Mann? Frau? Oder beides? – Androgynie, Crossdressing und Transsexualität

Harte BDSM-Anteile

Ich bin mittlerweile – so meine ich urteilen zu können – eine sehr offene Person geworden und glaube, dass das vor allem am BDSM liegt. Mein Sexualleben ist anders als das des Durchschnittsmenschen und ich habe das akzeptiert. Im gleichen Zug habe ich natürlich auch akzeptiert, dass andere genauso leben. Ich tauchte immer weiter in die Welt der Fetische und Kinks ein, entdeckte immer mehr – und fand das alles so auch in Ordnung. Schnell eignete ich mir die Einstellung “Your kink is not my kink, but it’s okay” an und ich denke, dass es einfach daran lag, dass ich alles mögliche ausprobiert habe. Manchem stand ich nicht ganz so offen gegenüber wie anderem…

Vor einiger Zeit war ich mit meiner Freundin (Nun, wir sind nicht zusammen, aber es ist schwer, dafür ein deutsches Wort zu finden. Wir sind “friends with benefits”.) auf einer Playparty. Wir kuschelten uns gemütlich in einen Hängesessel, berührten und küssten uns, ich zerkratzte ihr den Oberschenkel ein wenig und wir genossen einfach die gemeinsame Zeit. Währenddessen stand vor dem Raum jemand, bei dem ich mit meinen schlechten Augen und im Dämmerlicht nicht ganz zu urteilen vermochte, ob die Person nun ein Mann oder eine Frau war. Sie hatte längere schwarze Haare, trug feminine Kleidung, ein Handtäschchen und schien geschminkt zu sein. Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie übte diese Person einen Reiz auf mich aus. Nicht unbedingt im sexuellen Sinne, aber sie erweckte einfach ein gewisses Interesse.

Wir entschlossen uns, sie hereinzubeten und ich erkannte nun deutlicher, dass die Person männlichen Geschlechts war, wenn auch eindeutig feminisiert. Sie stellte sich uns als Janina vor und immer noch war ich weder abgeschreckt, noch angeekelt, noch hatte ich andere negative Gefühle. Wir holten sie heran, sie strich uns ganz vorsichtig über die Beine, berührte uns sanft und als ich sie dazu aufforderte, verwöhnte sie die Füße meiner Freundin. Diese war (wie ich übrigens auch) sehr von ihren wunderschönen Schuhen eingenommen und interessierte sich dafür, wie es sich wohl anfühle, wenn sich ein Fußfetischist um ihre Füße kümmere. Ich wusste nicht, dass die “Neue” Fußfetischist war, ahnte es aber irgendwie.

Später am Abend trafen wir sie wieder und sie machte mir deutlich, wie gern sie Klammern mag. Ich setzte ihr die Klammern, die mir noch am harmlosesten erschienen, an die Brustwarzen, drückte sie ab und zu mit den Fingern etwas fester und zog an der Kette, die sie verband, sodass Janina vor mir in die Knie gehen musste. Ich genoss ihren Blick und wir entschlossen, eines der Zimmer aufzusuchen. Dort legte sie sich auf das Bett, während sie von der einen Seite gestreichelt wurde, während ich, nachdem sie mich… dezent… darauf hinwies, dass die Krokodilklemmen, von denen sie den Gummischutz abgemacht hatte, auch gingen. Also “durfte” sie sie drei Minuten lang tragen, während ich die Sekunden zählte und ihr Winden und den schmerzverzerrten Gesichtsausdruck genoss, ihr aber gleichzeitig Mut zusprach. Meine Freundin hielt immer noch ihre Hand.

Danach gingen wir zur Bar und unterhielten uns, bis wir zwei Mädels uns auf den Heimweg machten. Mittlerweile habe ich immer noch ab und zu Mailkontakt zu Janina. Sie schreibt mir als Mann, soweit ich das beurteilen kann. Und die einzigen Schwierigkeiten, die ich habe, bestehen darin, zu entscheiden, ob ich in meinem Artikel “sie” oder “er” schreiben soll.

Seit ich Janina kenne, übt Crossdressing einen immer größer werdenden Reiz auf mich aus. Einen Mann, der vielleicht auch nicht allzu männlich ist, zu kleiden wie eine Frau, ihn zu schminken, seine Fingernägel anzumalen und ihn so irgendwo, wo es abgelegener ist, aber doch Leute vorbei kommen können, auszuführen – das gefällt mir immer mehr. Ich bin gespannt, ob ich diese Phantasien irgendwann einmal ausleben kann und es dem Mann zumindest ein bisschen gefällt.

Heute entdeckte ich auf der Internetseite einer Frauenzeitschrift einen Artikel über androgyne Models. Ich konnte teilweise meinen Augen nicht trauen, befragte Freund Google und stieß auf folgendes Bild:

Andrej Pejic - Mann, Frau oder beides?

Sein Name – ja, sein Name! – ist Andrej Pejic. Auf den ersten Blick könnte man ihn für eine Frau mit nachwachsendem Haaransatz und wenig Fleisch auf den Rippen halten – ein typisches Model eben. Andrej ist auch Model. Er trägt sowohl Kleidung für Männer als auch für Frauen. Die Modebranche hat sich für ihn interessiert, ohne zu wissen, dass er ein Mann ist, aber als das herauskam, wurde er für sie nur umso interessanter. Die Trennung zwischen Mann und Frau verschwimmt immer mehr, männliche Kleidung zieht, in etwas abgewandelter Form, in die Frauenmode ein – Androgynie wird interessant. Der perfekte Zeitpunkt für einen Andrej Pejic oder eine Lea T.

Lea T. - bisher einziger Transvestit in der Modewelt

Ich finde dieses Bild von ihr wunderbar bezeichnend. Lea wurde als Leo geboren, ist jetzt aber, wie ihr Name schon sagt, eine Frau. Ich konnte leider nicht herausfinden, ob sie nun auch völlig “fertig” operiert ist, weil das Internet nicht so viel hergab.

Wird unsere Gesellschaft toleranter? Öffnen wir unsere beschränkte Mann/Frau-Einteilung? Akzeptieren wir das “andere” immer mehr? Oder ist es nur Skandalgeilheit? Ich denke, wir können tatsächlich hoffen.

Mann oder Frau – ist das eigentlich so wichtig? Muss man immer alles genau so definieren, wie es irgendjemand mal festgelegt hat?

Janina zum Beispiel ist Crossdresser. Sie mag feminine Kleidung und schminkt sich gerne, aber sie steht überhaupt nicht auf Männer. Andrej Pejic fühlt sich mal als Frau, mal als Mann und er scheint beide Geschlechter anziehend zu finden, wie ich in einem Interview mit der Zeit las. Er verhält sich, wie es ihm die Modedesigner diktieren – aber er ist immer noch er selbst, weil er sich nun einmal sowohl als Mann, als auch als Frau fühlt.

Pejic: Ich weiß, welche Erwartungen an mich gestellt werden. Als Frau bin ich sinnlich und sexy. Als Mann bin ich eher – schlicht.

ZEITmagazin: Mann zu sein bedeutet, schlicht zu sein?

Pejic: Auf die Mode bezogen – ja.

[...]

ZEITmagazin: Interessieren Sie Frauen oder Männer?

Pejic: Ich will es mal so sagen: Liebe kennt keine Grenzen.

Vor allem der letzte Satz gefällt mir sehr. Liebe kennt keine Grenzen. Liebe kennt weder Geschlechtergrenzen, noch ist sie limitiert auf eine Person oder ein Geschlecht.

So langsam kommt es mir vor, als verwandele sich mein Blog in einen einzigen Appell an die Toleranz und Offenheit der Menschen. Das liegt einfach daran, dass sich mit mir gerade ein Wandel vollzieht – die Toleranz, die ich mir immer beinahe aufgedrängt habe (“Du kannst doch zwei sich küssende Frauen nicht ästhetisch finden und dich angewidert abwenden, wenn sich zwei Männer küssen! Entscheide dich, tolerant oder nicht!”), wird nun immer mehr Teil meiner Persönlichkeit. Das bedeutet nicht, dass ich nun völlig tabulos alles akzeptiere, was da kreucht und fleucht, aber zumindest was manche gesellschaftliche Tabus angeht, werde ich immer kritischer.

Warum? Warum soll jemand seine Sexualität nicht genau so ausleben, wie es sich für ihn anfühlt? Warum muss denn ein Mann, der sich als Frau fühlt, Mann bleiben, weil er sonst Schwierigkeiten hätte, akzeptiert zu werden? Und warum kann man denn nicht daraus Lust ziehen sollen, sich dem anderen Geschlecht entsprechend anzuziehen?

Es gibt einfach nicht nur Schwarz und Weiß. Die Welt ist bunt.

Partyberichte und die Sache mit der Unterwerfung

Soft BDSM mit einigen harten Einlagen

Von der Playparty der SMJG am 29.12. kann ich leider nicht allzu viel berichten – es waren viele Leute da, viele nette Leute, aber ich bin schon um halb Eins gegangen, weil ich fiese Bauchschmerzen hatte. Kamen eventuell vom Korsett, das saß nicht richtig.

Das Quälgeist in Berlin ist normalerweise ein Club für homosexuelle Männer, ab und zu dürfen auch Frauen mitkommen. Es gibt einen großen Barraum, in dem sich bei der Playparty die meisten Leute aufhielten. Im Raum links war das Bufett aufgebaut, aber der Raum war ungeheizt, sodass wir uns dort nicht lange aufhielten. Wir bekamen auch gleich eine Führung in die angrenzenden Räume: Erst war da ein abgesperrter Raum mit großem Tisch und einem Andreaskreuz oder nur einer Fesselvorrichtung, das weiß ich nicht mehr, denn interessanter und einprägsamer fand ich Voyeurin die Sub, die dort hing und mit einer Gerte geschlagen wurde. Von Zeit zu Zeit schlug ihr Top heftig mit der Gerte auf den Tisch, sodass der Knall sie erschreckte. Dann gab es einen großen Raum mit Käfigen, einer Hängebondagevorrichtung, einer Streckbank und einem Andreaskreuz. Wieder war interessanter, was ablief: Es war eine Art Prügelei mit Fiesheiten aus dem SM-Bereich.

Ansonsten gab es noch mehr Käfige, noch mehr Fesselvorrichtungen und oben Matratzen oder so etwas – da war ständig belegt. Kurz waren wir noch in einem Raum mit einer Bank, auf der jemand gefesselt werden konnte, aber ich war nicht in der Stimmung zu spielen und kurze Zeit später wurden die Bauchschmerzen noch schlimmer, sodass ich fuhr. Wir übernachteten bei Freunden, die Silvester eine WPPP (wirklich private Playparty) abhielten.

Diese WPPP war wirklich toll. Nette Gesellschaft, nicht zu viele, aber viel zu essen und die Zimmer waren auch schön hergerichtet. Ein Zimmer war das Verhörzimmer. Dort standen ein Tisch mit Spielgeräten – und einem riesigen Hammer. In der Mitte des Raumes war ein Stuhl und davor ein Tisch, auf dem eine Lampe so positioniert war, dass sie demjenigen, der auf dem Stuhl saß, ins Gesicht leuchtete. Und dann war da noch ein furchterregendes Tablett mit – rostigen Zangen, Sägen und allerlei grausam aussehendem Werkzeug. Nicht zum Spielen, aber zum Mindfuck. Wir hatten uns ausgedacht, dass Top irgendwann sagen könnte “So, das bringt alles nichts. Man bringe mir das Werkzeug!” und dann eine süße kleine Sub mit eben diesem Tablett ankäme. Das hätte echt toll gewirkt^^.

Im Hauptraum lagen viel Matratzen um einen Tisch herum. Dort hielten wir uns fast die ganze Zeit auf. Um halb Acht kamen die ersten Gäste und die Party begann. Wir unterhielten uns eine ganze Weile und Themen mit BDSM-Bezug wurden ausführlich diskutiert. Irgendwann kam mein Partner auf die Idee, noch einmal mein Geburtstagslied (irgendsoein schreckliches nach Schlümpfen klingendes, aber doch witziges Lied) anzumachen und ich bekam Gratulationen. Ich bin jetzt süße 19 und kam um Geburtstagshaue herum^^.

Gespielt wurde aber doch ein wenig. Anfangs sollte ich mich hinknien und mir wurde das Halsband umgelegt. Ich brachte meinem Partner das Essen und genoss den Moment der Demut, als ich vor ihm kniete, um ihm den Teller zu reichen. Je weiter die Zeit voranschritt, desto weniger wurde aber das D/s-Spiel.

Unterwerfung - schwierig für mich manchmal sehr rebellische Switcherin

Die Elektrohalsbänder, die jemand mitgebracht hatte, faszinierten mich und so bauten wir sie zusammen und schnallten sie an meine Beine. Fies war, dass die Bänder auch vibrieren können und derjenige, der die Fernbedienung in der Hand hatte, mir am Anfang, bevor ich das Gefühl kennen lernte, ein wenig Angst einjagte (und sich an meinem angsterfüllten Blick freute). Der Schmerz ist ziemlich interessant – es tut erst nach einer ganzen Weile wirklich weh, aber ich erschrecke mich jedes Mal.

Irgendwann erinnerte sich jemand an den großen Würfel, den wir zuvor als “Strafwürfel” deklariert hatten. Jede Zahl stand für eine “Bestrafung”, aber wir hatten uns zumindest erfolgreich gegen das Schneeiglu (draußen war ein riesiger Schneehaufen aufgebaut und ausgehöhlt worden – das war bestimmt eiskalt dort drinnen) gewehrt. Ich würfelte eine Vier – das bedeutete das Elektronadelrad. Mein Partner setzte es am Bauch an und drehte es zu schnell hoch, sodass ich aufschrie, mich wegdrehte und eine Weile brauchte, um wieder herunter zu kommen. Dann wollte ich aber unbedingt noch mal würfeln – und bekam prompt den Stahlflogger, den ich nicht so wahnsinnig gerne mag. Eigentlich hatte ich beim zweiten Mal eine Sechs – also sechs Schläge – gewürfelt, aber da ich nicht zählte (ich hasse Mitzählen), wurden es… ein paar mehr. Schließlich würfelte und würfelte ich, wurde ein wenig mit dem Rohrstock geschlagen und auf der anderen Seite gekrault.

Und dann – nun kommt ein härterer Teil – kam eine Grenzerweiterung. Irgendwie erweitern wir unsere Grenzen nur in Berlin… Wir haben uns irgendwann mal etwas hin und her geneckt und ich habe ihn herausgefordert, meinte, er würde mich niemals so sehr schlagen, dass ich blute. Wir besitzen seit einer Berlinfahrt eine wunderschöne dünne Plastikgerte und ich bat ihn, einfach mal voll durchzuziehen. Der Schmerz war atemberaubend. Scharfer Schmerz ist genau das, was ich am meisten liebe – da jammere ich auch nicht, sondern ziehe die Luft ein und gebe dann ein leicht fragendes “Au?” von mir. Der Striemen war am Ende blutig und ich wurde davon so sehr berauscht, dass ich mehr wollte. Es muss brutal ausgesehen haben, wie er seinen Arm hob und so hart er konnte zuschlug – aber der Schmerz war entweder einfach moderat oder ich empfand ihn weniger schlimm, als er war, weil ich ihn so sehr mag. Fünf am Ende aufgeplatzte Striemen bekam ich, dann sollte es genug sein. Die Pflaster, die ich darauf klebte, sahen aber grausamer aus als die Striemen^^.

Neben uns wurde eine wunderschöne Frau verwöhnt und genoss die Streicheleinheiten sichtlich. Ich sah ihnen zu, bis sie kam, dann wurde sie liebevoll in die Mitte genommen und ich konnte nichts mehr sehen. Die drei verschwanden einige Zeit später auch im Nebenzimmer, aus dem man leider nichts hören konnte – dabei höre ich so gern, dass etwas passiert.

Um Mitternacht stießen wir an, dann gingen die Männer und zwei der Mädels nach draußen. Wir, die drinnen geblieben waren, unterhielten uns noch und langsam klang der Abend auch aus.

Mein Partner und ich hatten später noch ein Gespräch. Ich war in letzter Zeit ziemlich sadistisch geworden, was ihm nicht passte, denn er ist nun mal nicht masochistisch. Einer meiner extremsten und schönsten Phantasien ist eine Versklavung – aber ich habe Angst, das einfach nicht zu schaffen, weil ich zu rebellisch bin. Wir kamen darin überein, dass wir versuchen würden, ein wenig langsamer vorzugehen. Er wollte mehr auf mich achten und dann fies werden, wenn es den Anschein hat, dass ich mich nur wehre, um unterdrückt zu werden und ich will versuchen, ihn nicht ständig zu piesacken. Mal sehen, wie das läuft… Ich werde jedenfalls über die einschneidenden Momente unserer Spielbeziehung berichten – wenn es nicht zu intim wird.

Zum Schluss: Euch allen noch mal ein frohes Neues Jahr!

Partybericht: Bar Hemmungslos in Hannover

Mittelhartes BDSM

Am Samstag war ich wieder einmal unterwegs, diesmal in Hannover. Geplant war ein Besuch in der Bar Hemmungslos; einem Swinger-Club mit SM-Keller.

Der Anfang war etwas schwierig: Da ich zu spät zum Treffpunkt kam (dabei lege ich sonst sehr viel Wert auf Pünktlichkeit – diesmal hatte ich mich vorher aber noch mit jemandem getroffen und wir haben uns so nett unterhalten, dass mir die Zeit egal war, bis ich irgendwann dann doch nach der Uhrzeit fragte), musste ich erst einmal viel herumtelefonieren, um doch noch abgeholt zu werden. Um 21 Uhr kamen wir dann aber doch an. Wir, das heißt in diesem Fall mein Sub, nicht mein Partner, und ich.

Da wir als Paar kamen, zahlten wir keinen Eintritt, mussten aber zusammen für 10€ Getränke verzehren. Männer alleine zahlen eine Menge Eintritt, daher ist die Getränkeregelung fair, wie ich finde. Oben in der ersten Etage konnten wir uns umziehen und unsere Sachen in Schließfächern verstauen. Nach einer kurzen Besichtigung der Räumlichkeiten – viele durch Wände abgetrennte Räume mit Gucklöchern, viele Betten, hinten ein nettes Kaminzimmer, unten ein paar SM-Möbel, überall Bildschirme, auf denen Pornos liefen) gingen wir in den Barraum und unterhielten uns mit einem mit meinem Sub befreundeten Pärchen.

Da wir lange nicht gespielt hatten, bewegten wir aber ziemlich schnell nach unten in den Keller, wo ich ihn dann am Andreaskreuz festschnallte.

Obwohl links neben dem Kreuz ein Schrank steht, hatte ich relativ viel Platz zum Ausholen. Gut, so hart wie möglich konnte ich nicht zuschlagen, aber das wollte ich auch gar nicht. Wir spielen nur im S/M-Bereich, sollen also beide so viel Spaß wie möglich dabei haben. Ich bringe ihn gerne an Grenzen, füge ihm gerne Schmerz zu, aber sehe es genauso gerne, wenn er es genießt.

Während das befreundete Paar zusah und der Top ab und zu an der Fernbedienung für das Vibroei herumspielte, “bearbeitete” ich meinen Sub mit einem Lederpaddel, der neunschwänzigen Katze, meinen Fingernägeln und einem geschälten Rohrstock. Mit der Katze hatte ich ein bisschen Platzprobleme, aber es lief doch ganz gut. Er zuckte, wand sich etwas und ich konnte meinen Sadismus voll befriedigen, indem ich ihn mit harmlos-zuckersüßer Stimme fragte, ob das etwa weh täte. Ich glaube, dass ich ihn an diesem Abend schon ziemlich an seine Grenze gebracht habe, jedenfalls bejahte er, als ich nach einiger Zeit leise fragte, ob er eine Pause haben wolle und ob ich ihn abmachen solle. Die Session hatte ihn bestimmt auch psychisch angestrengt – bei ihm ist S/M vor allem Kopfsache -, denn ich hatte darauf geachtet, unberechenbar zu schlagen, mal ziemlich hart an fiesen Stellen, mal nur gestreichelt, mal weich und härter werdend, mal mit mittlerer Stärke.. Der zuschauende Top meinte hinterher, ich hätte am Anfang so einen Gesichtsausdruck gehabt, bei dem er dachte, dass es jetzt spannend werde. Aber es ging ja wie gesagt nicht darum, meinen Sub zu bestrafen oder ähnliches, sondern um die reine Befriedigung von Gelüsten.

Als er sich wieder angezogen hatte, gingen wir ins Kaminzimmer, wo wir uns lange unterhielten. Die beiden berichteten von verrückten S/Mlern, die sie schon getroffen hatten, von kranken Menschen und viel zu zarten Menschen, die sich nichts trauten. Der Top ist jemand, der seine sehr feste Meinung sehr offen sagt und ihm ist im Spiel von sehr vielen anderen Menschen viel zu wenig “Kopfsache” dabei. Er selbst spielt eher auf der D/S-Ebene und hätte das gerne auch von anderen mehr.

Später gingen wir noch einmal nach oben, suchten uns einen Raum heraus, der etwas wärmer war und Schwarzlichtlampen hatte – seine Augen sahen sehr gruselig aus, als sich in seinen Pupillen die Lichter spiegelten, sie dadurch weiß wirkten und nur die Iris etwas dunkler war. Dazu kam, dass seine Zähne leuchteten und er mit seinen schwarzen, ein wenig ins Gesicht hängenden Haaren sehr viel von einem Vampir hatte.

Ich setzte mich auf eine Erhöhung und er leckte mich. Ein älterer Mann kam dazu, spielte etwas an sich herum und fragte, als wir fertig waren, ob er vielleicht auch dürfe. Früher hätte ich von mir nie gedacht, dass ich zu so etwas mal zustimmen würde – aber jetzt nickte ich und spielte am besten Teil meines Subs herum, während er mich mit Händen und Zunge berührte. Es dauerte nicht lang, aber ich glaube, dass es vor allem ihm viel Spaß gemacht hat. Er bedankte sich später auch, meinte etwas von “Ehre” und “schönem jungen Körper”. Als wir ihn später noch mal trafen, bemerkte er, er wolle gern auf mir abspritzen, akzeptierte mein Nein aber sofort.

Mittlerweile war es auch schon zwei Uhr und wir machten uns langsam auf den Heimweg. Kurz tranken wir noch unsere Pflichtgetränke an der Bar, dann gingen wir los.

Es ist wirklich ein schöner, interessanter Abend gewesen, an dem ich viele Bereiche angerissen hatte. Zwar hatte ich mir unter einem Swingerclub mehr Sex um mich herum vorgestellt, aber so war es super als Einstieg. Und für 3,50€ (meine Cola) – gern wieder.

Partybericht: Gor-Gelage im Gargoyle in Berlin

Mittelhartes BDSM

Am Wochenende waren mein Partner und ich mal wieder in Berlin, diesmal zum Fußballspielen. Es sollte auch nicht das Equipage unsere Abendveranstaltung sein, sondern das Gargoyle. Dort sollte ein Gor-Gelage stattfinden; wir haben zwar bisher noch nie Gor gespielt und kennen uns noch nicht so gut aus, aber es klang interessant und eines Tests wert. Am Abend setzten wir uns dann also zu einem “mittelalterlichen Gelage” ab. Unsere Berliner Freunde konnten diesmal leider nicht mitkommen, weil sie zu einem Thanksgivingabend ohne Truthahn eingeladen worden waren, also machten wir uns alleine auf.

Das Gargoyle liegt weniger versteckt als das Equipage und wir erkannten es sofort am außen hängenden “G” und den beiden wartenden Personen davor, die mein Partner freundlich als “komische Leute” titulierte. Wir waren noch etwas früh, was uns aber ganz recht war. So konnte ich mich noch in Ruhe umziehen – ich trug weiß, die Farbe der unausgebildeten Sklavinnen, bzw. derjenigen, die nicht von anderen bespielt werden wollen – und umsehen.

Was ich sah, fand ich sehr ansprechend. An der Bar war bereits ein kleines Buffet aufgebaut, überall lagen Teppiche und Decken, alles wirkte sehr authentisch und mittelalterlich, im hinteren Bereich des großen Raumes befand sich ein großes kippbares Andreaskreuz und Haken an der Decke luden zum Bodage oder zur einfachen Fixierung ein. An der Wand hingen und in einem Korb standen ein paar Spielzeuge. Es gab einen Käfig, der neben dem Zugang zum Keller stand. Unten standen ein großes Bett, eine Streckbank und eine hängende Vorrichtung, in die man sich hineinsetzten kann. Außerdem verfügt das Gargoyle über einen Klinikraum, in den man allerdings nur durch den Raucherraum kam, was ich als Nichtraucherin etwas unangenehm fand. In letzterem stand allerdings auch ein kleiner Käfig, der uns witzeln ließ, dass es eine schöne Folter wäre, dort eingesperrt zu sein, wenn die Raucher da sind: Für Nichtraucher, weil sie den Qualm meistens nicht mögen und für Raucher, weil sie mitrauchen wollen.

All diese Spielmöglichkeiten wurden uns von einem freundlichen Herrn in langem Gewand gezeigt, dessen Position im Gargoyle laut Website die des “Haushandwerker[s], [der] Tresenkraft, [des] Websklaven und [des] ‘Mädchen’ für fast alles” ist.

Zuerst suchten wir uns einen Sitzplatz und fanden ihn in der Sitzecke, von der oben ein Foto zu sehen ist. Wie selbstverständlich nahm ich meinen Platz zu den Füßen meines Partners ein; die ganze Atmosphäre und die wenigen Informationen, die ich über Gor gesammelt habe, machten mich ziemlich schüchtern und brav. Wir unterhielten uns mit dem Paar, das vor uns da gewesen war. Auch sie hatten einen weiten Weg gehabt.

Mein Platz vor der erhöhten Sitzgelegenheit war etwas kalt, weil es durch die Steine hindurch zog. Ich habe mir auch eine Erkältung eingefangen, obwohl wir irgendwann eine Decke bis auf den Boden hängen lassen haben.

Da ich im Gegensatz zu meinem Partner vorher nichts mehr gegessen hatte, auf Gor die Frauen aber nur mit Erlaubnis und erst nach den Männern essen dürfen – und ich wollte mich an die Regeln halten, schließlich wollte ich wissen, wie gut mir diese Spielart gefällt -, bekam ich langsam Hunger und überlegte, wie ich es anstellen konnte, etwas essen zu dürfen. Schließlich fragte ich meinen Partner einfach, ob er Hunger habe und brachte ihm dann die gewünschten Snacks. Beim zweiten Mal fiel mir ein kleiner Maiskolben auf den Boden, von wo aus ich ihn dann essen durfte – ein kurzer Gedanke, so an Essen zu kommen, schoss mir durch den Kopf und ehe ich mich versah, hatte ich ihn ausgesprochen. Aber als mein Partner nachfragte, ob ich vorhabe, vorsätzlich Dinge auf den Boden fallen zu lassen, verneinte ich schnell. Ich wollte lieber nichts riskieren.

Nach einer Weile fiel ihm dann ein, dass ich wirklich Hunger haben musste. Er fragte nach und ich bat darum, mir etwas zu essen holen zu dürfen, was mir dann auch gestattet wurde. Ich kann schon ziemlich gehorsam und brav sein, bin es aber nicht unbedingt immer, sodass es ihm wahrscheinlich so sehr gefiel, wie ich mich verhielt, dass er beschloss, seinerseits nett zu mir zu sein.

Mittlerweile waren die anderen Gäste ebenfalls eingetroffen und es wurde langsam wirklich gemütlich. Als eine Frau sah, dass ich etwas fror, bot sie mir an, mit unter ihre Decke zu kriechen und mein Partner konnte meinem flehentlichen Blick wohl nicht widerstehen. Wir unterhielten uns etwas; sie lebt Gor schon seit sechs Jahren und kennt sich dementsprechend aus. Sie erzählte mir, dass Gor sich von BDSM sehr stark unterscheidet oder vor allem unterscheiden will; es wird viel Wert auf die D/S-Komponente gelegt, es gibt feste Rituale, vorgegebene Positionen und ein sehr klares Machtverhältnis. Entstanden ist Gor aus den Romanen John Normans, die sie mir allerdings nicht empfahl, da der Schreibstil furchtbar sei.

Später erkundeten mein Partner und ich noch den Kellerraum, probierten eine der Gor-Positionen aus und ich wurde an der Decke befestigt und ein wenig ausgepeitscht. Die Frau, mit der ich mich unterhalten hatte, und ihre Herrin kamen für eine Weile zu uns, sahen zu und flüsterten miteinander. Mich hätte wirklich interessiert, was sich die beiden zu sagen hatten.

Kurz waren wir auch im Klinikraum und ich ließ den Delphin auf dem Gynstuhl zum Einsatz kommen, was meinen Partner ziemlich erregte. Wir hatten ziemlich viel Spaß in dem Raum und zuletzt ließ ich mir sogar noch sechs graue Kanülen stechen; man hatte mir gesagt, dass der Endorphinschub nach der fünften einsetze, aber mir tat es einfach nur weh.

Nachdem wir dann wieder im Barraum angelangt waren, konnte ich auch meinen Voyeurismus befriedigen; im Bodagebereich waren einer nackte Frau die Arme hochgebunden und an dem Deckenhaken befestigt worden und sie wurde ziemlich lange von drei verschiedenen Tops, zwei männlichen und einer weiblichen, abwechselnd mit Floggern, Gerten und Rosshaarpeitschen geschlagen. Ich fand sie wunderschön, wie sie dort so hing, das Gesicht zum Boden oder in die Ferne gewandt, sich etwas unter den ziemlich harten Schlägen aufbäumend, Schmerzenslaute von sich gebend. Trotz des Schmerzes hatte ihr etwas sehr stolzes an sich und so sehr ihr die Peitschen weh taten, so sehr schien sie es auch zu genießen. Ich war fasziniert von ihr und konnte den Blick nicht abwenden, doch als sie die Schmerzen bald nicht mehr ertragen zu können schien, traten mir selbst fast die Tränen in die Augen und ich bezweifelte meinen Sadismus. Doch ich denke, dass sich Mitgefühl und Sadismus nicht unbedingt ausschließen.

Es war ihr anzumerken, dass sie nicht mehr lange konnte; kurze Zeit dachte ich, sie beginne bald zu weinen, und dann fragte ihr Top sie, ob sie den “Erinnerungsschlag” wünsche, was sie bejahte. Ein letzter, sehr harter Schlag, der ihr einen kleinen Schrei entlockte und sie laut Gor an ihre Stellung als Sklavin erinnern soll, dann wurden ihre Seile entfernt. Sie sackte etwas in sich zusammen, wurde von ihren drei Spielgefährten gehalten, gestreichelt und beruhigt und ließ sich schließlich mit der Aussage “Ich bin high.” auf die Felle vor dem Bondagebereich sinken. Ich hatte ein großes Bedürfnis, sie zu streicheln und als sie fragte, ob jemand kalte Hände habe, bekam ich dazu die Möglichkeit. Es war das erste Mal, dass ich mich darüber ärgerte, dass meine Hände nur an einer Stelle so kalt wie sonst waren. Ihr Top brachte Eiswürfel, die ich langsam über ihren Rücken gleiten ließ, bis sie wieder etwas zu sich gekommen war.

Mein Partner und ich waren von der Szene sehr angestachelt worden und verabschiedeten uns noch einmal in den Keller, doch ich war müde und alles wurde zu viel für mich, sodass ich etwas zusammenbrach. Jemand fragte uns, ob er oben an der Treppe die Kette vorlegen solle, damit uns niemand störe, und so konnte ich mich wieder beruhigen.

Wieder oben angekommen, kuschelte ich mich auf dem Boden zusammen. Jemand gab mir noch ein Fell, legte eine Decke über mich und ich schlief ziemlich schnell ein. Mitten in der Nacht wurde ich noch einmal davon geweckt, dass das Fell gebraucht wurde, dann schlief ich bis zum nächsten Morgen durch.

Wir hatten noch ein interessantes Gespräch mit der Besitzerin des Gargoyle, bekamen Getränke und etwas zu essen angeboten und machten uns dann auf dem Weg durch die eisige Kälte zurück zu den anderen der fußballspielenden Gruppe. So ging unser zweites gemeinsames Abenteuer in Berlin zu Ende.

Partybericht: Das Equipage in Berlin

Mittelhartes BDSM

Im Juli sind mein Partner und ich nach Berlin gefahren, um Freunde zu besuchen und mit ihnen an einer Playparty teilzunehmen. Ich hatte vorher noch nie einen SM-Club besucht und war sehr gespannt. Das Equipage war uns empfohlen worden und da der Eintrittspreis für Paare, der 25€ betrug, uns angemessen erschien, fiel unsere Wahl darauf.

Mit einem Besuch im Lagerverkauf des Peitschenhandels (bei Selbstabholung und Barzahlung 5% auf alle Produkte) und des Berliner SMJG Stammtisches waren wir optimal auf die Playparty eingestimmt.

Um 21 Uhr ging es dann los. Unser Navi fand die Nostitzstraße zwar sehr gut, aber wir waren doch etwas verwirrt, als wir erst klingeln mussten, dann durch einen Innenhof liefen und schließlich in den Keller hinabsteigen mussten, um in den Club zu kommen. Das Interieur gefiel uns sehr gut, da es nicht abschreckend schwarz-rot ist, sondern auf der Treppe ein lilanes Licht scheint und in den restlichen Räumen die Backsteine und Kerzen ein gemütliches mittelalterliches Bild abgeben.

Es waren nicht viele Gäste dort, weil gerade Fußball lief oder gelaufen war, was ich aber als sehr angenehm empfand. Unsere Freunde und wir setzten uns zunächst im Barbereich hin, genossen unser Begrüßungsgetränk und bestaunten die Gerätschaften, die zu sehen waren. In der hinteren Ecke befand sich ein großer Käfig mit kuscheliger Decke darin, rechts neben uns war das Marquiszimmer mit einem großen Vogelkäfig, einem großen Bett mit Lacklaken und einem Bock. Weiter hinten konnten wir noch einen Stuhl sehen, auf den eine Person vollständig fixiert werden kann und dessen Beine und Arme beweglich waren und als wir den Raum weiter erkundeten, fanden wir ein Andreaskreuz und noch viele andere nette Möbelstücke.

Nach einiger Zeit entschlossen wir uns dann zum Spielen und gingen in einen der hinteren Räume. Erst fühlte ich mich nicht vollständig wohl und war froh, dass wir allein waren. Mein Partner fesselte mich über eine Art Tisch, aus dem vorne ein Halbkreis herausgesägt war und der durch den Bezug zwar kalt, aber wenigstens nicht so hart war, und begann vorsichtig, mich mit der Katze aufzuwärmen. Die doch ziemlich lauten Jammergeräusche meiner Freundin aus dem Nebenzimmer verunsicherten mich, sodass ich mich schwer entspannen konnte, aber mein Partner beruhigte mich so weit, dass wir wenigstens noch eine Zeit lang in dem Raum verbringen konnten.

Ich weiß nicht mehr genau, wie es dazu kam, aber irgendwann saßen wir zwei Subs in einem in den Boden gelassenen Käfig, kuschelten uns aneinander und neckten unsere Spielpartner ein wenig. Als die beiden aber darüber diskutierten, dass man doch sicher durch die Gitterstäbe Wachs tropfen lassen könne, überlegten uns, was wir anbieten sollten, damit wir wieder herauskämen. Das Mitternachtsbuffet fand schließlich bald statt und wir bekamen etwas Hunger, außerdem ist die Vorstellung von Wachs in den Haaren oder auf der Kleidung – wir trugen beide teure Korsetts und irgendetwas wäre definitiv getroffen worden – nicht wirklich faszinierend und es war zu eng im Käfig, als dass wir uns beide in die Ecke hätten zurückziehen können, über der kein Gitter war. Ich weiß nicht, ob die beiden Tops ihre Idee wirklich durchgezogen hätten, aber wir wollten nichts riskieren. Schließlich einigten wir uns darauf, dass ich mich meines Korsetts und meines Slips entledigen und so zur Bar gehen sollte. Was ihr Einsatz war, weiß ich nicht mehr genau.

Als unsere Freunde sich dann nach dem Essen mit dem Andreaskreuz vergnügten, verzogen wir uns in die Stallungen, wo ein großes, leiterähnliches Gestell stand, an das ich fixiert wurde. Zuerst schlug mein Spielpartner noch etwas zaghaft zu, weil er nicht sicher war, ob ich mich jetzt ganz darauf einlassen konnte, aber mit der Zeit holte er mehr aus und ich genoss den Schmerz, auf den dieses wunderschöne Kribbeln folgt, was von der getroffenen Stelle hinunterläuft, bis es sich zwischen meinen Beinen sammelt. Ich hörte meinen eigenen Lauten, einer Mischung aus Stöhnen und Wimmern, zu und fühlte mich wunderbar. Alle Unsicherheit war von mir abgefallen und als sich eine Frau zu uns gesellte und von der Tür aus eine Zeit lang zusah, sog ich ihre Blicke in mir auf und fühlte beinahe so etwas wie Stolz. Erst als sich schon blaue Flecke unter meiner Haut abzeichneten, hörten wir auf.

Wir gingen wieder in den Barraum zurück und unterhielten uns. Der große Käfig faszinierte mich – etwas zu offensichtlich, denn mein Partner kam auf die Idee, dass ich doch hineinkrabbeln könnte. Ich blieb eine Weile eingekuschelt in den Decken dort oben – der Käfig stand etwas erhaben – und hörte den Gesprächen mehr zu als dass ich daran teilnahm, fühlte mich aber ziemlich wohl. Von dem Käfig aus hatte ich einen guten Überblick, konnte alles hören und es war auch noch ziemlich gemütlich. Das ist nun nicht unbedingt der Sinn eines Käfigs, also wurde ich nach einer Weile wieder herausgeholt, damit wir den Fixierstuhl ausprobieren konnten. Bewegen konnte ich mich auf dem Ding kaum, was meinen Partner dazu veranlasste, mich erst einmal zu kitzeln. Wirklich zum Spielen geeignet war der Stuhl für uns aber nicht, weil keine Körperstelle so wirklich optimal zugänglich war. Ich konnte mich also zurück in den Käfig verziehen, wo ich blieb, bis wir entschlossen, zurück zum Hotel zu fahren.

Mein Fazit: Es war eine wunderbare erste Playparty und das Equipage ist sowohl preislich als auch von der Atmosphäre und vom Mobiliar her zu empfehlen. Wir werden auf jeden Fall noch einmal dorthin zurück kommen und die restlichen Spielgelegenheiten ausprobieren.