhepunkt verlangt. Hitze steigt in ihr auf, ihre Haut glänzt leicht schweißnass, sie hebt ihre Hüfte, drückt sie dem Finger entgegen, als verlange sie mehr, ihre Schenkel zittern. Dann, endlich, durchfährt sie der Blitz, das Kribbeln wird unerträglich, erfüllt ihren gesamten Unterleib, das Feuer fährt hoch bis zum Herzen und sie kann ein Stöhnen nicht unterdrücken. Erschöpft sackt sie in sich zusammen, lässt die Hand aber wo sie ist, um sich noch ein, zwei Mal kurz zu berühren, ihr Körper bäumt sich auf. Dann wird sie ruhig, schließt die Augen und ist schon bald eingeschlafen.
Masturbation wird aus den verschiedensten Gründen abgelehnt, aber es gibt mindestens genauso viele Foren, Magazine und Bücher, die es als Selbstverständlichkeit ansehen und massiv gegen das vermeintlich christliche Verbot der Selbstbefriedigung ankämpfen. Diese beiden diametralen (Ist das nicht ein tolles Wort? Bedeutet: konträr, gegensätzlich, unvereinbar, antagonistisch, inkompatibel, dualistisch, oppositionell, disparat) Standpunkte verursachen nichts als eine große Verwirrung in den Köpfen derjenigen, die ihren eigenen Weg noch nicht ganz gefunden haben.
Ich habe Masturbation jahrelang abgelehnt, dachte, das nicht nötig zu haben. Dann aber traf ich einen Mann, der dem Thema völlig offen gegenüber stand und meine Neugier weckte. Irgendwann ging ich mit einer Freundin einkaufen und erstand Paulchen – die Ergebnisse sind eine Erweiterung meines Horizonts, meiner Toleranz, meiner Offenheit und letztendlich auch diese Seite. Ich möchte niemanden zu etwas zwingen, aber vielleicht schaffe ich es, mit meinen Überlegungen einen Impuls zu geben und euch zu helfen, euren Weg zu finden.
Ich halte sehr viel von Vibratoren, aber auch meine Hände sind nicht zu verachten. Von vielen Frauen habe ich gehört, dass ihnen Finger nichts mehr bringen, seit sie Sexspielzeug verwenden, aber das scheint eine individuelle Empfindung zu sein. Ebenso ist es mit den Phantasien – ich tue mich etwas schwer damit, mich allein auf das zu konzentrieren, was ich mir vorstelle. Um zum Orgasmus zu gelangen, muss ich meine Aufmerksamkeit auf eine Sache fixieren – einen Film, eine Geschichte (oder einen Satz daraus), ein Bild. Ich muss angeregt werden, aber gleichzeitig abschalten können und genau das fällt denke ich vielen Frauen schwer.
Zur Häufigkeit: Ich masturbiere nicht regelmäßig, sondern dann, wenn ich Lust darauf habe. Mal ist das in einer Woche jeden Tag, mal mehrmals am Tag, mal monatelang gar nicht. Da gibt es keine feste Regelung und wer nicht gerade mit seinem Top eine Orgasmuskontrolle ausgemacht hat, sollte sich meiner Meinung nach auch nicht dazu zwingen. Selbstbefriedigung ist etwas freiwilliges, egoistisches, das Spaß machen und kein Zwang werden soll.
Als letztes stelle ich noch einen Link zum Terminus Masturbation oder Onanie in den Raum und wünsche viel Spaß damit.


![IMG_0387[1] IMG_0387[1]](http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_03871-70x70.jpg)








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