Testbericht – WeVibe III

Von dem WeVibe II habe ich euch bereits erzählt und nun befindet sich ein hübsch roter WeVibe III in meinem Besitz und kuschelt in einem Satinbeutelchen mit seinem lilanen Bruder.

WeVibe III

Ich will mich gar nicht groß mit den Details aufhalten. Der WeVibe III ist genauso wie sein Vorgänger aus hautfreundlichem Silikon hergestellt, liegt gut in der Hand und ist so designed, dass eine motorbetriebene Hälfte auf dem G-Punkt der Frau liegt, die andere, ebenfalls motorbetriebene, auf ihrer Klitoris. Beide Flächen sind genauso stark strukturiert wie beim WeVibe II, die Motoren genauso stark und es gibt auch wieder mehrere Vibrationsstärken und Intervalle. Ein Unterschied ist, dass Nummer 3 in einer Station aufgeladen wird, was für mich weder große Vor-, noch Nachteile hat, wobei ich die Station doch schon ziemlich schick finde.

Der größte Unterschied ist aber, dass der We-Vibe III per Fernsteuerung aktivierbar ist und damit mein Herz im Sturm erobert hat. Ich habe ewig nach einem guten Auflegevibrator mit Fernsteuerung gesucht, weil es kaum Gutes auf dem Markt gibt – und nun kommt der WeVibe III!

Die Reichweite der Fernsteuerung beträgt etwas zwischen 2 und 3m und der “Anfangsimpuls” kommt aus irgendeinem Grund bei mir relativ schwer an, danach gibt es aber beim Umschalten überhaupt keine Probleme. Ein kleiner Klick und schon vibriert es etwas stärker. Die Lautstärke ist moderat – in stiller Umgebung hört man, dass sich da etwas tut, aber in einem etwas volleren Café oder auf einer Party wird niemand etwas mitbekommen. Genau diese Idee kam mir, als ich den WeVibe III zum ersten Mal sah. Ich bin bisher immer noch nicht dazu gekommen, das mal auszuprobieren, weil ich mich in der letzten Zeit auch nicht wirklich auf Parties herumgetrieben habe, aber ich verspreche, dass ein Erfahrungsbericht diesbezüglich bald folgen wird!

Stellt euch das einmal vor… Das nette Pärchen von nebenan geht ins Kino, sie trägt den WeVibe, er die Fernbedienung. Der Film ist eigentlich überhaupt nicht spannend, aber dennoch hat sie nach kurzer Zeit einen sehr konzentrierten Gesichtsausdruck, beißt sich auf die Unterlippe und wirft ihm einen nervösen Blick zu. Noch etwas später fängt ihre Hüfte wie von selbst an, sich leicht zu bewegen, sie kann ihre Lust immer schwerer zurückhalten, ihre Augenlider flattern, ihr Atem geht schwerer. Dann heißt es entweder starke Selbstkontrolle zu bewahren, den übrigen Zuschauern im Kino eine interessante Szene zu bieten oder sich schnell zu zweit zu verziehen (wobei ich ja immer mal Sex im Kino haben wollte – dazu braucht man dann aber einen wirklich furchtbar langweiligen Film, den sich niemand sonst anschauen will).

Klingt das nicht absolut herrlich? Ich stelle mir eine solche Szene wunderbar vor und deswegen bin ich wirklich glücklich über meinen kleinen roten Freund :) .

Natürlich macht die Fernbedienung das Umschalten auch viel einfacher, wenn man den WeVibe beim Sex benutzt. Und wie sein Bruder kann das Spielzeug auch zur Masturbation benutzt werden. Ich bin sonst eher nicht ganz der Typ für gleichzeitige G-Punkt und Klitoris Stimulation, es kommt bei mir normalerweise sehr auf den Moment an, aber beim WeVibe hatte ich Orgasmen, bei denen mir im wahrsten Sinne des Wortes Hören und Sehen vergangen sind. Mein Körper war noch minutenlang später geflutet (von Oxytocin^^), ich konnte meinen Blick schwer fokussieren und meine Ohren waren wie in Watte gepackt. Ein berauschendes Gefühl!

Den WeVibe III gibt es für 94,95€ beim We Vibe Shop . Eine Investition, die sich meiner Meinung nach wirklich lohnt!

Was haltet ihr von der Idee? Besitzt ihr den WeVibe III?

Fairy Miniatur Massage Wand

Ein Freund von mir ist letztens in Japan gewesen und ich hatte ihn gebeten, mir den Magic Wand mitzubringen. Um diesen Massagestab ranken sich Legenden, die mich neugierig gemacht habe. Er soll wirklich sehr stark sein und ich wüsste zu gern, was bei Vibratoren als “sehr stark” klassifiziert wird. Paulchen und Freunde würde ich als mittelstark einstufen, allein weil ich das Gefühl habe, dass da noch mehr geht, aber mich interessiert der Vergleich zu einem allgemein als “sehr stark” eingestuften Vibrator.

Leider konnte mir dieser Freund den Magic Wand nicht mitbringen, sodass es für mich weiterhin ein Mysterium bleibt. Stattdessen hat mir aber ein anderer Freund einen Massagestab mitgebracht – einfach, weil er es lustig fand. Besagter Massagestab ist nämlich so klein, dass er in eine Handfläche passt und er wird mit einem USB-Kabel aufgeladen.

Bei Van Erotik gibt es den Fairy Wand Massager zu kaufen und mein Massagestäbchen ist eine exakte Miniatur davon. Bei dem originalen Fairy Wand kann man an dem kleinen Rädchen die Stärke regulieren, mein kleiner Freund kann natürlich nur an und aus gemacht werden. Alles andere wäre sehr erstaunlich.

Ich finde den Fairy vom Design her sehr hübsch; die weiß-rosa Kombination lässt mich tatsächlich ein bisschen an prunkvolle Schlösser und Prinzessinnen in hübschen Kleidern mit funkelnden Diademen im Haar denken. Van Erotik beschreibt den Fairy als “sehr stark”, wobei ich wirklich zu gern den Vergleich zum Magic Wand hätte. Letzterer ist übrigens in Deutschland auch gar nicht erhältlich, erzählte man mir zumindest, da er Bleianteile enthält – irgendwo tief in sich drin. Deswegen hat die deutsche Sexspielzeugindustrie ihre eigenen Massagestäbe entwickelt, unter anderem eben den Fairy.

Der originale Fairy ist 32cm lang, meine Miniatur dümpelt im oben einstelligen Bereich herum. Allerdings steckt doch erstaunlich viel Power darin. Ich kann damit problemlos innerhalb kurzer Zeit zum Orgasmus kommen, wenn ich das Köpfchen zusätzlich noch etwas über die Klitoris hin und her bewege. Sein großer Bruder dürfte also tatsächlich recht stark sein. Ich kann euch auf jeden Fall empfehlen, den Fairy einmal auszuprobieren. Nicht den kleinen, der ist einfach nur niedlich und wird mich sicher auch mal auf Reisen begleiten, aber er ist glaube ich eher scherzhaft gemeint, vor allem, da er einen Schlüsselanhängeraufsatz hat. Der große verspricht aber wirklich interessant zu sein. Es gibt ihn sogar kabellos – allerdings sind kabelbetriebene Massagestäbe stärker als batteriebetriebene.

Besitzt jemand von euch einen Massagestab? Welchen habt ihr? Den Fairy? Oder habt ihr sogar die Reise nach Japan auf euch genommen, um den originalen legendären Magic Wand zu kaufen?

Testbericht: Strawberry Company Fesseln

Vor einiger Zeit fragte mich die Strawberry Company, ob ich Lust hätte einige ihrer Produkte zu testen. Kurze Zeit später kam dann ein (glücklicherweise sehr neutrales – bei mir an der Universität werden die Pakete an einer zentralen Stelle abgegeben) Paket bei mir an.

Ich möchte erst noch ein paar Worte zu der Company selbst verlieren. Auf der Startseite steht:

Die Strawberry Company ist eine junge Firma, die im Jahr 2010 gegründet wurde und Erotikartikel und Accessoires fertigt. Alle Artikel werden in Deutschland in Handarbeit hergestellt und verpackt. In unserem Sortiment finden Sie verschiedenste Fesseln, Augenschals für erotische Fesselspiele und praktische Aufbewahrungsbeutel für Ihr Liebesspielzeug. Wir arbeiten kontinuierlich an neuen Ideen, um unser Angebot für Sie zu erweiteren.

Die Produkte, die ich bekommen habe, sind alle aus der Kategorie “EXTREME Soft”. Den Namen finde ich ziemlich interessant und auch passend – “EXTREME” dafür, dass es sich um Bondageartikel handelt, die ja schon eher in den “dunklen” Bereich der Erotik angesiedelt werden und “soft” einmal dafür, dass die Fesseln aus weichem Stoff bestehen und dadurch eher nach Kuschelsex als nach BDSM aussehen.

EXTREME Soft Handfesseln pink

Das erste Produkt ist ein Handfesselset. Ich habe dazu auch noch das passende Halsband mit Leine bekommen. Ja, es ist pink. Nein, ich mag pink nicht, aber es gibt mir nette Ideen für demütigende Szenarien mit einem niedlichen kleinen Sub (man stelle sich an dieser Stelle ein sehr breites Lächeln vor).

Um ehrlich zu sein fand ich nicht, dass die Fesseln unglaublich stabil aussehen und Suspension sollte man damit auch lieber nicht versuchen, aber mein höchst wissenschaftlicher Rüttel-Schüttel-Reiß-Test ergab, dass sich die Dinger nicht so leicht kaputt machen lassen wollen. Auch der Klettverschluss machte mich erst skeptisch, aber ich schaffe es tatsächlich nicht, ihn selbst (ohne Zuhilfenahme des Mundes) zu öffnen, wenn meine Hände gefesselt sind. Außerdem kann man durch den Klettverschluss die Größe sehr schön einstellen. Das sollte man übrigens auch machen und zwar sollten die Fesseln so eng wie möglich eingestellt sein. Das ist kein bisschen unangenehm, die Fesseln sind wirklich superkuschelig und angenehm auf der Haut, aber wenn sie zu locker eingestellt sind, komme zumindest ich problemlos wieder heraus. Schön an den Fesseln ist auch, dass sich der Klettverschluss sehr schnell schließen lässt und sie somit nett für kurzfristige (nicht allzu harte) Spiele gut geeignet sind.

Ich kann die Fesseln durchaus empfehlen, allerdings nur bedingt an jemanden, der sich selbst als BDSMler definiert und an “normalem” Sex keinen Spaß mehr hat. Die Produkte der Strawberry Company sind eher etwas für Paare (oder Trios oder was auch immer), die es genießen, ab und zu in andere Bereiche der Erotik abzudriften und viel zu experimentieren. Im Prinzip ist die Philosophie der Company der von Van Erotik sehr ähnlich: Beide wollen der Erotik ihren düsteren Schleier nehmen und Tabuthemen zugänglicher für die “Öffentlichkeit” machen.

Die Fesseln kosten 17,95€ bei der Strawberry Company. Mir persönlich wäre das ein bisschen zu viel, da ich mein qualitativ sehr hochwertiges Lederfesselset (Arm- und Fußfesseln) für um die 40€ gekauft habe, sprich ich habe um die 20€ für die Armfesseln bezahlt. Ob es beinahe ebenso aufwändig ist, Fesseln aus Stoff und Klettverschluss herzustellen wie solche aus Leder, wage ich zu bezweifeln. Dennoch ist der Preis noch in Ordnung.

 

Das nächste Produkt ist ziemlich interessant:

EXTREME Soft Hand-Oberschenkel-Fesseln schwarz

Es handelt sich um Fesseln, mit denen man die Hände an den Oberschenkeln fixieren kann. Auch hier konnte ich nicht ganz glauben, dass das tatsächlich halten soll. Tut es aber, allerdings kann man die Oberschenkelfesseln nicht an den Oberschenkeln fixieren, sodass sie nicht mehr herunterrutschen. Es ist immer möglich, mit den Händen einfach die Oberschenkel hinunter zu gehen und so die Fesseln auszuziehen. Wenn man die Fesseln allerdings in dem Kontext benutzt, für den sie gedacht sind, sprich beim Sex, dann hat man denke ich anderes im Kopf als die Fesseln nach unten hin auszuziehen. Die Fesseln sind wieder sehr kuschelig und softe Bondagespiele lassen sich gut damit durchführen. Soll es härter werden, sind sie nicht mehr geeignet, denn beispielsweise beim Rape Play wird das “Opfer” auf jeden Fall versuchen, irgendwie aus den Fesseln herauszukommen. Da es aber nicht der Gedanke der Stawberry Company ist, Spielzeug für harte Spiele herzustellen, kann ich sagen, dass die Fesseln ihren Zweck voll und ganz erfüllen.

Die Fesseln kosten 36,90€ bei der Strawberry Company. Ich finde das wieder etwas viel, aber ich kann auch nicht ganz sagen, wie hoch die Produktionskosten sind. Meine Empfehlung an alle, die gern experimentieren, ist auf jeden Fall ausgesprochen.

Was haltet ihr von den Produkten?

Testbericht: Vibratoren von Joydivision

Ich habe vor einer Weile hier schon die Giraffe von Joydivision vorgestellt und jetzt berichte ich von weiteren Vibratoren aus dem Hause Joydivision. Da sie sich von der Qualität her nicht unterscheiden, stelle ich gleich drei in diesem Post vor.

Nun aber zu den Vibratoren:

Florus von Joydivision

Ich fasse zunächst noch einmal zusammen, was ich von der Qualität der Spielzeuge halte: Die Lautstärke ist super, man hört kaum noch etwas, wenn der Vibrator unter der Bettdecke liegt. Vom Material her sind die Produkte ebenfalls 1A – Silikon ist nun einmal das beste Material, aus dem man etwas machen kann, dass auf irgendeine Weise in den menschlichen Körper gelangen soll (dennoch: bitte esst euren Vibrator nicht auf :D ). Nur das Bedienelement gefällt mir immer noch nicht – das sieht einfach nicht nach dem aus, was Joydivision eigentlich zu bieten hat. Eine meiner Leserinnen, Luxara, bemerkte, dass alle Produkte “ein bisschen wie günstigere Remakes von FunFactory Spielzeugen [wirken]” – ich kann die Ähnlichkeit nicht abstreiten. FF hatte früher ein ähnliches Bedienelement wie die JD-Produkte jetzt, also ändert sich das Design vielleicht noch.

Der obige Vibrator heißt übrigens Florus. Ich habe die weiße Version, es gibt aber auch noch andere Farben, wenn ich mich richtig erinnere (ich bin ganz ehrlich jetzt zu faul, nachzuschauen^^). Die geschwungene Welle, die den Körper hinaufführt, macht den Vibrator zeitlos und elegant. Er ist übrigens gar nicht so groß, ich schätze, es sind mit Bedienelement um die 15cm. Standardvibratoren sind ja meist 20cm lang, um Mädels ein völlig falsches Idealbild eines Penis zu geben. Ich finde das ziemlich angenehm, da Florus so in jede Handtasche hineinpasst und auch einfach kein “Monster” ist (nicht, dass ich mein geliebtes Paulchen als Monster bezeichnen würde, aber stellt euch einfach vor, jemand, der Masturbation nicht soo sehr zugetan ist, findet bei euch einen Vibrator. Da hättet ihr lieber etwas kleineres dort liegen, oder?).

Die Vibrationsstärke ist okay. Nicht überwältigend, aber es reicht. Die Spitze gefällt mir nicht ganz so gut, die ist länglich-spitz und manchmal fühlt sie sich nicht so angenehm für mich an. Das ist aber eine Frage der persönlichen Präferenzen.

Mit 31,90€ liegt der Vibrator im mittleren Preisbereich.

Findus von Joydivison

Das zweite Schätzchen ist der Findus. Abgesehen vom Namen finde ich ihn aber nicht wirklich gut. Die Spitze ist so dünn, dass man mit ihr keinen Druck ausüben kann und so weit weg vom Motor, dass nicht genug Vibration ankommt. Ich habe einmal versucht, ob man mit ihr den G-Punkt stimulieren bin – Fehlanzeige. Für ab und zu zwischendurch, wenn es mir nicht unbedingt um einen Orgasmus geht, ist Findus okay, ansonsten sieht er einfach nur hübsch in meiner Sammlung aus.

Findus kostet ebenfalls 31,90€. Mir wäre es schade um das Geld gewesen, aber Joydivision hat die Produkte ja freundlicherweise gesponsert (an dieser Stelle noch mal vielen, vielen Dank! Das ist wirklich großartig von euch!)

Velvet von Joydivision

Der letzte Vibrator für heute ist der Velvet. Von ihm bin ich wiederum begeistert: Die Vibrationsstärke reicht vollkommen aus, die Spitze ist perfekt abgerundet und er sieht hübsch aus. Eingeführt spüre ich von dem Muster zwar nichts mehr, aber für mich ist das Design ziemlich wichtig und da ich eh nur die Klitoris stimuliere, ist mir das Einführgefühl egal. Davon abgesehen fühlt er sich schon gut an, nur eben nicht wirklich strukturiert.

Ich kann euch Florus und den Velvet auf jeden Fall empfehlen, es sei denn, ihr seid besonders unempfindlich. Dann wird euch die Stärke nicht genug sein. Wenn ihr Handtaschenvibratoren mögt, schaut euch die zwei auf jeden Fall genau an! Der Findus bekommt von mir keine Empfehlung. Das Design ist zwar eigentlich ganz gut überlegt, aber Silikon ist nicht steif genug für eine perfekte Durchführung. Vielleicht könnte man einen härteren Plastikkern und einen stärkeren Motor einsetzen, damit Findus besser wird, aber ich kenne mich zu wenig mit der Herstellung von Vibratoren aus, als dass ich dazu direkt etwas sagen könnte.

Der Velvet kostet 29,90€. Dafür bekommt er noch mal einen Pluspunkt :) .

Was denkt ihr über meine drei neuen Babies?

Testbericht: Joydivisions Giraffe

Vor ein paar Wochen trudelte ein riesiges Paket bei mir ein. Enthalten waren Produkte, die mir Joydivision zum Testen zur Verfügung stellen wollte. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken: Mit einer solchen Großzügigkeit habe ich nicht gerechnet. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist dass das Paket über und über mit dem Logo von Joydivision bedruckt war. Diskretion ist was anderes^^. Wobei ich auch nicht weiß, ob das nur für mich so ist oder generell.

Das erste Produkt, das ich euch vorstellen möchte, ist dem Patchy Paul von Fun Factory verblüffend ähnlich, daher werde ich die beiden im Folgenden ein bisschen vergleichen. Das Spielzeug sieht aus wie eine niedliche kleine Giraffe, ist also ebenfalls ein Toy mit Gesicht. Die Farbe meiner Version ist auch der Standardfarbe von Paulchen sehr ähnlich.

Sweety Giraffe von Joydivision

Sweety Giraffe von Joydivision

Ist sie nicht putzig? Paulchen und sie haben sich übrigens gleich ziemlich gut verstanden, was eine gängige Theorie bestätigt, dass ähnliche Eigenschaften mit ein paar Unterschieden perfekt sind, damit man sich gut versteht :D .

Die Schnauze der Giraffe ist ein bisschen feiner als die von Paulchen, dafür ist ihr Körper nicht ganz so stark strukturiert. Ich finde das ganz angenehm, allerdings führe ich Spielzeuge eigentlich nur, damit ich darüber berichten kann selten ein. Der G-Punkt wird jedenfalls mit beiden Nasen gut erreicht. Ansonsten gefallen mir beide Designs ziemlich gut, ich mag niedliche Spielzeuge.

Was mir bei der Giraffe oder generell bei den Spielzeugen von Joydivision aber gar nicht gefällt, ist das Bedienelement. Klar – es funktioniert und da ich die pulsierenden Vibrationen etc. eh nie verwende, brauche ich keine ausgeklügelten Rhythmen, von daher ist stufenlose Vibration schon okay – aber es sieht einfach irgendwie billig nicht sonderlich ansprechend aus. Nun gut, ich werde sehen, was die Zukunft bringt. Vielleicht entwickelt sich da ja noch etwas.

Von der Vibrationsstärke her liegt Paulchen etwas weiter vorne und wenn man auf den Turbo Boost-Knopf drückt ist Paulchen noch etwas stärker. Dennoch reicht die Stärke der Giraffe aus, um mir innerhalb weniger Minuten einen Orgasmus zu verschaffen. Die Lautstärke ist auch bei der Giraffe so, dass im Nebenzimmer garantiert nichts zu hören ist, selbst wenn die Wände sehr dünn sind.

Beim Material achtet Joydivision darauf, nur hochwertiges Silikon zu verwenden. Die Giraffe hat also fast keinen Geruch und ist bedenkenlos zu verwenden. Bisher funktioniert die Giraffe auch einwandfrei, bei Fun Factory gibt es ja ab und zu Probleme mit den Motoren und ich bin gespannt, wie es bei den Produkten von Joydivision aussieht.

Preislich liegt die Giraffe mit 33,90€ ganz klar vorne – Paulchen, zur Erinnerung, kostet 49,95€ bei Van Erotik. Ich ziehe ehrlich gesagt keine von beiden vor – bei Paulchen mag ich das Design (vor allem des Bedienelements) mehr und er ist etwas stärker, die Giraffe dagegen ist ihm im Prinzip wirklich sehr ähnlich, kostet aber weniger. Beide kann ich bedenkenlos empfehlen, also schaut sie euch doch beide mal an, wenn ihr auf der Suche nach einem guten Vibrator seid.

Testbericht: DeLight von Fun Factory

Der DeLight von Fun Factory ist ein Vibrator mit einem neuen, außergewöhnlichen Design und einer der ersten Toys mit dem neuen Aufladesystem.

DeLight von Fun Factory

Zunächst einmal zum Design: Der Fun Factory DeLight ist geschwungen und hat an dem Teil, der einzuführen ist, einen kleinen Knubbel für die Klitoris. Der äußere Teil ist – in meinem Modell – weiß und ebenfalls geschwungen. Durch diesen Schwung liegt der DeLight sehr schön in der Hand: Man steckt einen Finger durch das Loch oben und der nach hinten gebogene Teil schmiegt sich dann in die Handinnenfläche. Durch einfache Drehbewegungen massiert das untere Ende des DeLight dann den G-Punkt, während der kleine Knubbel – wie erwähnt – auf der Klitoris liegt.

Der DeLight hat einen Durchmesser von 3cm und eine Länge von insgesamt 15cm. Mir kommt er aber zum Beispiel im Vergleich zu Paulchen eher schmal vor. Das Design ist aber eigens darauf ausgerichtet, G-Punkt und Klitoris zu stimulieren, weswegen für mich die Breite eigentlich ziemlich egal ist.

Nun zum Aufladesystem: Der DeLight ist – wie gesagt – eines der ersten Spielzeuge mit dem sogenannten “Click’n'Charge”-System. Hinten am Griff befinden sich zwei metallene Punkte. Das Aufladekabel hat am Ende ein kleines rundes Döschen, das ebenfalls zwei Punkte hat. Beide Punkte sind magnetisch und ziehen sich an, wodurch dann der Strom zum Aufladen fließen kann. Durch die ganze Vorrichtung ist der DeLight rundum glatt und ebenmäßig. Ich finde akkubetriebene Vibratoren ziemlich gut, allerdings ist einer Bekannten von mir schon mal ein solcher Vibrator kaputt gegangen: Er ließ sich nicht mehr ausschalten und wurde so heiß, dass sie Angst hatte, er könne durchbrennen. Bei einem batteriebetriebenen Vibrator nimmt man in diesem Fall einfach die Batterien heraus, aber beim Akku funktioniert das nicht.

Die FF Toys sind vom Material her wirklich immer optimal, aber die Motoren haben manchmal so ihre Macken. Sie sind generell sehr leise, von der Stärke her im mittleren bis oberen Bereich einzuordnen und damit an sich wirklich optimal. Mit meinem Paulchen habe ich allerdings schon drei Mal Ärger gehabt. Dennoch bin ich sehr von den Toys überzeugt – außerdem gibt es eine zweijährige Garantie und meistens laufen Umtausch und Reparatur problemlos ab.

Das Bedienungselement des DeLight ist sehr leicht zu bedienen und wie üblich gibt es mehrere Vibrationsstärken und dann pulsierende Vibrationen. Generell funktioniert der DeLight genau so, wie sich das der Hersteller gedacht hat. Ich mag ihn als Abwechslung sehr gern, obwohl ich nicht allzu sehr auf das Einführen von Spielzeugen stehe.

Den hübschen Kerl gibt im Erotik Shop Van Erotik für 94,95€ zu haben. Wer sich in seinem Leben nur ein Spielzeug kaufen will und – wie erwähnt – das Einführen mag, sollte sich den DeLight auf jeden Fall genau anschauen. Paulchen wird für mich zwar wahrscheinlich immer der Favorit bleiben (wobei sich der Delphin gerade auf Reisen als perfekte Alternative erweist), aber wie gesagt stehe ich ja nicht soo sehr auf G-Punkt-Stimulationen.

Testbericht: Gleitgele von Joydivison, Pjur und Fun Factory

In der letzten Zeit hatte ich immer wieder Probleme mit dem Gleitgel, das wir für den Analsex verwendet haben. Sie waren sehr unangenehm und juckten, was natürlich der Erotik nicht gerade beiträgt. Aus diesem Grund haben wir ein paar unterschiedliche Gleitgele ausprobiert. Meine Favoriten möchte ich euch hier vorstellen.

Zum ersten gibt es aber noch ein paar Informationen: Gleitgele gibt es entweder auf Wasserbasis oder auf Silikonbasis oder manchmal sogar auf Wasser- und Silikonbasis gleichzeitig. Diejenigen auf Wasserbasis geben sehr viel Feuchtigkeit, allerdings nicht sehr lange, da der Wasseranteil verdunstet. Das ist für den Vaginalverkehr ganz gut, da schließlich meistens während des Sex das Vaginalsekret abgesondert wird und die Gleitfreudigkeit erhalten bleibt, wenn das Gleitgel aufgebraucht wird. Wer also manchmal Probleme damit hat, feucht zu werden, ist mit einem Gleitgel auf Wasserbasis für den Sex gut beraten. Für die Benutzung von Sexspielzeugen aus Silikon muss Gleitgel auf Wasserbasis benutzt werden, da Gele auf Silikonbasis die Oberfläche angreifen würden.

Die Gleitgele auf Silikonbasis erhalten ihre Gleitfreudigkeit sehr viel länger und sind viel ergiebiger, aber Rückstände sind so schwer zu entfernen, dass es manchmal sogar Flecken auf dem Bettlaken geben kann. Für den Analsex sind silikonbasierte Gleitgele auf jeden Fall die bessere Wahl, da der Anus kein eigenes Sekret produziert. Für Sexspielzeuge kann Gel auf Silikonbasis wie gesagt nicht verwendet werden.

Gleitgele auf Silikon- und Wasserbasis vereinen die hohe Gleitfreudigkeit von wasserbasierten Gelen mit der langen Gleitfreudigkeit von silikonbasierenden Gleitgelen. Im nächsten Teil der Gleitgeltestberichte werde ich unter anderem ein solches Gleitgel vorstellen. Kondomverträglich sind aber sowohl Gleitmittel auf Wasser- als auch die auf Silikonbasis.

 

Unser erstes Testprodukt war das BIOGlide Anal von Joydivision. Es ist in verschiedenen Größen erhältlich, aber bekanntlich sinkt der Preis prozentual gesehen mit der Zunahme der Menge, darum haben wir gleich eine größere Tube bestellt.

BIOGlide Anal

Wir haben es ausgewählt, weil es bei hoher Gleitfreudigkeit besonders hautverträglich sein soll. Die Beschreibung bei Van Erotik lautet folgendermaßen:

Besonderheiten – 100 % biologisch – Zugelassen als Medizinprodukt – Dermatologisch und klinisch getestet – Einzigartige Langzeit-Gleiteigenschaften – 100 % kondomgeeignet – Wasserlöslich und fettfrei – Auch für Oralverkehr geeignet – Geschmacks- und Geruchsneutral. Alle verwendeten Rohstoffe sind pflanzlichen oder biotechnologischen Ursprungs. Frei von jeglichen Konservierungsstoffen und pH-neutral steht BIOglide für eine natürliche Unterstützung der vaginalen Lubrikation (Feuchtigkeitsbildung am Scheideneingang) sowie ganz allgemein für eine erhöhte Gleitfähigkeit beim Intimverkehr.

Das klang für uns alles sehr vielversprechend, also hat mein Partner es gekauft. Ein paar Tage später war es dann da und wartete auf seinen Einsatz.

Die Kosistenz des BIOGlide ist wie bei allen Gleitgelen auf Wasserbasis eher flüssig, aber es zerläuft einem auch nicht in den Händen. Die Gleitfreudigkeit ist ziemlich gut. Wir verwenden meist einen daumenkuppengroßen Tropfen, was manchmal für die gesamte Länge des Sex’ ausreicht, manchmal nicht. Man merkt auf jeden Fall, wann das Gleitgel aufgebraucht ist und muss dann eben noch einmal mehr auftragen.

Der Geruch des BIOGlide ist wie versprochen neutral – ob das auch für den Geschmack gilt, will ich ehrlich gesagt nicht wissen. Für den Oralsex brauchen wir kein Gleitgel und ich mag den Penis nun auch nach dem Sex nicht mit dem Mund reinigen…

Das Wichtigste war uns aber die Verträglichkeit. Meistens habe ich mit dem BIOGlide keine Probleme, aber ab und zu juckt es doch. Wir haben schon vermutet, dass ich vielleicht nicht auf das Gleitgel, sondern auf das Kondom reagiere, also eine kleine Latexallergie habe, aber ohne Kondom kommt es genauso vor, dass ich das Gel anal manchmal nicht vertrage. Da es aber sehr leicht abzuwaschen ist, ist das für mich in Ordnung. Wir verwenden es meistens für den Vaginalverkehr, wo es uns sehr gute Dienste erweist. Wenn es aufgebraucht ist, werden wir uns allerdings das normale BIOGlide zulegen, weil ich denke, dass das für die Scheidenflora doch besser ist als das BIOGlide Anal.

Das BIOGlide Anal kann ich auf jeden Fall für alle, die ein wasserbasiertes Gleitmittel suchen, empfehlen – ich denke, dass mein Körper manchmal einfach etwas spinnt^^. Erhältlich sind 80ml beim Erotikshop Van Erotik für 12,95€. Damit liegt das Gleitgel im mittleren Preisfeld.

 

Unser zweites Testprodukt war dann ein Gleitgel auf Silikonbasis, das oft von homosexuellen Männern verwendet und empfohlen wird. Wir dachten uns, dass ein von dieser Gruppe empfohlenes Gleitgel ziemlich gut sein muss und haben es uns deswegen zugelegt. Bei dem Gel handelt es sich um das Pjur Original Gleitmittel.

Pjur Original Gleitgel

Die Konsistenz ist dickflüssiger als die von wasserbasierenden Gleitgelen. Es wird auch weitaus weniger benötigt: Ein kleiner Tropfen reicht für langen, ausdauernden Sex. Die Gleitfreudigkeit ist also wirklich umwerfend, ich bin völlig begeistert davon. Das Gel hat bisher kein bisschen geklebt.

Der Geruch ist ebenso neutral wie der vom BIOGlide und über den Geschmack kann ich ebenfalls nichts aussagen.

Zur Verträglichkeit lässt sich sagen, dass das Pjur Original das einzige Gleitgel ist, dass ich wirklich immer problemlos vertrage. Es ist damit mein absoluter Favorit unter den Gleitgelen, auch wenn man es nicht für Sexspielzeuge benutzen kann. Allgemein halte ich dank Pjur mittlerweile mehr von Gelen auf Silikonbasis als von solchen auf Wasserbasis, aber das ist eben persönlicher Geschmack. Wir verwenden das Pjur Gleitgel immer für den Analsex und ich bin wirklich rundum zufrieden.

Preistechnisch liegt das Pjur Original (250ml) mit 29, 95€ bei Van Erotik im etwas mittleren Preisfeld (man beachte, dass die Flasche 250ml enthält, nicht 80ml wie das BIOGlide), was es aber allemal wert ist. Wer ein Gleitmittel auf Silikonbasis bevorzugt, sollte sich das Pjur Original auf jeden Fall zulegen.

 

Das letzte Gleitmittel, das ich dieses Mal vorstelle, ist das Toyfluid von Fun Factory. Bei jedem Toy von FF gibt es das Toyfluid als kleines Sachet dazu. Das Sachet ist wirklich klein, aber da das Gleitgel sehr ergiebig ist, kann man es, wenn man es irgendwie wieder verschließen kann (ich setze eine Wäscheklammer auf die Ecke, die ich abgerissen habe), für drei bis fünf Anwendungen benutzen.

Toyfluid von Fun Factory

Die Konsistenz ist für ein wasserbasiertes Gleitgel ziemlich dickflüssig, aber dennoch klebt das Gel bloß wenn es ausläuft und eine Weile irgendwo bleibt, weil man nicht bemerkt hat, dass es ausgelaufen ist nicht. Die Gleitfreudigkeit bei der Anwendung mit Sextoys ist hervorragend, was das Toyfluid für mich zum absoluten Favoriten für eben diese Benutzung macht. Der Geruch – wie auch bei den anderen Gelen – ist neutral, über den Geschmack gibt es auch hier keine Aussage.

Die Verträglichkeit ist hervorragend, ich hatte bisher nie Probleme. Für den Sex möchte ich es dennoch nicht verwenden, weil schließlich extra in der Beschreibung steht, dass es für Sexspielzeuge empfohlen wird.

Das Toyfluid (100ml) gibt es beim Erotikshop Van Erotik für 9,95€, damit liegt es eher im unteren Preisfeld.

So, das waren meine Favoriten für den Vaginalverkehr, den Analsex und die Benutzung mit Sexspielzeugen. Welches Gleitgel spricht euch rein von der Beschreibung her am meisten an? Welches Gleitmittel benutzt ihr?

Testbericht: Bootie von Fun Factory

Da euch Kachelmann offensichlich nicht interessiert (oder warum gibt’s keine Kommentare?^^), kommt hier endlich ein neuer Artikel. Im Folgenden findet ihr den Testbericht des Bootie von Fun Factory, mal ein Spielzeug, das man sich tatsächlich ohne größere Probleme leisten kann (im Gegensatz zum WeVibe, was ich sehr schade finde).

Der Bootie von Fun Factory ist optisch mein absoluter Analplugfavorit, so viel schon einmal vorneweg. Ich habe ihn ziemlich unerwartet von meinem Partner geschenkt bekommen und mich wahnsinnig gefreut, weil ich schon länger mit dem Kleinen geliebäugelt hatte.Der Bootie besteht wie eigentlich alle Spielzeuge von Fun Factory aus qualitativ hochwertigem Silikon. Die FF Spielzeuge haben ja meistens Gesichter, um den Käufern zu zeigen, dass Sextoys nichts “Böses, Ekliges” sind. Nicht so der Bootie: Er ist einer der wenigen schwarzen Produkte ohne Gesicht, aber ich finde nicht, dass er deswegen irgendwie “böse” aussieht. Meiner Meinung nach ist er beinahe ein bisschen elegant mit seiner glatten Oberfläche und der sanft geschwungenen Form. Es gibt ihn aber auch in lila.

Die Maße des Bootie sind 7,5cm x 2,7cm, er ist also generell eher schmal und nach “hinten” hin wird er noch ein bisschen schmaler. Dadurch eignet er sich gut für Analanfänger, aber auch zum Tragen über einen längeren Zeitraum hinweg. Genau das lässt sich auch ohne Schwierigkeiten durchführen: Der Bootie ist sehr gleitfreudig (Gleitgel ist aber Pflicht!) und angenehm zu tragen. Der Druck auf den Schließmuskel ist zwar ständig da, aber nicht unaushaltbar schmerzhaft, sondern… eher einfach nur anwesend.

Für Sex mit einem Plug finde ich den Booty allerdings ein wenig unpraktisch, weil sein Ende so lang ist, dass es den “Vordereingang” etwas blockiert. Sex funktioniert aber trotzdem noch und an sich ist die Länge auch super, weil ich bei Plugs, seit mir jemand von einem berichtet hat, der “abgetaucht” ist, immer etwas Angst habe. Das kann beim Bootie garantiert nicht passieren.

Alles in allem gibt es für den Booty meine absolute Kaufempfehlung. Er ist optisch ansprechend, qualitativ hochwertig, abgesichert gegen ein “Abtauchen” und meiner Meinung nach sowohl für Anfänger (allgemein), als auch für Fortgeschrittene (für längeres Tragen) geeignet. Zu kaufen gibt’s ihn bei Van Erotik für 19,95€. Damit liegt er meines Wissens nach eher im höheren Bereich der Analplugs, aber das ist er allemal wert.

Testbericht: WeVibe II

An dem WeVibe war ich schon lange interessiert, weil ich ständig sehr überschwängliches Lob gelesen habe. Ein paar Eindrücke:

WeVibe? leuchtende Augen bekomm. Das Ding ist gut!

WeVibe? Ehm, sehr sehr nett! Sowohl für mich als auch meine Schöne. Diese “Klammernform” hält die Vibrationen nämlich beim vögeln schon konzentriert auf der Clit.

Der We-Vibe [...] bringt mir bedauerlicherweise gar nichts, aber so ist jeder anders. ^^

Und nun besitze ich ihn und habe ihn nun auch ausprobieren können. Zunächst die Beschreibung: Den WeVibe II gibt es mittlerweile in einem Türkiston, einem dunklen Magenta und in Lila. Ich finde ihn in Lila immer noch am schönsten.

WeVibe II

Der etwas schmalere (hier: untere) Teil wird eingeführt, der andere liegt auf der Klitoris. In beiden Teilen sind kleine Motoren. Beide Hälften des WeVibe sind ungefähr 7cm lang. Der G-Punkt liegt ungefähr 5-8cm im Inneren der Vagina und die eine Seite des WeVibe soll genau darauf liegen. Beide Aufliegeflächen sind angeraut, die für “innen” etwas mehr als die für “außen”.

Angeschaltet wird der WeVibe mit dem Knopf, den ihr auf dem Bild vielleicht auch erkennen könnt, oben an der Spitze, dieser kleine Punkt. Er ist ein bisschen schwergängig, aber so kann man während des Sex wenigstens nichts verstellen. Der Stecker wird in ein kleines Loch darunter gesteckt; ich habe mich zuerst gar nicht getraut, weil das Loch wirklich winzig ist und ich dachte, dass ich bestimmt irgendetwas einreiße. Das war aber nicht der Fall, sondern das Silikon bog sich ganz leicht zur Seite.

Und damit kommen wir zum zweiten Punkt: Das Material. Der We-Vibe 2  ist aus Silikon. Ich bevorzuge seit ich Sexspielzeuge benutze Silikontoys, weil Silikon einfach so hautverträglich ist. Ich hatte noch nie irgendwelche Reaktionen, außerdem riecht Silikon nicht unangenehm.

Die Motoren des WeVibe sind eher mittelstark. Es gibt – wenn ich mich nicht verzählt habe – 9 Vibrationsstufen, allerdings finde ich alles, was nicht durchgängig vibriert furchtbar. Ein großer Pluspunkt: Wenn man erst eine Vibrationsstufe einstellt, zum Beispiel die zweite Dauervibration, und dann etwas länger auf den Knopf drückt, geht der WeVibe aus. Macht man ihn dann wieder an, springt er zu der Stufe, die man vorher eingeschaltet hatte. So erspart man sich ein lästiges Herumdrücken, wenn der WeVibe dann zum Einsatz kommen soll^^.

Den WeVibe kann man zur Masturbation verwenden, aber auch für den Sex. Damit ist er für mich besonders interessant (ich liebe solche 2-in-1 Dinge^^). Ich fand ihn für die Anwendung “allein” (in Anführungszeichen, denn mein Partner war dabei) besser als beim Sex. Dazu muss man sagen, dass ich eigentlich eine Doppelreizung selten wirklich gut finde. Als mein Partner den WeVibe ein wenig hin und her geschoben hat, reizte er aber so wunderbar meinen G-Punkt und meine Klitoris, dass ich glaubte, gleich kommen zu können. Leider fühlte es sich kurze Zeit später aber wieder etwas seltsam an, ich weiß nicht, woran das lag.

Beim Sex ergab sich ein großes Problem, das wir schon vorausgesehen hatten: Es passte nicht. Der Scheidengang ist eigentlich ein wenig krumm und hat beim G-Punkt eine Art “Kuhle”, sodass dort der WeVibe liegen und sich der Penis ganz “bequem” daran vorbei bewegen kann, aber bei mir war es einfach zu eng. Schließlich bekamen wir es dann doch hin. Wichtig ist übrigens, genug Gleitgel zu verwenden, denn die Unterseite des WeVibe ist nicht sonderlich rutschig. Wir hatten ein bisschen Angst, dass es uns das Kondom zerreißt, aber die Sorge war unbegründet.

Das Gefühl war stellenweise wirklich gut, aber mir sind die Rillen am WeVibe einfach zu grob und auf Dauer tat mir das echt weh. Meinem Partner brachte die Vibration hingegen gar nichts, nicht einmal teilweise.

Mein Fazit: Der WeVibe ist für mich eher ein Spielzeug, das ich alleine benutzen werde. Beim Sex ist mir die Reibung zu groß und es ist eben wirklich eng. Frauen, die etwas normal gebaut sind (ich bin glaube ich eher enger gebaut), wird das sicher besser gefallen. Contra-Punkt ist ansonsten nur, dass der Knopf eher schwer zu bedienen ist, wobei das ja auch seine Vorteile hat. Pro-Punkte sind auf jeden Fall, dass der WeVibe ein super Design hat, sehr innovativ ist, aus qualitativ hochwertigem Material besteht, bei genügend Gleitgel Kondome heile lässt (^^) und dass man ihn so einstellen kann, dass man nicht stundenlang noch herumprobieren muss.

Eine Kaufempfehlung spreche ich für alle ausprobierfreudigen Paare aus.

Jetzt gibt es auch den We-Vibe 3 ihr könnt im im We-Vibe-Shop.de kaufen oder bei VanErotik.de

Noch eine Empfehlung: Kauft den WeVibe auf jeden Fall beim Erotik Shop Van Erotik ! Das hat jetzt nur nebensächlich damit zu tun, dass sie mein Partnershop sind, aber normalerweise kostet der WeVibe 99€ und bei Van Erotik gibt’s ihn für 69,95 €. Außerdem gibt’s gerade 10% Studentenrabatt^^.

Testbericht: GalPal Strap-On

Neulich habe ich eine völlig neue Erfahrung gemacht, von der ich nie gedacht hätte, dass ich sie einmal machen würde. Mein Partner und ich hatten geplant, uns zu treffen und auf einmal kam von ihm die Nachricht, ich könne vielleicht den Strap-On mitbringen, den ich zum Testen bekommen hatte. Zwar war er dafür gedacht, dass ich ihn mit einer Frau ausprobiere, aber insgeheim hatte ich schon gehofft, dass er sich auch einmal dazu bereit erklären lassen würde, selbst wenn ich früher dachte, nie an “so etwas” interessiert sein zu werden. Ja, früher waren einige meiner Ansichten etwas anders als heute.

GalPal Strap-On

Der GalPal ist eher klein; er ist 16cm (passiv), bzw. 8cm (aktiv) lang und zwar steht in der Beschreibung, er sei sowohl für den aktiven, als auch für den passiven Part bis zu 3,5cm breit und , aber der Teil für den passiven Part ist schmaler. Vielleicht 3cm. Das ist aber gerade bei der Frau/Mann-Konstellation gar nicht schlecht.

Die Besonderheit des GalPal ist seine (stufenlose) Vibration. Der längere Teil hat nämlich einen kleinen Motor, der mittelmäßig stark vibriert. Wenn ihr hinten die kleine Verlängerung betrachtet, wo man die Vibrationsstärke einstellt, seht ihr eine der Schwierigkeiten des GalPal: Wenn er bei beiden eingeführt ist, kommt man sehr schlecht dran. Aber man kann ihn auch einfach vorher schon aufdrehen. Sobald beide Teile dort sind, wo sie hingehören, hört man von der Vibration nur noch ziemlich wenig.

Der GalPal besteht aus TPR, was wohl so etwas wie Silikon ist. Er scheint aber noch mit irgendetwas beschichtet zu sein, da er etwas glänzt. Außerdem zieht er Staub an, aber das tut Silikon auch. Schön ist aber, dass er leicht zu reinigen ist. Der Geruch ist etwas seltsam; ich finde, dass der GalPal nach Hubba Bubba, diesem Kaugummi, riecht, aber der Geruch verflüchtigt sich langsam.

Der GalPal ist biegsamer als ich dachte (ich habe ehrlich gesagt etwas größeres, starres erwartet, das Ähnlichkeit mit einem Schlagstock hat^^. Bin sehr froh, dass der GalPal nicht so aussieht), was das Einführen leichter macht. Die Handhabung an sich finde ich ein wenig schwierig: Am besten führt man erst den kurzen Teil bei sich selbst ein und versucht dann (mit viel Gleitmittel) dem Partner den anderen Teil einzuführen.

Und – Männer: Jetzt weiß ich, wieso ihr die Stellung so toll findet, bei der die Frau ihre Beine auf euren Schultern hat. Man kommt einfach besser dran. Ich kam mir trotzdem ein bisschen unkoordiniert vor, weil ich versucht habe, meinen Partner gleichzeitig mit der Hand zu stimulieren. Glücklicherweise übernahm er es dann selbst.

Ob mein G-Punkt stimuliert wurde (macht der GalPal laut Angabe), weiß ich ehrlich gesagt nicht und auch die Klitorisreizung funktionierte nicht so ganz (vielleicht auch, weil ich das mit der Bewegung nicht so hinbekam, wie es gedacht ist?). Es war mir aber ziemlich egal. Das Ganze hat mich nämlich wirklich gekickt… Selbst der “Part mit dem Penis” zu sein… Wow. Meinem Partner schien es auch sehr zu gefallen; obwohl es das zweite Mal war, hatte er sehr, sehr schnell einen Orgasmus.

Als ich den GalPal später mit einer Frau ausprobierte, war der psychische Aspekt nicht ganz so berauschend, aber interessant war es auch. Ich stimulierte sie gleichzeitig an der Klitoris mit einem Vibrator und auch sie kam sehr schnell, obwohl sie es nie erwartet hätte. Der Teil für den passiven Part ist einfach schon etwas schmal. Auch mit dem Teil für den aktiven Part hatten wir Probleme, weil er bei ihr ständig herausrutschte. Sie kam dann auf die wunderbare Idee, dass ich ihr ein Karada anlegen und den GalPal mit einem Knoten oben und einem unten befestigen könnte, was wunderbar funktionierte (Foto folgt).

Ich selbst fand gerade dass der GalPal so schmal ist sehr schön. Außerdem mochte ich die Kühle und das Gefühl der drei Kugeln, die sich hin und zurück bewegen. Allerdings fand ich das Gefühl nur kurz spannend, danach mochte ich nicht mehr.

Wir haben noch versucht, wie es ist, wenn ich sie reite, aber das war eher unangenehm.

Insgesamt empfehle ich den GalPal Frauen, die ihn mit ihrem Freund ausprobieren wollen und entweder relativ stark trainierte Beckenbodenmuskeln haben oder ein Karada (oder ähnliches) knüpfen können. Für die Frau/Frau-Konstellation lohnt sich die Investition eher nicht, es sei denn, ihr habt lieber “weniger” in euch.

Es gibt ihn für 49,95€ bei Van Erotik oder im Strap-on Shop strapon-spezial.de Den Preis finde ich in Ordnung.