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		<title>Versöhnungssex</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 16:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe&Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Sex&Masturbation]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mann, den ich mal getroffen habe, meinte zu mir nach unserem ersten Treffen, dass wir uns wahrscheinlich ständig heftig streiten würden, aber geilen Versöhnungssex hätten. Er schaffte es, den Satz nicht anmaßend herüber zu bringen, von daher denke ich auch jetzt manchmal darüber nach, was ich von Versöhnungssex halte. Allgemein gefällt es mir nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mann, den ich mal getroffen habe, meinte zu mir nach unserem ersten Treffen, dass wir uns wahrscheinlich ständig heftig streiten würden, aber geilen Versöhnungssex hätten. Er schaffte es, den Satz nicht anmaßend herüber zu bringen, von daher denke ich auch jetzt manchmal darüber nach, was ich von Versöhnungssex halte.</p>
<div id="attachment_2048" class="wp-caption aligncenter" style="width: 405px"><a href="http://www.sexintheair.de/sex-und-masturbation/versohnungssex/attachment/forever_back/" rel="attachment wp-att-2048"><img class=" wp-image-2048   " title="forever_back" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/05/forever_back.jpg" alt="" width="395" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Streit lieber schmollen oder nach einer Lösung suchen?</p></div>
<p>Allgemein gefällt es mir nicht, Sex zu instrumentalisieren. Ich gebe zu, manchmal mit der Aussicht auf guten Sex versucht zu haben, kleinere Fehler wieder auszubügeln. Gerade wenn es darum geht, den Partner ungerecht behandelt oder seine Wünsche und Bedürfnisse übergangen zu haben, zeigt Sex, wie wichtig einem der Partner doch ist und wie gern man sich um ihn kümmern möchte. <a href="http://schlafzimmer-blog.de/allgemein/wie-man-sich-beim-partner-entschuldigen-kann/">Nina vom Schlafzimmerblog</a> hat sich einmal mit ihrem Freund verkracht und eine sehr aufwändige Entschuldigung inszeniert. Dabei steht aber ganz klar die Reue im Vordergrund, nicht direkt der Sex, und genau das ist wichtig bei der Frage, ob und wie Versöhnungssex funktioniert. In welchen Situationen ist er angemessen? Und wie geht man an ihn heran?</p>
<p>Zunächst einmal möchte ich betonen, dass Versöhnungssex den Streit nicht ungeschehen macht und ein klärendes Gespräch nicht ersetzt. Es geht nicht darum, mit Sex Problemen aus dem Weg zu gehen. Vielmehr geht es darum, dem anderen zu zeigen, wie gern man ihn hat, wie sehr man ihn begehrt, wie groß die Zuneigung und das Vertrauen zwischen den Partnern ist. Nach einem eigentlich ziemlich sinnlosen Streit beruhigen sich erhitzte Gemüter, wenn sie sich sozusagen etwas auspowern, wieder Dampf ablassen und dann abkühlen.</p>
<p>Es ist gar nicht so einfach herauszufinden, ob eine Frau gerade noch zu beleidigt ist, um sich auf Sex einzulassen (sich ihr aufzudrängen gibt bloß wieder Streit), oder ob sie insgeheim schon lange nachgegeben hat, aber ihren Dickkopf einfach nicht überwinden kann. Meistens lässt sich das gut an den Blicken erkennen. Blitzt sie vor Wut, sollte man ihr nicht zu nahe kommen. Ist da ein kleines verschmitztes Grinsen in ihrem bösen Blick, dann ist sie vermutlich bereit, das Ganze wieder zu vergessen.</p>
<p>Der Grund, aus dem Versöhnungssex oft wirklich gut ist, ist dass er sehr leidenschaftlich ist. Den aufgestauten Emotionen wird Freilauf gegeben, und derjenige, der gerade dominiert, hat (meiner Erfahrung nach) Gedanken, die in Richtung &#8220;So, jetzt zeige ich dir mal, wo&#8217;s langgeht.&#8221; gehen. Nicht, dass tatsächlich am Partner die Wut abgelassen wird, sondern vielmehr ermöglichen die starken Gefühle einen besonders intensiven Ausdruck von Leidenschaft.</p>
<p>Manchmal soll Versöhnungssex aber auch nur zeigen, wie innig ihr euch eigentlich gern habt. Dann ist der Sex zärtlich, romantisch und hat ein langes, abwechslungsreiches Vorspiel, bei dem jeder jeden verwöhnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Szenario 1:</strong> Ihr streitet euch tagelang, jede Kleinigkeit führt zu einem neuen Wortgefecht, aber eigentlich ist der Grund schon wieder vergessen oder völlig nichtig. Jetzt herrscht eisige Stille.</p>
<p><strong>Lösungsansatz:</strong> Fragt euch, ob es das wert ist. Wenn es nur um Kleinigkeiten ging, warum könnt ihr darüber nicht mehr hinwegsehen wie zu Anfang der Beziehung? Wollt ihr wirklich eure Beziehung gefährden, nur weil (Achtung, Klischee!) er die Zahnpastatube nie zu macht und sie sich schon wieder ein neues Paar Schuhe gekauft hat? Vielleicht seid ihr auch nur beide gestresst und deswegen sehr reizbar?</p>
<p>Seufzt laut. Atmet ein paar Mal tief durch. Beruhigt euch. So eine kleine Entschuldigung tut nicht weh, und beieinander entschuldigen müsst ihr euch ohnehin irgendwann. Oder wollt ihr lieber einfach Schluss machen? Nein? Gut, dann geht zu eurem Partner. Tippt ihn vorsichtig an. Reagiert er unwillig, lasst ihn noch eine Weile weiter schmollen. Äußert das aber bloß nicht verbal. &#8220;Gut, dann lass ich dich weiter schmollen.&#8221;, sagt man zu einem 10jährigen Kind, nicht zu einem Erwachsenen. Seufzt er leise, fangt an, ihn vorsichtig zu streicheln. Die Hand, die Haare, vielleicht eine leichte Schultermassage. Seid zärtlich. Beugt euch vor, murmelt, dass es euch Leid tut und drückt dem beleidigten Etwas einen Kuss auf die Wange. Und noch einen. Und auf den Hals. Und dann zieht ihr euch ganz langsam gegenseitig aus&#8230;</p>
<p>Wenn ihr merkt, dass ihr euch nur anzickt, weil ihr so viel um die Ohren habt, nehmt euch eine Auszeit. Geht mal wieder schön essen oder seht euch einen netten Film an. Wenn ihr wieder zur Ruhe gekommen seid, sieht alles wieder ganz anders aus.</p>
<p><strong>Szenario 2</strong>: Ihr schreit euch immer noch an. Sie hört nicht auf, er muss natürlich etwas zurückgeben, ihr geht sogar so weit, dass ihr euch Schimpfwörter an den Kopf werft.</p>
<p><strong>Lösungsansatz:</strong> Hey, jetzt mal halblang. Streitet ihr euch eigentlich noch aus einem bestimmten Grund oder nur noch, weil ihr nicht klein beigeben wollt? Stockt plötzlich. Geht davon aus, dass ihr alles genauso Leid tut wie euch, sie aber zu stur ist, das von sich aus zuzugeben. Fragt grinsend: Sag mal, hast du mich gerade Vollidiot genannt? Die Antwort wird vermutlich sein: Ja, aber nur weil du mich hinterhältiges Miststück genannt hast. Hört euch selbst dabei zu. Ist das nicht eigentlich lächerlich? Da seid ihr zwei erwachsene Menschen und streitet euch wie Kinder. Grinst. Fragt, wo ihr eigentlich die Wasserpistolen habt. Oder schnappt euch ein Kissen (wartet, bis der andere auch eins hat und werft nicht mit aller Kraft). Tobt euch aus, lasst die Federn fliegen und landet dann gemeinsam in selbigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ihr merkt, dass ihr euch gegenseitig Dinge an den Kopf werft, die ihr jahrelang angesammelt habt oder wenn es um grundlegende Probleme geht, dann vergesst das mit dem Sex. Dann braucht ihr ein ganz, ganz langes Gespräch und einige Skills zur Konfliktlösung. Versöhnungssex funktioniert nur, wenn der Grund des Streits eigentlich nichtig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Natürlich gibt es viel mehr Situationen, in denen ein Streit mit Sex enden kann, aber ich denke, dass man alles sehr gut in diese beiden Kategorien einordnen kann. Was denkt ihr zu Versöhnungssex?</strong></p>
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		<title>Safer Sex</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 16:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sex&Masturbation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sogenannten Fetische, die man bei Fetlife, einer Art Facebook für BDSMler, eintragen kann, werden auf selbiger Plattform oft diskutiert. Einige sind tatsächlich ethisch grenzwertig, bei anderen fragt man sich, ob die Person tatsächlich darauf steht oder nur einem Trend folgt und bei anderen steht zur Debatte, ob es nötig ist, die Praktik als Fetisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sogenannten Fetische, die man bei Fetlife, einer Art Facebook für BDSMler, eintragen kann, werden auf selbiger Plattform oft diskutiert. Einige sind tatsächlich ethisch grenzwertig, bei anderen fragt man sich, ob die Person tatsächlich darauf steht oder nur einem Trend folgt und bei anderen steht zur Debatte, ob es nötig ist, die Praktik als Fetisch zu bezeichnen.</p>
<div id="attachment_2037" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.sexintheair.de/sex-und-masturbation/safer_sex/attachment/mg607591267514312kondom/" rel="attachment wp-att-2037"><img class="size-full wp-image-2037" title="mg60759,1267514312,kondom" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/05/mg607591267514312kondom.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">http://www.allmystery.de/dateien/mg60759,1267514312,kondom.jpg</p></div>
<p>So auch der Fetisch &#8220;safer sex&#8221;. Als er zum ersten Mal in meiner Timeline auftauchte, war ich begeistert. Sofort kam allerdings die Diskussion auf, ob es nicht klar sein sollte, dass man &#8220;into safer sex&#8221; ist. Safer Sex ist allerdings leider keine Selbstverständlichkeit, weswegen ich den Fetisch damals eingetragen habe. Letztens fiel mir allerdings auf, dass ich den Moment, in dem das Kondom herausgekramt und übergezogen wird, tatsächlich erotisch finde. Es ist natürlich kein direkter Point of no return, denn man kann schließlich zu jeder Zeit abbrechen, aber es zeigt mir, wie ernst er es meint, wie gern er jetzt mit mir schlafen möchte &#8211; und dass er verantwortungsbewusst ist und seinen Kopf nicht einfach komplett ausschaltet. Viele &#8211; gerade Männer &#8211; können Kondome nicht leiden oder verlieren gar ihre Erregung, sobald ihnen klar wird, dass ungeschützter Sex nicht drin ist. Bei One Night Stands habe ich das glücklicherweise noch nicht gehabt, wohl aber wurde es mir schon für meinen Geschmack zu häufig berichtet. Männer erniedrigen sich geradezu selbst bei ihrem Betteln nach Sex ohne Kondom. Ich kann das auf der einen Seite natürlich verstehen &#8211; meist fühlt es sich auch für die Frau besser an, wenn kein Gummi zwischen den Partnern steht und wenn man sowohl einen Aids-und-andere-Geschlechtskrankheiten-Test hinter sich hat, als auch auf andere, verlässliche Verhütungsmethoden zurückgreift, gibt es (abgesehen davon, dass doppelt geschützt immer besser ist) nicht unbedingt einen triftigen Grund, aus dem man noch zum Kondom greifen sollte, wenn beide es ohne lieber haben.</p>
<p>Dennoch verstehe ich nicht, was so absolut furchtbar an dem kleinen gummierten Überzug ist. Einmal denke ich, dass Verhütung nicht nur auf die Frau abgeschoben werden sollte. Warum soll sich die Frau ständig mit Hormonen vollpumpen, während er nur genießt? Es wird niemals eine Pille für den Mann geben. Vor einiger Zeit gab es Experimente mit künstlich zugeführtem Testosteron, das die körpereigene Testosteronproduktion unterbindet, sprich der Körper produziert keine Spermien mehr. Per Pille war die Einnahme zwar nicht möglich, sondern das Testosteron muss injiziert werden, aber dennoch war die Behandlung nebenwirkungsfrei (die Männer hatten maximal zwei Jahre nach Absetzung der Spritze wieder eine vollkommen normale Spermienproduktion) und sehr günstig. Im Prinzip war es also die perfekte Verhütungsmethode. Warum hat sie sich dann nicht durchgesetzt? Die Antwort ist wie so oft: wegen der Pharmaindustrie. Die Pharmaindustrie macht enorme Gewinne mit allen möglichen Sorten von Pillen. Die Testosteronspritze hätte den kompletten Markt zerstört. Das bedeutet, dass auf der Seite des Mannes nur das Kondom als Verhütungsmittel bleibt.</p>
<p>Ich frage mich ernsthaft, ob es wirklich schlimmer ist, etwas weniger beim Sex zu spüren, wenn man dennoch gute Orgasmen haben kann, als tagtäglich Hormonpräparate zu schlucken. Geht mal in euch, Männer, und stellt euch diese Frage. Es ist nicht so, dass ich Sex ohne Kondom nicht genieße. Ich finde es sehr schön &#8211; aber ich mag es, wenn Dinge besonders bleiben. Wer meistens Sex mit Kondom hat, wird doch den spontanen Quickie auf dem einsamen Feld oder den absolut perfekten stimmigen Sex zwischen Rosenblättern bei Kerzenschein (entschuldigt das Klischee), bei dem man sie dann mal weglässt, viel mehr genießen, oder etwa nicht? Wenn man lange doppelt geschützt Sex hatte, kann es die Beziehung auch noch einmal zusätzlich festigen, wenn man irgendwann entscheidet, ab nun tatsächlich nur noch die Pille zur Verhütung zu benutzen. Wichtig ist dann, dass es wirklich beide wollen.</p>
<p><strong>Natürlich entscheidet jedes Paar selbst, ob oder ab wann sie die Kondome weglassen möchten oder nicht, aber ich finde, dass der Standpunkt, dass Verhütung Sache beider ist, durchaus eine Überlegung wert ist. Wie seht ihr das?</strong></p>
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		<title>Wie sie dir nicht fremdgeht</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe&Beziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr werdet vermutlich mittlerweile mitbekommen haben, dass ich mich ständig mit Eifersucht auseinandersetze. Glücklicherweise habe ich selbst damit kaum ein Problem, aber ich gerate ständig in Diskussionen darüber. Letztens bin ich über eine Website gestolpert, auf der erklärt wurde wie ein Mann verhindern kann, dass seine Freundin/Frau ihm untreu wird. Meistens haben Frauen gute Gründe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr werdet vermutlich mittlerweile mitbekommen haben, dass ich mich ständig mit Eifersucht auseinandersetze. Glücklicherweise habe ich selbst damit kaum ein Problem, aber ich gerate ständig in Diskussionen darüber. Letztens bin ich über eine <a href="http://www.menshealth.de/love/raetsel-frau/so-wird-sie-ihnen-nicht-untreu.148277.htm#24">Website</a> gestolpert, auf der erklärt wurde wie ein Mann verhindern kann, dass seine Freundin/Frau ihm untreu wird.</p>
<blockquote><p>Meistens haben Frauen gute Gründe, wenn sie fremdgehen. Meistens liegen die beim Manne, also bei Ihnen.</p></blockquote>
<p>So behaupt zumindest die Seite. Ich finde diese Behauptung ehrlich gesagt ziemlich unverschämt. Für das Fremdgehen gibt es keine Entschuldigung. Es zeigt oft, dass etwas in der Beziehung schief läuft, aber dennoch ist man nicht &#8220;selbst Schuld&#8221;, wenn der Partner oder eben die Partnerin einem fremdgeht. Es gibt <em>immer</em> die Möglichkeit, einfach Schluss zu machen, wenn man sich eingesperrt, benachteiligt, schlecht behandelt oder was auch immer fühlt. Der Satz lässt Frauen in einem ziemlich schlechten Licht dastehen und impliziert, dass ein Mann, dem die Partnerin nicht fremdgeht, sie gut unter Kontrolle hat, was für mich nicht nach einer gesunden Beziehung klingt. Natürlich haben einige Paare ein solches Kontrollkonzept, aber das ist etwas anderes.</p>
<p><a href="http://www.sexintheair.de/liebebeziehungen/wie-sie-dir-nicht-fremdgeht/attachment/sony-dsc-117/" rel="attachment wp-att-2030"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2030" title="SONY DSC" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC05854-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Nun gut, ich werde im Folgenden dennoch die Strategien vorstellen, die Fremdgehen verhindern sollen. Denn im Prinzip ist zumindest die erste gar nicht so dumm und wer sie anwendet, kann seine Beziehung intensivieren und festigen, beziehungsweise ist es auch gute Strategien, um für eine Frau zu kämpfen, die sich in der Beziehung nicht wohl fühlt und überlegt, Schluss zu machen. Im Prinzip möchte ich diesen Artikel also eher &#8220;Wie du sie behältst&#8221; nennen, aber das ist (gerade in den Kreisen, in denen ich mich ab und zu bewege) ein wenig missverständlich, außerdem können weder die Website noch ich pauschale Lösungsstrategien anbieten.</p>
<p>Ein Grund für&#8217;s Fremdgehen ist laut Men&#8217;s Health, dass sie <strong>einen anderen will</strong>. Ob sie sich langweilt und nach Neuem sucht wird nicht gesagt, die angebotene Lösung legt dies allerdings nah. Die Grundaussage ist: Du kennst sie viel besser, du weißt, was ihr gefällt, also zeig ihr, dass du besser mit ihr umzugehen weißt als der andere. Fang außerdem wieder mit den kleinen Aufmerksamkeiten an, die du ihr zu Anfang der Beziehung gegeben hast. Erinnerst du dich? Ihr habt nicht immer jeden Tag auf dem Bett herumgehangen oder ferngesehen, sondern ihr seid ins Kino gegangen, du hast sie zum Essen ausgeführt, ihr seid gemeinsam zum Schwimmen an den See gefahren&#8230;</p>
<p>Ich finde diesen Tipp tatsächlich sehr sinnvoll. Der Alltag kann ein furchtbarer Beziehungskiller sein und wenn ihr tatsächlich befürchtet, dass sie sich nach anderen Männern umschaut, weil ihr zu &#8220;langweilig&#8221; geworden seid, dann nehmt das zum Anlass, ihr zu zeigen, wie wichtig sie euch ist und wie viel Mühe ihr euch für sie gebt. Findet heraus, was sie vermisst, schließlich hattet ihr einmal alle Eigenschaften, die nötig waren, damit sie sich in euch verliebt hat. &#8220;Werden Sie wieder der Mann, in den sie sich seinerzeit verliebt hat&#8221;, schlägt Men&#8217;s Health vor.</p>
<p>Ich habe von Paaren gehört, die regelmäßig etwas &#8220;Besonderes&#8221; machen, sei das nun ein gemeinsamer (kinderfreier) Abend einmal die Woche, ein Besuch in der Oper einmal im Monat oder ein Tanzkurs jedes halbe Jahr. Ich finde das sehr schön, einfach weil sich diese Paare dann immer wieder daran erinnern, dass sie gern Zeit miteinander verbringen.</p>
<p>Möglicherweise geht sie auch fremd, <strong>wenn sie betrunken ist</strong>. Ich finde das zwar ziemlich unmöglich, habe mich aber mit einem Freund darüber unterhalten, dass es Frauen gibt, die, wenn sie auf Rache aus sind, Alkohol als einen Anlass nehmen, ihren Freund zu betrügen oder ihm weh zu tun, weil er es ihnen schließlich nicht übel nehmen kann. Ich halte das allerdings für einen Trugschluss, denn ich würde jemandem, der mich betrügt, wenn er trinkt, nicht mehr vertrauen. Men&#8217;s Health jedenfalls empfiehlt, sich dazwischen zu drängen und sie dazu zu überreden, mal schnell um die Ecke zu verschwinden, damit sie den Typen nicht mehr beachtet. Ich frage mich nun, wenn Frauen so böse sind, dass sie im betrunkenen Zustand ihren Freund betrügen, ob sie das dann nicht eher tun, wenn er nicht dabei ist.</p>
<p>Meine Lösung wäre vielmehr, erst einmal herauszufinden, wie hemmungslos sie wird, wenn sie betrunken ist. Sie ständig zu überwachen und auf alle Parties mitzugehen, hat keinen Sinn, aber meistens reicht es, sollte sie sich unter Alkoholeinfluss tatsächlich nicht mehr beherrschen können, ihre Freundin (sofern die nicht noch schlimmer ist) einfach zu bitten, ein Auge auf sie zu haben. Möglicherweise ist es naiv, aber ich denke auch eigentlich, wenn man die Freundin eindringlich bittet, auf sich aufzupassen, sie das auch tun wird. Es darf natürlich nicht zu sehr bevormundend oder übereifersüchtig herüberkommen.</p>
<p>So wenig ich Geschlechterklischees unterstützen möchte: Frauen können sehr, sehr rachsüchtig sein, gerade wenn sie wirklich verletzt wurden. Ich habe schon ziemlich oft von betrogenen Frauen gehört, die meinten, nun einen Freifahrtschein zu haben. Das finde ich ziemlich kindisch, kann es aber schon irgendwo nachvollziehen. Um zu verhindern, dass die Frau <strong>aus Rache</strong> fremdgeht, wird eine höchst amüsante Strategie vorgeschlagen: Er soll sich vor ihr auf die Knie werden, sie anflehen, sich alles gut zu überlegen und nicht einen anderen damit zu belohnen, dass er Mist gebaut hat. Men&#8217;s Health schlägt einen Besuch in einem Stripclub mit heißen, muskulösen Männern vor, die sie den ganzen Abend anschauen und von denen sie sich umwerben lassen kann, selbstverständlich ohne dass etwas daraus wird. Er leidet dann mit großer Sicherheit und sieht, wie unangenehm es (für monogame Pärchen) ist, wenn der Partner sich sehr für jemand anderen interessiert. Der Vorschlag erinnert mich stark an Cuckold, eine Praktik aus dem BDSM, bei dem die dominante Partnerin ihren Sub keusch hält und ihn zuschauen lässt, während sie sich mit anderen vergnügt. Eigentlich ist die Taktik auch gar nicht mal so schlecht, so fies sie auch klingt, schließlich bleibt es ja beim &#8220;gucken, nicht anfassen&#8221;. Dennoch halte ich es für besser, erst einmal kritisch zu hinterfragen, warum man selbst fremdgegangen ist und was einem möglicherweise in der Beziehung fehlt. So wenig ich vom Fremdgehen halte; ich habe tatsächlich Fälle kennen gelernt, bei denen die Partner hinterher endlich seit langer Zeit wieder richtig miteinander geredet haben und die Beziehung hinterher sogar gestärkt wurde. Das ist eher Ausnahme als Normalfall, zeigt aber dennoch, wie wichtig eine Aussprache ist. Sie muss nach dem Betrug erst einmal wieder lernen, dass sie wertgeschätzt wird, also gebt euch Mühe, sie davon zu überzeugen, dass sie immer noch die einzige für euch ist (ich spreche natürlich von monogamen Paaren, auch wenn Betrug natürlich auch in der Polygamie/offenen Beziehung geschehen kann) und ihr einen großen Fehler gemacht habt. Seid ehrlich mit eurer Reue, dann wird sie euch vielleicht verzeihen.</p>
<p>Wenn sie fremdgeht, weil sie <strong>sexsüchtig</strong> ist, halte ich die angebotene Lösung tatsächlich für die beste: Wenn ihr damit nicht zurechtkommt, sucht ihr die Nummer eines guten Therapeuten und verabschiedet euch. Ansonsten leidet ihr nur unnötig. Ihr wollt ihr Freund sein, nicht ihr Therapeut. Sie braucht professionelle Hilfe. Sexsüchtige sind übrigens meistens selbst nicht glücklich damit.</p>
<p>Ich habe festgestellt, dass Eifersucht auch auftreten kann, wenn &#8220;der andere&#8221; eine &#8220;die andere&#8221; ist, dabei höre ich sonst meistens eher etwas in Richtung &#8220;Kann ich dabei sein oder wenigstens filmen?&#8221;, wenn ich von mir und Frauen spreche. Eifersucht ist nicht zu unterschätzen, und ein wenig davon ist auch tatsächlich gesund, zeigt es schließlich, dass es dem Partner nicht einfach egal ist, was man mit wem anstellt. Men&#8217;s Health ist der selben Meinung, meint aber,wenn die Frau nicht gerade zu monogamen homosexuellen Beziehungen neigt, bestehe keine Gefahr für die eigene Beziehung. Wenn sich die Partnerin anschickt, <strong>mit einer Frau</strong> herumzumachen, möglicherweise auch einfach nur im Affekt, der Partner aber damit Probleme hat, wird geraten, sich dazwischen zu drängen und um ein kurzes Gespräch zu bitten. Der Tipp ist meiner Meinung nach tatsächlich das beste, was man machen kann. Im Prinzip denke ich zwar auch, dass kleine Erfahrungen mit Frauen, auch innerhalb einer Beziehung, selbige nicht gefährden, sondern eher noch bereichern, dennoch sind sie auch nicht zu unterschätzen. Geht man vom schlimmsten Fall aus, entdeckt die Frau plötzlich ihre lesbische Seite und ist fortan nur noch an Frauen interessiert. Eine Freundin von mir meint zum Beispiel, sie finde, dass Frauen besser küssen als Männer. Und mal ehrlich, dieses &#8220;Alle Männer sind Arschlöcher, ich werde lesbisch.&#8221; ist zwar unsinnig, da Frauen genauso schlimm sein können, aber doch irgendwo nachvollziehbar, verstehen Frauen andere Frauen in manchen Bereichen doch einfach besser.</p>
<p>Um aber auf das eigentliche Thema, ein Fremdgehen zu verhindern, zurück zu kommen: Tatsächlich ist es gut zu wissen, worauf die Partnerin steht, auch oder gerade wenn das unter anderem Frauen sind. Je nach ihrer Präferenz ist dann individuell zu entscheiden, wie schlimm es tatsächlich werden kann, wenn sie mal eben die heiße Brünette küsst. Meistens ist vermutlich die beste Strategie, sich zurück zu lehnen und zu genießen.</p>
<p>Eine Geschichte, die ich schon oft gehört habe und die auch von Men&#8217;s Health als Fremdgehindikator aufgezeigt wird, ist wenn sie sich auf Flirtseiten im Internet herumtreibt, um <strong>ihren Marktwert zu testen</strong>. Etwas das ich selbst an offenen Beziehungen sehr genieße, ist die Freiheit, auch mal schauen zu können, wie viel Interesse andere Männer (oder eben Frauen) noch an einem haben. Das muss gar nicht unbedingt mit Sex enden; so ein kleiner Flirt zwischendurch tut einfach gut und stärkt das Selbstbewusstsein, und wenn das &#8220;nur&#8221; im Internet geschieht, würde ich es auch als etwas harmloser einschätzen als wenn es auf einer Party stattfindet. Hier kommt es aber sehr auf die Einstellung ein: Sucht sie nur Bestätigung oder überlegt sie tatsächlich fremdzugehen? Die vorgeschlagene Lösung: Sich selbst anmelden, eine nette Beschreibung eintragen, ein tolles Hobby angeben und sie anschreiben. Die Reaktion wird deutlich zeigen, was ihre Absicht ist. Erwähnt sie, dass sie einen Freund hat oder möchte sich auf keinen Fall treffen, ist alles in Ordnung. Vorgeschlagen wird, in diesem Fall einfach zu erzählen, dass man sich dieses neue Hobby zugelegt hat, um sie wieder neu zu begeistern. Flirtet sie aber heftig und drängt nach einem Treffen.. dann wisst ihr vermutlich selbst, was ihr tun wollt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>So, nun sollte sie euch ja nicht mehr fremdgehen, hm? Das beste, was ihr tun könnt, ist aber einfach immer mal wieder eure Beziehung zu evaluieren und zu überlegen, ob alles zu beidseitigen Zufriedenheit läuft. Probleme anzusprechen ist wichtig, man sollte es nie zum Äußersten kommen lassen.</strong></p>
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		<title>No, I don&#8217;t wanna fall in love</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 15:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe&Beziehung]]></category>

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		<description><![CDATA[BDSMler zu sein bedeutet für mich unter anderem, mich regelmäßig mit den Tabus unserer heutigen Gesellschaft auseinander zu setzen und sie kritisch zu hinterfragen. Ich glaube, dass wir uns generell eher in eine Richtung entwickeln, in der eher mehr als weniger toleriert wird. Gerade gegenüber Sex und von der Norm abweichendem Verhalten werden wir immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BDSMler zu sein bedeutet für mich unter anderem, mich regelmäßig mit den Tabus unserer heutigen Gesellschaft auseinander zu setzen und sie kritisch zu hinterfragen. Ich glaube, dass wir uns generell eher in eine Richtung entwickeln, in der eher mehr als weniger toleriert wird. Gerade gegenüber Sex und von der Norm abweichendem Verhalten werden wir immer offener, aber aus genau diesem Grund gibt es neue Tabuthemen. Über <a href="http://www.sexintheair.de/sex-und-masturbation/carpe-noctem/">Kuschelsex</a> als neues Tabu habe ich bereits geschrieben. Noch unaussprechlicher ist eine generelle Sexunlust. Worüber ich heute schreiben will, fällt auch in die Kategorie &#8220;Tabu&#8221;: Bindungsangst.</p>
<p>Gerade bei Männern gibt es immer noch die überholte Ansicht, dass es toll ist, viele (Sex-)Partnerinnen gehabt zu haben. Manchmal steckt tatsächlich einfach nur Neugier dahinter &#8211; manchmal aber auch eine handfeste Bindungsangst. Genauso können Frauen Angst haben, sich an jemanden zu binden.</p>
<p><a href="http://www.sexintheair.de/liebebeziehungen/no-i-dont-wanna-fall-in-love/attachment/sony-dsc-116/" rel="attachment wp-att-2019"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2019" title="SONY DSC" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/04/DSC02825-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><strong>Ursachen und Anzeichen</strong></p>
<p>Die meisten Psychologen gehen davon aus, dass Bindungsängste von schlechten Erfahrungen herrühren. Wenn die Eltern keine gute Beziehung zueinander oder auch zu dem Kind hatten, hat selbiges später Probleme, sich ganz auf einen Menschen einzulassen. Genauso kann es passieren, dass jemand, der häufig oder schwer enttäuscht worden ist, sich in Liebesdingen lieber zurückhält. Auch Missbrauchserfahrungen, Vernachlässigung oder Überfürsorglichkeit der Eltern können zu Bindungsangst führen.</p>
<p>Bindungsängstliche fürchten sich meist davor, verletzt zu werden und blocken aus diesem Grund jemanden, zu dem sie Gefühle entwickeln, ab, aus Angst, er möge sie abweisen. Eine Userin schildert ihr Problem <a href="http://www.psychologieforum.de/wie-kann-ich-meine-bindungsangst-ueberwinden-11000.html#post101008">in einem Forum</a> folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Es ist nun so, dass ich diese Person sehr liebe, mich aber nicht öffnen kann obwohl ich es gerne will und ich weiß, dass das auch mit meiner Bindungsangst zusammen hängt. Es ist ein wenig so, als ob ich nicht wirklich glauben kann, dass jemanden den ich so toll finde, mich wirklich lieben könnte, so als ob ich ihn und dieses Glück nicht verdient hätte&#8230;<br />
Ich befürchte, dass ich damit Menschen, die mir wirklich etwas bedeuten vergraule&#8230; was ich nicht möchte.</p></blockquote>
<p>Oft hängt Bindungsangst mit einem geringen Selbstwertgefühl zusammen. Betroffene glauben, die Liebe der anderen nicht wert zu sein und befürchten deswegen, irgendwann verlassen zu werden. Viele Menschen mit Bindungsangst sehnen sich nach einer tiefergehenden Beziehung, schrecken aber gleichzeitig davor zurück. Sie fürchten sich häufig davor, ihre Selbstständigkeit und ihren Freiraum zu verlieren und haben Angst, der Partner möge sie zu sehr vereinnahmen und einschränken. Andere befürchten, sich zu sehr auf den Partner zu fokussieren, dass sie sich selbst dabei vergessen.</p>
<p>Bindungsangst äußert sich meist darin, dass die Betroffenen viele oder gar keine Beziehung eingehen. Manche haben sogar richtige Panikattacken, wenn sie merken, dass eine Bindung zu stark wird. Es ist für sie schwer, nicht ihrem Fluchtkomplex zu folgen. Einige verhalten sich sogar so, dass der Partner sie (ihrer Meinung nach) abstoßen muss; sie reagieren aggressiv, manche beschimpfen ihre Partner richtiggehend, um die nötige Distanz wieder herzustellen und sich selbst emotional von diesem Menschen wieder zu entfernen. Bindungsängstliche reden oft wenig über ihre eigenen Gefühle und ziehen sich oft tagelang zurück, gerade wenn die Beziehung gerade intensiver geworden ist.</p>
<p>Laut der <a href="http://www.lebenshilfe-abc.de/">Diplom-Psychologin Dr. Doris Wolf</a> baut sich Bindungsangst aus folgenden Ängsten auf:</p>
<ul>
<li>vor Ablehnung,</li>
<li>vor Bevormundung,</li>
<li>vor Fehlern und Versagen,</li>
<li>vor Missbrauch,</li>
<li>vor dem Lächerlich-Machen,</li>
<li>ausgenutzt zu werden,</li>
<li>vor dem Verlust der Kontrolle,</li>
<li>vor ihren Gefühlen,</li>
<li>vor Verpflichtung und Verantwortung,</li>
<li>vor Vereinnahmung und vor Hilflosigkeit.</li>
</ul>
<p><strong>Wege aus der Bindungsangst</strong></p>
<p>Der erste Schritt zur Besserung ist Erkenntnis. Nur wer selbst sieht, dass er Bindungsängste hat, kann auch nach Hilfe suchen. Es hilft also nichts, dem Ex ein &#8220;Du hast ja nur Angst vor einer richtigen, festen Bindung!&#8221; hinterher zu werfen.</p>
<p>Da Betroffene meist darauf konditioniert wurden, dass feste Bindung mit Enttäuschung, Schmerz oder Druck zusammenhängt, sind positive Erfahrungen sehr wichtig. Wer mit einem bindungsängstlichen Partner zusammen lebt, sollte also zeigen, dass es keinen Grund zum Misstrauen gibt, sondern Probleme und Ängste offen angesprochen werden können. Nehmt den Partner an, so wie er ist, und bestärkt ihn, wo ihr könnt. Gebt ihm Zeit, die alten und neuen Erfahrungen zu verarbeiten, ringt ihm keine Liebesgeständnisse ab und drängt nicht gleich &#8211; überzogen gesprochen &#8211; nach einer Hochzeit. Für die Bindungsängstlichen ist es zunächst einmal wichtig zu versuchen, sich auf die neuen Erfahrungen einzulassen. Das wird vermutlich nicht sofort klappen, ist aber essentiell zur Besserung. Es gibt in Beziehungen immer das Risiko, verletzt zu werden, aber meistens ist es das wert.</p>
<p>Menschen mit Missbrauchserlerlebnissen müssen lernen, zum richtigen Zeitpunkt Nein zu sagen und auf ihre Bedürfnisse zu hören. Niemand wird (oder sollte) es einem krumm nehmen, wenn man ab und zu sagt &#8220;Du, das wird mir gerade zu viel, ich brauche heute einmal Zeit für mich selbst.&#8221; Für die meisten Bindungsphobiker ist es hilfreich, sich zunächst starke äußere Grenzen zu legen und genug Zeit für sich selbst einzuplanen. Das zu akzteptieren fällt gerade Menschen schwer, die sich selbst stark an einen Partner binden und am liebsten jede freie Minute mit ihm verbringen würden. Die äußeren Grenzen verschwimmen oft mit der Zeit immer mehr, bis der Bindungsängstliche weiß, dass er dem Partner voll und ganz vertrauen kann.</p>
<p>Manchmal schaffen es Menschen nicht, allein aus der Bindungsphobie heraus zu kommen. Dann kann eine Therapie nützlich sein, doch auch dazu muss man sich erst einmal entschließen. Wer aber wirkich unter seiner Bindungsangst leidet, wird es schaffen, sie zu überwinden. Zusammen mit dem Therapeuten können Betroffene lernen, besser mit Zurückweisung, Enttäuschung und Verletzungen umzugehen und das Selbstbewusstsein zu stärken. Eine Trennung zu überwinden fällt nicht nur Bindungsphobikern schwer, doch für alle geht das Leben danach weiter. Sobald das erst einmal verinnerlich ist, ist schon ein großer Schritt zur Besserung der Bindungsängste getan.</p>
<p>Ganz wichtig ist aber auch hier wie bei allen Problemen in einer Beziehung: Redet mit dem Partner. Ob ihr selbst, euer Partner oder einfach ein guter Bindungsängste hat &#8211; es ist essentiell, über seine Befürchtungen zu reden. Oft sieht alles auch ganz anders aus, nachdem man erst einmal die Sichtweise des anderen dazu kennt.</p>
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		<title>Fuck you, I&#8217;m a princess.</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 21:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samya</dc:creator>
				<category><![CDATA[BDSM]]></category>
		<category><![CDATA[Get to know Samya]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich ein Kind war, waren die Tage unendlich lang, und wenn ich mich jetzt zurückerinnere, war es immer Sommer und es waren immer Ferien. Ich war nie eine Prinzessin. Ich wollte auch nie eine Prinzessin sein. Viel lieber habe ich mich mit den Kindern aus der Nachbarschaft geprügelt und bin in der Wildnis nahe unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich ein Kind war, waren die Tage unendlich lang, und wenn ich mich jetzt zurückerinnere, war es immer Sommer und es waren immer Ferien. Ich war nie eine Prinzessin. Ich wollte auch nie eine Prinzessin sein. Viel lieber habe ich mich mit den Kindern aus der Nachbarschaft geprügelt und bin in der Wildnis nahe unserem Haus herumgestriffen, bis es Abendessen gab. Dementsprechend waren meine Knie ständig aufgeschlagen, meine Hosen hatten Grasflecken und in meinen Haaren hingen Kletten. Nein, ich war definitiv keine Prinzessin.</p>
<p><a href="http://www.sexintheair.de/bdsm/fuck-you-im-a-princess/attachment/sony-dsc-115/" rel="attachment wp-att-2012"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2012" title="SONY DSC" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/04/DSC06757-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Bei Fetlife kann man eingeben, nach was man gerade auf der Suche ist, und unter anderem ist &#8220;Princess by day, slut by night&#8221; eine Option. Ich finde das Konzept wunderschön, weil es für mich der Inbegriff des BDSM ist. Stellt euch ein Paar vor (ich habe da eines vor Augen, das gerade zwei Jahre zusammen ist &#8211; herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!); äußerlich größtenteils dem entsprechend, was weitläufig als &#8220;normal&#8221; angesehen wird, sie eine hübsche, etwas zurückhaltende Studentin, er ein zuvorkommender, höflicher junger Mann, der ihr die Tür aufhält und sie mit diesem besonderen Blick ansieht, der zeigt, wie gern er sie hat. Von außen würde man denken, dass sie einfach ein ganz normales gleichberechtigtes Pärchen wären, und in einer gewissen Weise sind sie das auch. Nie würde man denken, dass es ihm Spaß bereitet, sie zu quälen, nie, dass sie es genießt, ihm zu dienen. Er trägt sie auf Händen und gleichzeitig unterwirft er sie. Er macht ihr Komplimente und wenn sie spielen, erniedrigt er sie mit seinen Worten. <em>Das</em> ist für mich BDSM. Es ist ein Spiel, und selbst wenn ihr Machtverhältnis ständig vorhanden sind, so haben sie doch beide in wichtigen Entscheidungen Mitspracherecht und wissen, dass sie vor allem Menschen sind.</p>
<p>Ich zeige in der Semiöffentlichkeit (sprich: wenn man unter weiteren BDSMlern oder zumindest Eingeweihten ist) ungern, das ich Sub bin. Ich bin sehr schnell darin zu betonen, dass ich switche &#8211; und das ist eigentlich traurig, denn dieses Verhalten habe ich mir angeeignet, weil mir bei Gesprächen mit zu vielen Männern schnell klar wurde, dass sie, selbst wenn sie selbst gar nicht direkt die Intention haben, mich unterschwellig als Sub betrachten. Natürlich ist mir klar, dass wenn man sich mit BDSMlern trifft, man erst einmal glücklich ist, Leute um sich zu haben (über die Sexualisierung von Menschen habe ich <a href="http://www.sexintheair.de/allgemein/diary-of-a-slut/">hier</a> schon einmal geschrieben), mit denen man offen reden kann, aber dennoch spielt mir &#8211; wie gesagt leider vor allem bei Männern &#8211; zu oft die Stellung, die ich manchmal im Bett einnehme, zu sehr ins Gespräch mit hinein.</p>
<p>Es mag sein, dass ich überempfindlich bin, aber mir sind kleine Bemerkungen, die auf meine Rolle (die ich ja selbst beim Spiel nicht einmal immer einnehme) anspielen, wirklich unangenehm. Wenn ich jemanden herausfordern ansehe, muss ich mir dann wirklich von einem anderen Top erzählen lassen, dieser Blick sei &#8220;unangemessen&#8221; gewesen? Wenn ich auf einen Stammi in einer anderen Stadt eingeladen werde, muss dann wirklich noch erwähnt werden, sie bräuchten dort &#8220;Subverstärkung&#8221;, weil alle nur Switcher seien? Muss ich mich beleidigen lassen mit den Worten &#8220;du stehst doch eh drauf&#8221;? Muss ich mir, wenn ich wegen Post-Spiel-Schmerzen jammere, erzählen lassen, ich würde das doch genießen?</p>
<p>Treffe ich einfach die falschen Leute, lege ich es darauf an, reagiere ich über, ist das &#8220;eben so&#8221;, wenn man sich trifft und die eigene Sexualität mehr oder weniger offen legt oder sind viele Männer einfach tatsächlich so <em>respektlos</em>? Ich mag mit dieser Frage vielen Unrecht tun und darüber bin ich froh, denn es zeigt, dass es auf jeden Fall auch anders geht. Dennoch würde ich wirklich gern wissen, woran es liegt, dass ich mir ständig dumme Sprüche anhören muss (was übrigens einer der Gründe ist, aus denen ich mich <a href="http://www.sexintheair.de/sex-und-masturbation/realit%C3%A4tsverlust/">aus der Szene erst zurückgezogen</a> habe und mich dort nun nur sehr vorsichtig bewege).</p>
<p>Ich bin vor allem <em>Mensch</em>, und so sehr das gerade im Forum der SMJG und in den Fetischlisten bei Fetlife betont wird, was ich wirklich gut finde, so wenig sehe ich es in den tatsächlichen, realen zwischenmenschlichen Interaktionen. Im realen Leben möchte ich Prinzessin sein, ich möchte respektiert und beschützt werden. Ich renne nicht mehr in der Wildnis herum. Meine Knie sind selten blutig, meine Haare meist klettenfrei. Ich bin (ein bisschen) erwachsen geworden und ich möchte wie eine Lady behandelt werden. Im Bett darf das gerne ganz anders aussehen.</p>
<p>Vielleicht bringt die Szenenbewegung die Sexualität einfach (für mich) zu sehr ins reale Leben. Aber wir können ja zum Glück selbst entscheiden, mit was für Leuten wir uns umgeben möchten und versuchen, die Idioten einfach zu ignorieren. Alle lieben Menschen dürfen sich hiermit angesprochen und ganz fest umarmt fühlen. Ich bin froh, dass es euch gibt. Und jetzt gerade bin ich ganz besonders froh über denjenigen, der mich &#8220;Prinzessin&#8221; nennt und mich damit zu diesem Artikel inspiriert hat.</p>
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		<title>Schlag mich und ich bin dein.</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 13:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samya</dc:creator>
				<category><![CDATA[BDSM]]></category>
		<category><![CDATA[Get to know Samya]]></category>

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		<description><![CDATA[BDSM Inhalte Ihr werdet vermutlich mitbekommen haben, dass ich in den letzten Wochen darüber nachgedacht habe, wie meine Sexualität nun aussehen soll und welchen Stellenwert BDSM darin spielen soll. Von der Szene habe ich mich komplett zurückgezogen und auch in meinem Sexleben war zunächst wenig BDSM zu finden. Nun komme ich langsam wieder zurück. Letztens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>BDSM Inhalte</em></p>
<p>Ihr werdet vermutlich mitbekommen haben, dass ich in den letzten Wochen darüber nachgedacht habe, wie meine Sexualität nun aussehen soll und welchen Stellenwert BDSM darin spielen soll. Von der Szene habe ich mich komplett zurückgezogen und auch in meinem Sexleben war zunächst wenig BDSM zu finden. Nun komme ich langsam wieder zurück. Letztens sagte ich zu einem Freund, dass ich glaube mit Dauer einer Beziehung immer schwerer erregbar zu werden, was glaube ich ein allgemeinbekanntes Phänomen und vermutlich dem Alltag zuzuschreiben ist, der einen auf Dauer träge machen kann. Dann fügte ich hinzu, dass ich allerdings mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit erregt werde, wenn ich geschlagen werde &#8211; wobei mir plötzlich auffiel, dass mein Körper meistens selbst dann erregt ist, wenn ich es kopfmäßig gar nicht so gern mag. Natürlich hat auch mein Masochismus Grenzen, aber ich finde es interessant, wie stark er eigentlich ist. Eigentlich glaube ich, wenn ich jemanden wirklich liebe auch eine Beziehung ohne BDSM führen zu können, weil Sex nun mal auch nicht das Allerwichtigste ist &#8211; aber ich scheine es doch mehr zu <em>brauchen</em>, als mir eigentlich lieb ist.</p>
<p><a href="http://www.sexintheair.de/bdsm/schlag-mich-und-ich-bin-dein/attachment/sony-dsc-114/" rel="attachment wp-att-2004"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2004" title="SONY DSC" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/04/DSC05872-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Nun gibt es immer zwei Wege, mit etwas umzugehen, das einem an einem selbst nicht gefällt: Es ändern oder es akzeptieren. Im Fall meines Masochismus wäre es lächerlich, etwas ändern zu wollen, denn solange ich jemanden habe, der verantwortungsvoll mit mir spielt schadet es mir ja nicht. Ich sehe BDSM als Bereicherung des Sexlebens, und weder möchte ich es ganz daraus verbannen, noch komplett darauf angewiesen sein. &#8220;Maßvoll&#8221; heißt hier das Zauberwort.</p>
<p>In der Zeit, als ich kopfmäßig mit BDSM Schwierigkeiten hatte, klappte auch das Spielen überhaupt nicht. Mittlerweile funktioniert alles wieder wunderbar, was mich ein wenig schmunzeln lässt; ich habe mein Sexleben als ein wenig &#8220;problematisch&#8221; eingestuft, weil ich <em>wenig</em> BDSM darin wollte &#8211; nun ist alles wieder in Ordnung, weil wieder <em>mehr</em> darin enthalten ist. Geht man vom Standpunkt der Gesellschaft aus, wäre es ja &#8220;normaler&#8221;, weniger BDSM auszuleben.</p>
<p>Es gibt diesen schönen Spruch: Was du liebst, lass frei. Kommt es wieder, gehört es dir für immer. Ich weiß zwar noch nicht, wie die Zukunft aussehen wird, habe allerdings erkannt, dass ich BDSM daraus wohl nicht verbannen kann, sollte und will. Ich mag es einfach zu sehr &#8211; also kehrte ich zurück.</p>
<p><strong>Ich komme mir übrigens ein wenig sprunghaft vor, aber ich bin jung, ich darf das. Hattet ihr auch Phasen, in denen ihr nicht so recht wusstet, was ihr wollt?</strong></p>
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		<title>If I&#8217;m crying, you&#8217;re doing it right.</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 23:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hartes BDSM, kann möglicherweise triggernd wirken (Rapeplay) Ein Plan ist schief gelaufen. Draußen schüttet es, und als wir anriefen, um zu erklären, dass wir etwas später kommen, erfuhren wir, dass wir die zweistündige Fahrt umsonst gemacht hatten, weil das Wetter zu schlecht ist. Und nun sitzen wir in einem Hotel irgendwo in Hessen, trinken Kaffee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff0000;"><em>Hartes BDSM, kann möglicherweise triggernd wirken (Rapeplay)<br />
</em></span></p>
<p>Ein Plan ist schief gelaufen. Draußen schüttet es, und als wir anriefen, um zu erklären, dass wir etwas später kommen, erfuhren wir, dass wir die zweistündige Fahrt umsonst gemacht hatten, weil das Wetter zu schlecht ist. Und nun sitzen wir in einem Hotel irgendwo in Hessen, trinken Kaffee und schlagen die Zeit tot, weil am Ostermontag natürlich nichts offen hat, wir aber auch nicht einfach wieder zurück fahren wollen.</p>
<p><a href="http://www.sexintheair.de/allgemein/if-im-crying-youre-doing-it-right/attachment/sony-dsc-112/" rel="attachment wp-att-1988"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1988" title="SONY DSC" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/04/DSC02783-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>&#8220;Ich habe Lust, dich zu vögeln.&#8221;, sagt er. Nicht einfach kontextlos; wir haben uns vorher eine Weile unterhalten und irgendwann sind wir (wie seltsamerweise so oft in meinen Unterhaltungen) auf das Thema Sex gekommen.</p>
<p>&#8220;Okay. Glaubst du, dass das Hotel eine Toilette mit vielen Waschbecken und Spiegeln davor hat?&#8221;</p>
<p>Wir verschwinden nach unten und entdecken die Behindertentoilette. Kurz meldet sich mein Gewissen und überlegt, ob wir tatsächlich die Behindertentoilette blockieren können &#8211; aber sie ist sehr geräumig und außerdem scheint abgesehen von uns und einer Angestellten niemand im Hotel zu sein. Ich lehne vorsichtig Probe auf dem Waschbecken und entscheide, mich nicht komplett darauf abzustützen. Er stellt sich hinter mich, streichelt sanft meinen Rücken, fasst um meine Taille. Ich schließe die Augen und drücke meinen Hintern gegen ihn, mache die Augen aber sofort wieder auf, um uns im Spiegel zu beobachten. Seine Hand schließt sich um meinen Hals, gleitet weiter in mein Haar und greift fest hinein. Er dreht meinen Kopf zu sich hin, küsst mich. Ich bin etwas unwillig, schließlich brenne ich darauf, uns beim Sex im Spiegel zu beobachten. Seine Hand legt sich vorsichtig über meinen Mund, er beißt mir in den Hals, dann biegt er meinen Kopf wieder zu sich hoch.</p>
<p>&#8220;Küss mich.&#8221;</p>
<p>Ich beiße zu. Nicht fest, gerade so, dass er meine Intention durchschaut. Erschrocken über mich selbst schaue ich ihn an.</p>
<p>&#8220;Mach das noch einmal&#8230;&#8221;, droht er. &#8220;Und jetzt küss mich.&#8221;</p>
<p>Ich gebe ihm ein kleines Küsschen.</p>
<p>&#8220;Willst du mich verarschen?&#8221; Er drängt mich zur gegenüberliegenden Wand, drückt meine Hände über meinem Kopf gegen die Wand und hebt die Hand. Mein Atem geht schnell. Ich kneife die Augen zusammen und zucke zusammen, als er mich ohrfeigt, obwohl der Schlag nicht so hart ist wie erwartet.</p>
<p>&#8220;Zieh deinen Pullover aus.&#8221;</p>
<p>Ich gehorche, immer noch schnell atmend. Langsam meldet mein Kreislauf, dass ihm die schnelle Atmung nicht gefällt. Mir ist ein bisschen schwindelig und die Realität beginnt zu verschwimmen. Ihm scheint zu gefallen, dass ich mich so schnell ausgezogen habe. &#8220;Dann brauchst du den hier ja wohl auch nicht mehr.&#8221;, sagt er und öffnet den Verschluss meines BHs. Lächelnd schaut er auf meine harten Brustwarzen. &#8220;Das scheint dir zu gefallen?&#8221;, stellt er fest. Mein Atem geht noch schneller. &#8220;Küss mich.&#8221;</p>
<p>Ich lasse mich widerstandslos küssen, dann küsse ich ihn richtig, weil er verlangt, dass ich begeisterter küssen soll. Dann drückt er meinen Kopf zu seiner Schulter und befielt mir, sie zu liebkosen. Ich weigere mich.</p>
<p>&#8220;Auszeit.&#8221;, flüstert er. &#8220;Alles in Ordnung?&#8221; Ich sehe ihm in die Augen, nicke und lächle leicht. &#8220;Alles in Ordnung.&#8221;</p>
<p>&#8220;Küss mich. Muss ich erst ungemütlich werden?&#8221;</p>
<p>Lustlos küsse ich seine Schulter, nur um daran erinnert zu werden, gefühlvoller zu küssen. Seine Haut fühlt sich gut an unter meinen Lippen, weich und warm, und ich beginne mich zu entspannen.</p>
<p>&#8220;Es gefällt dir doch auch!&#8221;, behauptet er und spielt mit meinen immer noch harten Brustwarzen. &#8220;Ich tue dir ja sogar einen Gefallen! Das sind mir die Liebsten. Die, denen es auch noch gefällt.&#8221;</p>
<p>Ich schüttele den Kopf. &#8220;Nein, es gefällt mir gar nicht!&#8221;, protestiere ich.</p>
<p>&#8220;Sag, dass es dir gefällt. Oder soll ich nachschauen? Ich warne dich; ich werde ziemlich ungemütlich, wenn du mir nicht die Wahrheit erzählst!&#8221;</p>
<p>Da ich mittlerweile ziemlich feucht bin, gebe ich erschrocken zu, dass es mir gefällt. Nicht zu eifrig, aber ich leugne es auch nicht mehr. Ja, es gefällt mir. Es gefällt mir, wie er mich hin und her zerrt. Es gefällt mir, wie überlegen und respektlos er mit mir spricht. Es gefällt mir, wie er mich zwingt, ihn zu küssen &#8211; ich mag die Küsse zwar nicht, weil ich sie tatsächlich nicht will, aber es passt und ich mag den Zwang. Ich mag seinen harten Griff in meinem Haar.</p>
<p>Er lächelt zufrieden. &#8220;Na, dann kann ich ja auch nachschauen.&#8221; Er greift mir zwischen die Beine, fühlt die Feuchtigkeit und führt dann zwei Finger in mich ein. Ich ziehe scharf die Luft ein. &#8220;Na siehst du, es gefällt dir.&#8221; Ich nicke schwach.</p>
<p>&#8220;Auf die Knie.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein.&#8221;</p>
<p>&#8220;Sofort runter.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein.&#8221;</p>
<p>Ich kann nicht. Ich weiß genau, was er will. Aber ich kann nicht. Ich will nicht. &#8220;Ich beiße zu.&#8221;, drohe ich, weil mir in meiner Panik nichts besseres einfällt.</p>
<p>&#8220;Das wirst du nicht tun.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich gehe nicht auf die Knie.&#8221;</p>
<p>&#8220;Runter mit dir!&#8221; Er drückt mich nach unten, ich gehe in die Hocke, um nicht knien zu müssen, aber er geht plötzlich einen Schritt nach hinten, zieht mich mit und ich lande auf den Knien. Sein Griff in meinen Haaren ist fest, er hält meinen Kopf erhoben, dabei würde ich mich viel lieber auf dem Boden zusammenrollen. Ich kämpfe mit den Tränen. &#8220;Lass meine Haare los.&#8221;</p>
<p>Er zieht mich hoch, macht das Zeichen für Auszeit. &#8220;Was ist los? Alles okay?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich will nicht. Ich will wirklich nicht. Ich mache das nicht.&#8221;, sage ich ganz durcheinander.</p>
<p>Er nickt, umarmt mich kurz.</p>
<p>&#8220;Ich werde dich gleich nehmen. Das ist doch, was du willst, oder?&#8221;</p>
<p>Ich schüttle den Kopf. &#8220;Nein.&#8221;</p>
<p>Er sieht mich an, runzelt die Stirn, hebt die Hand. &#8220;Sag, dass es das ist, was du willst.&#8221;</p>
<p>Ich bin emotional schon ziemlich am Ende. &#8220;Ja.&#8221;, sage ich kraftlos.</p>
<p>&#8220;Hattest du schon mal einen Schwanz in der Hand?&#8221; Auf mein Kopfschütteln hin (es fühlte sich in der Situation einfach am richtigsten an &#8211; ja, manchmal kann man &#8220;richtig&#8221; noch steigern, wenn man es einfach zur &#8220;künstlerische Freiheit&#8221; deklariert) führt er meine Hand nach unten. Recht lustlos spiele ich mit seinem Schwanz herum.</p>
<p>&#8220;Nicht mal das kannst du? Das können doch alle!&#8221;, sagt er ärgerlich. &#8220;Gut, dann nehme ich mir jetzt, was ich will. So, wie du es willst. Ich tue dir sogar einen Gefallen. Du kannst uns dabei zuschauen.&#8221;</p>
<p>Und dann haben wir endlich Sex vor dem Badezimmerspiegel. Hinterher lasse ich mich zu Boden sinken. Das Spiel hat mich psychisch und physisch ziemlich angestrengt und mir ist immer noch ein bisschen schwindelig. Er setzt sich neben mich, ich lege meinen Kopf auf sein Knie und lächle ihn an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Ähnliche Artikel sind <a href="http://www.sexintheair.de/bdsm/erster-rapeplayversuch/">hier</a>, <a href="http://www.sexintheair.de/bdsm/rape-me-3/">hier</a> und <a href="http://www.sexintheair.de/bdsm/do-you-want-to-play-rape-no-thats-the-spirit/">hier</a> zu finden.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Und mit dieser etwas anderen Ostergeschichte wünsche ich euch noch einmal frohe Ostern!</span></strong></p>
<p><a href="http://www.sexintheair.de/allgemein/if-im-crying-youre-doing-it-right/attachment/sony-dsc-113/" rel="attachment wp-att-1989"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1989" title="SONY DSC" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/04/DSC02925-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
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		<item>
		<title>Sex im Gehirn</title>
		<link>http://www.sexintheair.de/sex-und-masturbation/sex-im-gehirn/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 10:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sex&Masturbation]]></category>
		<category><![CDATA[The Science of Love]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Gehirn ist ein erstaunliches Organ. Unaufhörlich ist es aktiv, erfasst und analysiert unsere Umgebung, selektiert, um uns nicht zu überfordern und verarbeitet die enormen Datenmengen dabei noch in einer Geschwindigkeit, die ihm (bisher) kein Computer nachmachen kann. Allein das visuelle System ist so unglaublich komplex, dass wir es in jahrtausendelanger Hirnforschung (schon die alten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Gehirn ist ein erstaunliches Organ. Unaufhörlich ist es aktiv, erfasst und analysiert unsere Umgebung, selektiert, um uns nicht zu überfordern und verarbeitet die enormen Datenmengen dabei noch in einer Geschwindigkeit, die ihm (bisher) kein Computer nachmachen kann. Allein das visuelle System ist so unglaublich komplex, dass wir es in jahrtausendelanger Hirnforschung (schon die alten Griechen haben erste Erkenntnisse über das Nervensystem gehabt) immer noch nicht komplett verstanden haben. Bildgebende Verfahren wie funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT &#8211; die genaue Funktionsweise erspare ich euch hier, weil es nicht zu meinem Artikel selbst beiträgt; interessierte Physiker können sich <a href="http://homepages.uni-tuebingen.de/klinikum/bianca.de-haan/index-Dateien/fMRItutorial.pdf">hier</a> gern einmal einen kleinen Überblick verschaffen) haben uns darin geholfen zu erkennen, welche Bereiche im Gehirn für welche Funktionen &#8220;zuständig&#8221; sind.</p>
<div id="attachment_1970" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.sexintheair.de/sex-und-masturbation/sex-im-gehirn/attachment/sony-dsc-111/" rel="attachment wp-att-1970"><img class="size-medium wp-image-1970" title="SONY DSC" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/04/DSC06609_sw-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Was passiert eigentlich genau beim Sex?</p></div>
<p>Um herauszufinden, welche Gehirnareale bei sexueller Erregung aktiv sind, wurden die Probanden also in die Röhre geschoben. Verschiedene Forscher zeigen natürlich auch verschiedene Herangehensweisen an die Thematik. <a href="http://homepages.uni-tuebingen.de/klinikum/bianca.de-haan/index-Dateien/fMRItutorial.pdf">Ein Forscher namens Bruce Arnow und seine Kollegen</a> haben 2002 eine Studie durchgeführt, in der sie männlichen Probanden erotische Videos gezeigt haben und die Aktivität im Gehirn mit der wenn die Männer Videos ohne sexuellen Inhalt ansahen verglichen. Der Neurowissenschaftler <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1460-9568.2006.05206.x/pdf">Janniko Georgiadis und Kollegen</a> haben 2006 Frauen mit einem PET-Scanner (ein weiteres bildgebendes Verfahren, eine recht gute Erklärung liefert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Positronen-Emissions-Tomographie">Wikipedia</a>) untersucht, während ihre Partner sie klitorial stimulierten (die Frauen, nicht die Wissenschaftler).</p>
<p>All diese Studien zeigten, dass sexuelle Erregung hauptsächlich mit Aktivität im Striatum, der Amygdala und dem Thalamus assoziiert werden kann. Keine Angst, ich lasse euch nicht mit diesen schlau klingenden Worten allein. Im folgenden Bild könnt ihr euch erst einmal ansehen, wo betreffende Regionen eigentlich liegen:</p>
<div id="attachment_1968" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.sexintheair.de/sex-und-masturbation/sex-im-gehirn/attachment/img_0550/" rel="attachment wp-att-1968"><img class="size-medium wp-image-1968" title="IMG_0550" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0550-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Gehirn&amp;Geist Dossier Liebe, Sex und Partnerschaft, Ausgabe 2/2009</p></div>
<p>Durch den Thalamus gelangt die visuelle Information in das Striatum und die Amygdala. Das Striatum besteht aus dem Nucleus Caudatus und dem Putamen. Aktivität in dieser Hirnregion zeigt sich bei der kontrollierten Bewegungsabläufen und willkürlichen Bewegungen, was spannend ist, nimmt man dazu die Beobachtung, dass wir glauben, vom Orgasmus regelrecht überwältigt zu werden. Muskelkontraktionen laufen völlig automatisch ab und wir haben sie nicht mehr unter Kontrolle. Die Amygdala spielt eine große Rolle bei der Entstehung von Emotionen, einem ebenfalls automatisiertem Prozess. Ist die Erregung erst einmal vorhanden, fällt es besonders Männern schwer, sich zurück zu halten. Die Amygdala wiederum sendet Signale an beispielsweise den Hypothalamus (wo übrigens <a href="http://www.sexintheair.de/liebebeziehungen/oxytocin-das-bindungshormon/">Oxytocinausschüttung</a> stattfindet) und an Bereiche im Gehirn, die für unsere Atmung verantwortlich sind.</p>
<p>Der Hirnforscher <a href="http://www.jneurosci.org/content/23/27/9185.full.pdf+html">Gert Holstege</a> hat ebenfalls Frauen und Männer im PET-Scanner untersucht. Eine schöne Anekdote ist dabei, dass die Frauen erst dann sexuelle Erregung zeigten, als ihnen warme Socken angezogen wurden. Holstege hat festgestellt, dass bei Frauen während des Orgasmus selbst große Teile im Präfrontalkortex und die Amygdala inaktiv waren, sprich die Frauen sich grob gesagt weniger Gedanken gemacht haben. Das zeigt, warum Entspannung und Orgasmusfähigkeit bei Frauen unmittelbar zusammenhängen.</p>
<p>Beim Orgasmus wird außerdem Dopamin ausgeschüttet, ein Neurotransmitter, der genau wie Oxytocin mit &#8220;happiness&#8221; assoziiert wird (ist es nicht unglaublich traurig, dass das Deutsche keine adäquate Übersetzung für &#8220;happiness&#8221; bietet? &#8220;Glück&#8221; ist nicht das selbe und &#8220;Glücklichkeit&#8221;, was eine wörtliche Übersetzung wäre, existiert im Deutschen nicht). Außerdem steigt die Testosteronkonzentration im Blut bei Frauen, während sie bei Männern sinkt, was vermutlich erklärt, warum Männer nach dem Sex am liebsten einschlafen würden, während Frauen aktiv werden. Weiter wird das Hormon Prolaktin ausgeschüttet, das bei Männern die Erregbarkeit für die nächste Zeit unterbindet, bei Frauen jedoch keinen solch starken Einfluss zu haben scheint, weswegen sie zu multiplen Orgasmen fähig sind. Da auch einige wenige Männer zu multiplen Orgasmen fähig sind, frage ich mich, inwieweit die Ausschüttung des Hormons kognitiv kontrolliert werden kann. Möglicherweise kann mir einer der Herren erklären, wie es zu diesem Phänomen kommen kann?</p>
<p><strong>Was lernen wir nun daraus? Männer, wenn ihr eurem Mädchen Freude bereiten wollt, sorgt dafür, dass sie sich wirklich entspannen kann. Frauen, seid nicht böse, wenn er nach dem Sex einschläft. Er kann nicht (oder nur schwer) anders.</strong></p>
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		<title>Oxytocin &#8211; das Bindungshormon</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 12:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Get to know Samya]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe&Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[The Science of Love]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit erzählte mir ein Freund von einem TED-Talk über Oxytocin. Oxytocin ist ein Hormon und Neurotransmitter (chemisches Signal an Synapsen von Neuronen im Gehirn), das ihr möglicherweise als jenes Hormon kennt, dass beim Orgasmus ausgeschüttet wird und uns gefühlsmäßig enger an unseren Partner bindet. Oxytocin wird aber nicht nur beim Sex ausgeschüttet, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit erzählte mir ein Freund von einem TED-Talk über Oxytocin. Oxytocin ist ein Hormon und Neurotransmitter (chemisches Signal an Synapsen von Neuronen im Gehirn), das ihr möglicherweise als jenes Hormon kennt, dass beim Orgasmus ausgeschüttet wird und uns gefühlsmäßig enger an unseren Partner bindet.</p>
<div id="attachment_1945" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.sexintheair.de/liebebeziehungen/oxytocin-das-bindungshormon/attachment/sony-dsc-109/" rel="attachment wp-att-1945"><img class="size-medium wp-image-1945" title="SONY DSC" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC060971-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Oxytocin - das Bindungshormon</p></div>
<p>Oxytocin wird aber nicht nur beim Sex ausgeschüttet, sondern generell bei Berührungen; beim Streicheln, beim Massieren &#8211; und beim Umarmen. In dem TED-Talk geht es genau darum: 8 Umarmungen pro Tag bringen uns auf das perfekte Oxytocinlevel &#8211; und dieses wiederum wird mit dem assoziiert, was im Englischen &#8220;Happiness&#8221; heißt und im Deutschen nur mit &#8220;Glück&#8221; übersetzt werden kann, was den Kern eigentlich nicht trifft. Sei&#8217;s drum, ich halte mich heute nicht mit linguistischen Analysen auf, sondern zeige euch erst einmal besagten TED-Talk:</p>
<p><object width="430" height="300" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011G/Blank/PaulZak_2011G-320k.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/PaulZak_2011G-embed.jpg&amp;vw=512&amp;vh=288&amp;ap=0&amp;ti=1259&amp;lang=&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=paul_zak_trust_morality_and_oxytocin;year=2011;theme=evolution_s_genius;theme=what_makes_us_happy;theme=medicine_without_borders;event=TEDGlobal+2011;tag=brain;tag=culture;tag=medicine;tag=morality;tag=science;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="pluginspace" value="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="430" height="300" type="application/x-shockwave-flash" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" flashvars="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011G/Blank/PaulZak_2011G-320k.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/PaulZak_2011G-embed.jpg&amp;vw=512&amp;vh=288&amp;ap=0&amp;ti=1259&amp;lang=&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=paul_zak_trust_morality_and_oxytocin;year=2011;theme=evolution_s_genius;theme=what_makes_us_happy;theme=medicine_without_borders;event=TEDGlobal+2011;tag=brain;tag=culture;tag=medicine;tag=morality;tag=science;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Seit mir erzählt wurde, dass uns acht Umarmungen trivial ausgedrückt glücklich machen, sammle ich täglich Umarmungen. Richtige Umarmungen, kein halbherziges &#8220;Gut, ich umarme dich, damit du mir nicht mehr mit dem Ocytocin auf den Keks gehst&#8221;. Dabei habe ich tatsächlich herausgefunden, dass ich glücklich bin, wenn ich umarmt werde. Man spürt, dass einen Menschen gern haben. Wenn es mir nicht gut geht, halte ich die Umarmung ein bisschen länger, lege meinen Kopf auf die Schulter des Freundes und genieße die Berührung. Wenn es mir gut geht, hebe ich eine Freundin auch mal hoch und drehe mich im Kreis, so wie Vätern ihre Kinder im Kreis fliegen lassen.</p>
<p>Umarmungen machen glücklich.</p>
<p>Aber Oxytocin kann noch viel mehr! Es wird mit &#8220;sozialen Interaktionen&#8221;, wie Wikipedia es so schön ausdrückt, assoziiert. Oxytocin bindet Eltern an ihre Kinder, beschleunigt Geburten und ist förderlich für die Bildung von Muttermilch. Ausschüttung von Oxytocin vermindert Stress. In neueren Studien hat man sogar herausgefunden, dass Soziaphobiker und Autisten, denen man vor dem Experiment Oxytocin wie Nasenspray verabreicht hat, Emotionen von Menschen (auf Bildern) sehr viel besser erkennen als ohne. Aus diesem Grund wird das Hormon nun als Therapie angewandt.</p>
<p>In Nordamerika gibt es zwei Wühlmausarten, die Präriewühlmaus und die Wiesen- und Rocky-Mountains-Wühlmäuse. Während erstere mit einem Partner zusammenleben, leben die Wiesen- und Rocky-Mountains-Wühlmäuse polygam und haben häufige Partnerwechsel. Die Biologin Sue Carter hat nun herausgefunden, dass die erste Wühlmausart viele Oxytocinrezeptoren (beziehungsweise Vasopressinrezeptoren bei Männchen) im Gehirn hat, während die zweite Art wenig davon aufweist. Blockt man bei den Präriewühlmäusen die Oxytocinrezeptoren, zeigen sie ein ähnlich ungebundenen Paarungsstil wie ihre Verwandten (für all diejenigen, die sich für das Experiment interessieren, ist hier das <a href="http://www.sscnet.ucla.edu/anthro/faculty/fiske/misc/carter.pdf">Originalpaper in Physiology&amp;Behavior</a> zu finden). Mich würde ja interessieren, wie das eigentlich bei Menschen aussieht; ob diejenigen mit hohem Oxytocinlevel Monogamie bevorzugen und man in polygam lebenden Menschen eher niedrige Level entdeckt. Bisher habe ich noch keine vertrauenswürdigen Quellen diesbezüglich gefunden (wäre aber ein interessantes Thema für meine Bachelorarbeit, wenn es tatsächlich noch keine Studie gibt &#8211; wobei man Oxytocin wohl nur im Blut messen kann und den Antrag müsste ich erst mal durchs Ethikkommittee schicken).</p>
<p>Ich jedenfalls bin glücklich mit meinen acht Umarmungen und wünsche euch auch ganz viele Umarmungen und viel &#8220;happiness&#8221;!</p>
<p>Wer mehr lesen möchte, dem sei Ausgabe 2/2009 vom Gehirn&amp;Geist Dossier (Liebe, Sex und Partnerschaft) empfohlen.</p>
<p><strong>Was haltet ihr von diesem Artikel? Ich habe mich sehr zurückgehalten, aber ist es euch trotzdem noch zu wissenschaftlich? Zu wenig wissenschaftlich? Genau richtig? Was haltet ihr von Artikeln zum Thema &#8220;The Science of Love&#8221;? Ich überlege, dies als neue Kategorie hier einzurichten, was denkt ihr darüber?</strong></p>
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		<title>Testbericht &#8211; WeVibe III</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 15:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sextoytest]]></category>

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		<description><![CDATA[Von dem WeVibe II habe ich euch bereits erzählt und nun befindet sich ein hübsch roter WeVibe III in meinem Besitz und kuschelt in einem Satinbeutelchen mit seinem lilanen Bruder. Ich will mich gar nicht groß mit den Details aufhalten. Der WeVibe III ist genauso wie sein Vorgänger aus hautfreundlichem Silikon hergestellt, liegt gut in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von dem <a href="http://www.sexintheair.de/sextoytest/testbericht-wevibe-ii/">WeVibe II</a> habe ich euch bereits erzählt und nun befindet sich ein hübsch roter WeVibe III in meinem Besitz und kuschelt in einem Satinbeutelchen mit seinem lilanen Bruder.</p>
<div id="attachment_1928" class="wp-caption aligncenter" style="width: 415px"><a href="http://www.sexintheair.de/sextoytest/testbericht-wevibe-iii/attachment/we-vibe-3-charger_hand_red21035049444/" rel="attachment wp-att-1928"><img class="size-full wp-image-1928  " title="we-vibe-3-charger_hand_red21035049444" src="http://www.sexintheair.de/wp-content/uploads/2012/03/we-vibe-3-charger_hand_red21035049444.jpg" alt="" width="405" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">WeVibe III</p></div>
<p>Ich will mich gar nicht groß mit den Details aufhalten. Der WeVibe III ist genauso wie sein Vorgänger aus hautfreundlichem Silikon hergestellt, liegt gut in der Hand und ist so designed, dass eine motorbetriebene Hälfte auf dem G-Punkt der Frau liegt, die andere, ebenfalls motorbetriebene, auf ihrer Klitoris. Beide Flächen sind genauso stark strukturiert wie beim WeVibe II, die Motoren genauso stark und es gibt auch wieder mehrere Vibrationsstärken und Intervalle. Ein Unterschied ist, dass Nummer 3 in einer Station aufgeladen wird, was für mich weder große Vor-, noch Nachteile hat, wobei ich die Station doch schon ziemlich schick finde.</p>
<p>Der größte Unterschied ist aber, dass der <a title="We-Vibe 3" href="http://www.we-vibe-shop.de/produkte/we-vibe-3.html" target="_blank">We-Vibe III</a> per Fernsteuerung aktivierbar ist und damit mein Herz im Sturm erobert hat. Ich habe ewig nach einem guten Auflegevibrator mit Fernsteuerung gesucht, weil es kaum Gutes auf dem Markt gibt &#8211; und nun kommt der WeVibe III!</p>
<p>Die Reichweite der Fernsteuerung beträgt etwas zwischen 2 und 3m und der &#8220;Anfangsimpuls&#8221; kommt aus irgendeinem Grund bei mir relativ schwer an, danach gibt es aber beim Umschalten überhaupt keine Probleme. Ein kleiner Klick und schon vibriert es etwas stärker. Die Lautstärke ist moderat &#8211; in stiller Umgebung hört man, dass sich da etwas tut, aber in einem etwas volleren Café oder auf einer Party wird niemand etwas mitbekommen. Genau diese Idee kam mir, als ich den WeVibe III zum ersten Mal sah. Ich bin bisher immer noch nicht dazu gekommen, das mal auszuprobieren, weil ich mich in der letzten Zeit auch nicht wirklich auf Parties herumgetrieben habe, aber ich verspreche, dass ein Erfahrungsbericht diesbezüglich bald folgen wird!</p>
<p>Stellt euch das einmal vor&#8230; Das nette Pärchen von nebenan geht ins Kino, sie trägt den WeVibe, er die Fernbedienung. Der Film ist eigentlich überhaupt nicht spannend, aber dennoch hat sie nach kurzer Zeit einen sehr konzentrierten Gesichtsausdruck, beißt sich auf die Unterlippe und wirft ihm einen nervösen Blick zu. Noch etwas später fängt ihre Hüfte wie von selbst an, sich leicht zu bewegen, sie kann ihre Lust immer schwerer zurückhalten, ihre Augenlider flattern, ihr Atem geht schwerer. Dann heißt es entweder starke Selbstkontrolle zu bewahren, den übrigen Zuschauern im Kino eine interessante Szene zu bieten oder sich schnell zu zweit zu verziehen (wobei ich ja immer mal Sex im Kino haben wollte &#8211; dazu braucht man dann aber einen wirklich furchtbar langweiligen Film, den sich niemand sonst anschauen will).</p>
<p>Klingt das nicht absolut herrlich? Ich stelle mir eine solche Szene wunderbar vor und deswegen bin ich wirklich glücklich über meinen kleinen roten Freund <img src='http://www.sexintheair.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Natürlich macht die Fernbedienung das Umschalten auch viel einfacher, wenn man den WeVibe beim Sex benutzt. Und wie sein Bruder kann das Spielzeug auch zur Masturbation benutzt werden. Ich bin sonst eher nicht ganz der Typ für gleichzeitige G-Punkt und Klitoris Stimulation, es kommt bei mir normalerweise sehr auf den Moment an, aber beim WeVibe hatte ich Orgasmen, bei denen mir im wahrsten Sinne des Wortes Hören und Sehen vergangen sind. Mein Körper war noch minutenlang später geflutet (von <a href="http://www.sexintheair.de/liebebeziehungen/oxytocin-das-bindungshormon/">Oxytocin</a>^^), ich konnte meinen Blick schwer fokussieren und meine Ohren waren wie in Watte gepackt. Ein berauschendes Gefühl!</p>
<p>Den WeVibe III gibt es für 94,95€ beim <a title="We-Vibe" href="http://www.we-vibe-shop.de/">We Vibe Shop</a> . Eine Investition, die sich meiner Meinung nach wirklich lohnt!</p>
<p><strong>Was haltet ihr von der Idee? Besitzt ihr den WeVibe III?</strong></p>
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