Und Schluss damit!

Nach sechs Tagen Fasten ist Schluss bei mir. In den ersten Tagen ging es mir bis auf ein leichtes Hungergefühl dann und wann gut, aber heute habe ich mich total schwach und deprimiert gefühlt und als dann mein Kreislauf auf dem Weg ins Bad zwei Mal zusammenklappte, nahm ich das als endgültiges Warnsignal und ging zum Abendessen, um den Fastenendeapfel zu essen. Danach verputzte ich sofort 150g meiner Lieblingsschokolade, was sich zwar im Nachhinein als Fehler herausstellte (man soll nach dem Fasten ganz, ganz langsam wieder einsteigen!), in dem Moment aber meinen Tag rettete.

Sex oder lieber zocken? Sex verbrennt übrigens auch Kalorien - und schüttet Oxytocin aus, das glücklich macht

Ich habe ja gefastet, um diese Ruhe zu bekommen, von der ich gelesen hatte. Wenn mein Körper das nicht mitmacht, ist es besser aufzugeben. Da ist meine Vernunft auch größer als Ehrgeiz und Stolz. Warum mein Körper das nicht mag, andere aber problemlos fasten können, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es ist nicht so, dass ich wahnsinnig viel abgenommen hätte und deswegen so schwach war.

Ab morgen geht es aber wieder los mit dem Süßgkeitenfasten und ich werde mich mal wieder gesünder ernähren und mehr Sport machen. Dieser Artikel soll ein kleiner Appell an alle sein, die sich mit Kuren und Diäten quälen: Hört auf euren Körper! Ihr nehmt ohnehin nicht ab, wenn der Körper so viele Stresshormone ausschüttet. Stellt eure Ernährung ordentlich um und macht sowohl Krafttraining als auch Ausdauertraining. Alle, die einfach so fasten, um sich selbst etwas zu beweisen: Ihr beweist euch viel mehr, wenn ihr auf euren Körper achtet. Schafft ihr das Fasten problemlos, ist alles in Ordnung. Wenn nicht, dann lasst es! Man kann Ruhe auch durch andere Praktiken bekommen und genau das werde ich jetzt ausprobieren. Wieder etwas mehr Pilates – und ich schaue mir mal an, was an diesem Tantra so dran ist. Das fasziniert mich schon länger.

Habt ihr auch mal etwas aufgegeben, weil es euch nicht gut tat, obwohl ihr es gern durchgezogen hättet?

Fastenzeit

Normalerweise verzichte ich in der Fastenzeit von Aschermittwoch bis zum Ostersonntag auf Süßigkeiten. Das fällt mir schwer, weil ich unheimlich gern Schokolade esse, aber es ist gesund und tut dem Körper und der Psyche (da ich mir beweisen kann, wie selbstdiszipliniert ich bin) gut.

KEKS!

Diesmal habe ich ein etwas größeres Projekt: Ich möchte Heilfasten. In der letzten Zeit habe ich ein bisschen zugenommen, sodass ich selbst durch den Gewichtsverlust, der unweigerlich mit dem Fasten kommen wird, nicht untergewichtig bin. Wichtig ist mir, dass ich tatsächlich nur faste, weil es sehr beruhigend sein soll und den Körper entgiftet. Ich faste nicht, weil ich abnehmen will, das habe ich nicht nötig. Fasten ist keine geeignete Abnehmmethode! Meistens verliert man nämlich erst Wasser, dann wertvolles Muskelgewebe während der Fastenzeit, weniger aber das ungeliebte Fettgewebe. Wenn man nach dem Fasten wieder normal isst, ist das Gewicht sofort wieder drauf. Für gesundes Abnehmen gibt es nur die Formel gesunde Ernährung plus Sport.

Schokolade...

Nun aber zurück zum Fasten. Wichtig ist, Entlastungstage einzulegen. Ich habe zwei Tage vor Beginn meines Fastens auf Fleisch und Süßigkeiten verzichtet und größtenteils Gemüse, Reis und Obst gegessen und darauf geachtet, mich nicht total vollzustopfen. Es gibt die Regel, dass die Entlastungs- und Aufbautage ein Drittel der Fastenzeit betragen sollen. Ich werde etwa zwei Wochen lang fasten, weswegen meine Entlastungszeit eigentlich sogar etwas kurz ist, aber da ich generell in der letzten Zeit etwas mehr auf meine Ernährung geachtet und immer mindestens die Hälfte meines Tellers mit Gemüse gefüllt habe, ist es denke ich dieses Mal in Ordnung.

Ist Obst nicht viel leckerer als Schokolade? - Bild von Félin, auch in diesem Artikel zu bewundern

Ich habe mir das Saftfasten ausgesucht, weil ich durch Obst- und Gemüsesäfte meinem Körper immer noch lebenswichtige Vitamine zuführe. Eigentlich sollte man am ersten Fastentag den Darm mit in Wasser gelöstem Bittersalz leeren, was ich aber ausgelassen habe. Ich glaube, dass das ohnehin nur den Effekt haben soll, dass das Hungergefühl gemildert wird. Wer genaueres weiß, melde sich bitte zu Wort.

Heute ist der vierte Tag meines Heilfastens. Ich trinke meistens die Fruchtsäfte der Nazimarke Müller, am liebsten mag ich den Maracujasaft. Ab und zu presse ich mir aber auch aus Obst meine eigenen Säfte, was sicher viel gesünder und um ehrlich zu sein auch leckerer ist. Bei den Gemüsesäften kann ich Karottensaft sehr empfehlen, der schmeckt mir richtig gut. Ich bin ohnehin ein Möhrenfan. Noch fällt mir das Fasten nicht ganz leicht. Ich habe allerdings gemerkt, dass sich mein Körper schon ein bisschen darauf eingestellt hat. Gestern Abend verlangte er nämlich nach einer Scheibe Graubrot mit Butter anstatt nach Keksen oder Schokolade wie sonst, wenn ich bewusster gegessen habe. Ich bekämpfe das Hungergefühl mit Früchtetee, was nicht wirklich die beste Hilfe ist und mich vor allem gefühlt alle paar Minuten auf die Toilette rennen lässt. Es soll außerdem helfen, auf die Stelle zwischen Mund und Nase zu drücken, was ich bisher allerdings nicht bestätigen kann. Jetzt merke ich aber schon, dass mir der Verzicht auf feste Nahrung immer leichter fällt.

Um nicht all mein Muskelgewebe los zu werden, mache ich ganz leicht Sport. Ein wenig Sport ist während des Fastens zu empfehlen, weil es den Kreislauf stabilisiert, aber es sollte auf keinen Fall ein hartes Workout durchgezogen werden. Gerade an den ersten drei Fastentagen sollte es sehr ruhig angegangen werden. Vor einiger Zeit habe ich mal mit Pilates angefangen, das ich phasenweise auch immer wieder aufgenommen habe. Erstaunlicherweise macht es mich total ruhig, abends eine halbe bis dreiviertel Stunde lang die Pilatesübungen durchzuführen. Ich glaube, dass ich immer spiritueller werde, was ja auch nicht schlecht ist, wenn man es nicht übertreibt. Außerdem werde ich demnächst ein bisschen schwimmen und Inlineskaten gehen, das mache ich beides nämlich total gern. Auf einen Besuch im Fitnessstudio werde ich während der Fastenzeit verzichten, aber sobald ich wieder normal esse, werde ich den Geräten wieder öfter einen Besuch abstatten und auch wieder genauer auf meine Ernährung achten. Das ist ein weiterer Grund für mein Fasten: Ich esse eigentlich immer in der Mensa und da unser Buffet wirklich groß und reichhaltig ist und die Hauptspeisen meistens auch sehr gut schmecken, habe ich oft mehr gegessen, als ich Hunger hatte. Das Fasten soll mir helfen, mich wieder bewusster zu ernähren.

Nach der Fastenzeit müssen auf jeden Fall Aufbautage eingeplant werden! Lässt man diese ausfallen, reagiert der Körper mit einem Kreislaufzusammenbruch, einer raschen Gewichtszunahme und Magenkrämpfen . Ich werde es mit dem Essen nach den zwei Wochen sehr langsam angehen lassen und mindestens eine Woche lang die Nahrungsaufnahme immer weiter steigern. Am ersten Tag gibt es einen Apfel, der die Verdauung wieder anregt, und eine leichte Suppe. An den folgenden Tagen werde ich Obst, Salat und Gemüse essen und die Menge langsam steigern. Danach steige ich wieder mit Reis und Kartoffeln ein. Auf Süßigkeiten verzichte ich bis zum Ende der Fastenzeit, also bis Ostern.

Eine Fastenregel, die ich nicht befolge ist der Verzicht auf Kaffee. Ich brauche ihn einfach zu sehr. Gestern haben wir im Labor die Wirkung von Koffein auf den Körper getestet und durften den halben Tag keinen Kaffee trinken. Dann haben wir verschiedene Matheaufgaben bekommen und Reaktions- und Gedächtnistests gemacht, die wir zehn und dreißig Minuten nach einer Tasse starken Kaffees wiederholt haben. Ich fühlte mich auf einmal so lebendig, konnte mich sehr viel besser konzentrieren und war sogar im Kopfrechnen richtig gut, dabei kann ich das sonst eher schlecht, weil ich mich viel zu sehr auf meinen Taschenrechner verlassen habe, seit er damals in der Schule eingeführt wurde. Das hat mir ziemlich zu denken gegeben, aber solange ich studiere, werde ich meinen (glücklicherweise auch nicht übermäßigen) Kaffeekonsum nicht vermindern.

Verzichtet ihr in der Fastenzeit auf etwas? Habt ihr schon mal geheilfastet?

55 Arten, Sex zu haben – Teil 3: Leistungssport (sprich: Kamasutra)

Ich habe lange meine Reihe “55 Arten, Sex zu haben” nicht weiter geführt. Wer die ersten beiden Teile verpasst hat, findet sie hier und hier. In dieser Folge möchte ich ein paar Kamasutratechniken vorstellen, bei denen mein Lieblingsfotomodell und ich uns gefragt haben, wie um Himmels Willen das mit einem Mann durchzuführen sein soll. Wir hatten keinen zur Hand (abgesehen vom Fotografen, aber der musste ja die Bilder machen), daher haben wir Stellungen, die wir im Internet gefunden haben, eben mit uns zwei Frauen nachgeturnt. Übrigens haben wir dabei festgestellt, dass der optimale Penis fürs Kamasutra sehr lang und vor allem geknickt ist. Wenn ihr das, was folgt, nachmachen möchtet, tut ihr es auf eigene Gefahr^^.

Einige der Kamasutrastellungen finden wir aber tatsächlich durchführbar und der Gerechtigkeit halber sollen diese hier auch vorgestellt werden.

1. Beginnen wir mit etwas Harmlosem. Bei dieser Stellung, der “Brücke”, macht die Person unten besagte Brücke und die obere Person setzt sich darauf. Wir glauben, dass es am besten funktioniert, wenn die untere Person der Mann ist. Allerdings müsste das dann ein ziemlich beweglicher Mann sein. Die Bewegung muss von der oberen Person kontrolliert werden – die untere ist nämlich zu sehr damit beschäftigt, stabil zu bleiben. Nett ist eine Unterstützung mit den Händen an der Hüfte der unteren Person, allerdings ist die ganze Angelegenheit trotzdem ziemlich wackelig.

2. Dies ist eine Stellung, für die man nicht ganz so beweglich sein muss. Wir wissen allerdings nicht so ganz genau, wie man sich da bewegen soll. Möglicherweise kann die linke Person die rechte Person einfach vor und zurück schieben. Die Stellung eignet sich übrigens sehr zum Kuscheln, gerade weil wenig Bewegungsspielraum da ist.

3. Für diese Stellung müsst ihr euch einen Mann suchen, dessen Penis aussieht wie ein L. Anders können wir uns nicht erklären, wie eine Penetration stattfinden soll, wenn der Mann kniet und die Frau auf dem Rücken vor ihm liegt. Übrigens soll sie mit ihrer Hand noch an seinen Hoden spielen. Ja, an seinen Hoden. Die kann man nämlich sehr gut erreichen, wisst ihr?

Ich mag nicht unfair zu der Stellung sein. Sie ist möglich, wenn ihre Hüfte ein wenig angehoben wird. Möglicherweise ist sie sogar recht interessant. Einen langen Penis braucht er trotzdem, denn durch den Winkel kann er nicht wirklich gut tief eindringen.

4. Hier ist eine wirklich durchführbare Stellung. Sie liegt auf dem Rücken, er kniet über ihr auf einem ihrer Beine, das andere legt sie auf seiner Schulter ab. Dadurch dass ihre Beine recht weit geschlossen sind, wird sein Penis enger als sonst umschlossen. Die Stellung ist hübsch anzuschauen und durchführbar.

5. Bei dieser Stellung hatten wir ein wenig Angst um den doch recht zerbrechlich aussehenden Stuhl, auf dem wir saßen. Er sitzt normal auf dem Stuhl, sie setzt sich auf ihn und lässt sich dann nach hinten fallen. Dadurch wird es schwer, sich ordentlich zu bewegen, aber zumindest kann er ihre Brüste sehr gut anfassen. Ihr steigt außerdem alles Blut in den Kopf. Bewegen kann sie sich relativ schwer, aber sollte gar nichts mehr funktionieren, kann er auch seine Hände von ihren Brüsten an ihre Taille legen und sie vor und zurück bewegen, sodass ihr schwindelig wird.

Unser Fazit: Es wurde ein interessantes Bild, allerdings werden wir Sex auf einem Stuhl wohl lieber so haben, dass sie sich einfach auf ihn setzt.

6. Eine Stellung für Fußfetischisten. Zumindest ist sie nett anzuschauen und einigermaßen gemütlich. Wenn sie mit ihren Füßen immer wieder Druck gibt und nachlässt, kann sie seine Hüfte ein wenig vor und zurück bewegen. Er kann in dieser Lage zwar auch seine Hüfte noch bewegen, allerdings nicht sonderlich gut.

7. Ich habe euch versprochen, noch einmal das Original des hier verunstalteten Bildes zu zeigen. Ich finde es nämlich eigentlich wirklich schön und auch die Stellung hat uns sehr gut gefallen. Selbst Lesbensex ist möglich, denn die Frauen können sich sehr gut aneinander reiben, außerdem kann die kniende Person sehr schön die Klitoris der liegenden stimulieren. Dadurch, dass sie die Beine weit spreizt und er gegebenenfalls noch ein wenig (!) mithilft, tritt ihre Klitoris sehr schön vor und ihr ganzer Unterkörper ist unter Spannung. Dies kann zu intensiven Orgasmen führen. Eine Stellung, die uns wirklich gut gefallen hat.

8. Eine sehr intensive Stellung – im Prinzip einfach Löffelchen, aber sie verdreht ihren Oberkörper so, dass sie sich küssen und tiefe, innige Blicke zuwerfen können. Getestet und für gut befunden. Löffelchen erlaubt tiefe Penetration und in dieser Stellung kann er auch gleichzeitig noch sehr gut ihre Brüste oder mit etwas mehr Einsatz auch ihre Klitoris mit der Hand stimulieren.

9. Wir nennen diese Stellung “Die gelangweilte Reiterin”. Schon als wir die Beschreibung gelesen haben, mussten wir lachen. Er liegt auf dem Boden, sie setzt sich seitlich auf ihn. Wenn sie jetzt auf und ab wippt, kann das bei ihm zur Seekrankheit führen und wenn sie noch so leicht ist. Er kann nicht wirklich viel tun. Und es sieht wirklich aus, als würde sie sich da oben etwas langweilen oder auch tief über etwas nachgrübeln.. Findet ihr nicht auch?

10. Eine schwer durchzuführende Stellung. Einmal wissen wir nicht so ganz, ob eine Penetration überhaupt möglich ist, ohne dass er ständig “herausrutscht” und das Bewegen ist auch nicht wirklich leicht. Die Hände könnten wieder zum Einsatz kommen oder sie kann versuchen, sich vor und zurück zu schieben. Wirklich angenehm stellen wir es uns aber nicht vor.

 

Fazit: Kamasutrastellungen sind interessant, teilweise weiß man allerdings nicht so ganz, ob man sich noch gut bewegen kann. Wir fragen uns, ob es nicht besser ist, etwas weniger abenteuerliches zu machen, bei dem man richtig Sex haben kann. Auf der anderen Seite haben wir auch sehr schöne Stellungen gefunden und hatten bei den anderen viel Spaß. Es war ein Fotoshooting voller Lachen, gerade weil wir eben zwei Mädels sind und uns immer versucht haben auszumalen, wo nun der Penis entlangführen würde^^.

Habt ihr schon mal ein paar Kamasutrastellungen ausprobiert?

Der Kuss

Als ich meinen letzten Anal(yics)-Artikel geschrieben habe, fiel mir plötzlich auf, wie groß mein Problem mit dem Küssen eigentlich ist. Ich hatte im vorletzten Sommer, also mittlerweile vor mehr als einem Jahr, eine Kieferoperation, bei der ein Nerv verletzt wurde. Seither sind Kinn und Teile meiner Unterlippe taub. Ihr kennt sicher das Gefühl, wenn die Wirkung der Betäubungsspritze schon stark nachgelassen hat, die Taubheit aber immer noch da ist. So fühlt es sich bei mir immer an. Mir ist gar nicht wirklich aufgefallen, wie stark das eigentlich ist, bis ich diesen Artikel geschrieben habe.

Ich habe einmal eine Wette mit jemandem abgeschlossen. Wenn er einen Monat lang nicht rauchte, würde ich ihn küssen. Er hat es tatsächlich durchgehalten und nach diesem Monat haben wir uns dann bei einer gemeinsamen Freundin getroffen, die uns beim Einlösen meiner Wettschuld sehr interessiert zugeschaut hat. Danach gingen wir hinaus in die winterliche Kälte, machten einen Spaziergang im Wald, gingen etwas abseits und ich ließ mich in den Schnee fallen, um einen Schneeengel zu machen. Die kalte Luft weckte alle meine Lebensgeister, aber die Kälte selbst spürte ich kaum. Er setzte sich auf mich und küsste mich wieder, dann legte er sich neben mich und wir starrten eine Weile lang still in den dunkler werdenden Abendhimmel.

Wir redeten später noch einmal über diesen Abend. Auf einmal meinte er, mein “Kussstil” sei anders geworden. Weniger leidenschaftlich, sondern sinnlicher. Er wollte auch nicht wirklich herausrücken, wer meinen Ex und mich beim Küssen so genau beobachtet hatte (er war damals nämlich noch gar nicht auf unserer Schule, konnte es also selbst nicht gesehen haben). Ich weiß bis heute nicht, wer dieser mysteriöse Beobachter war, auch wenn ich ein, zwei Vermutungen habe. Mir ist allerdings aufgefallen, dass er recht hat: Mein “Kussstil” hat sich verändert und er verändert sich von Partner zu Partner. Ich finde das aber nicht weiter schlimm.

Was ist eigentlich ein Kuss? Und was macht die Magie eines Kusses aus? Wikipedia behauptet:

Ein Kuss ist der orale (lat. os, oris „Mund“) Körperkontakt mit einer Person oder einem Gegenstand.

Es tut mir Leid, aber ich gebe Wikipedia hier nicht recht. Ein Kuss ist nicht nur “oraler Körperkontakt”. Ein Kuss ist weitaus mehr. Es ist eine sehr intime Handlung – ich habe zum Beispiel meine One Night Stands nie oder nur sehr widerwillig geküsst. Ein Kuss ist für mich intimer als Sex. Woran liegt das?

Eine Userin in einem Forum für Mädchen schrieb:

Ich hab irgendwie mehr Angst vor meinem ersten Zungenkuss als vor dem ersten Mal.

Ich kann ihre Sorge durchaus verstehen (gerade bei einem Mädchen, das noch nie jemandem einen Zungenkuss gegeben hat). Sex ist etwas, worüber man reden kann, das man gemeinsam verbessern kann. Aber wer sagt einem, dass man nicht gut küsst? Wenn man gut küsst, wird einem das eventuell ab und zu gesagt, aber wie erzählt man jemandem, dass man nicht mag, wie er küsst? Ich habe schon ein paar meiner “Kusspartner” als schlechte Küsser abgestempelt – ihnen das aber nie gesagt. Ich wüsste wirklich nicht, wie ich das anstellen sollte. “Sorry, aber kannst du mal aufhören, so herumzuschlabbern?” etwa? “Mann, mach doch mal den Mund zwischendurch zu!” oder “Sag mal, kannst du dir nicht mal die Zähne putzen?” Die einfachste Methode ist doch einfach stillschweigend das Ganze zu beenden, sich höflich zu verabschieden und nicht wieder zu melden. Auch wenn das eigentlich nicht ganz fair ist – auf der anderen Seite hat man nun auch nicht die Verantwortung für den Kussstil des anderen.

Ein Kuss ist, wenn zwei Lippenlappen

in Liebe aufeinander klappen

und dabei ein Geräusch entsteht,

als wenn die Kuh durch Matsche geht. (Verfasser unbekannt)

Was (für mich) ein guter Kuss ist, kann ich ziemlich genau sagen. Er beginnt mit einem Blick. Spannungsvoller Stille. Einer Hand, die sich in meinem Haar vergräbt. Zwei Finger, die sanft mein Kinn anheben. Lippen, die sich vorsichtig berühren, sich wieder zurückziehen. Sich leicht öffnen, wieder berühren, leicht aneinander zupfen, dann weiter öffnen. Zungen kreisen sanft umeinander, aber die Münder schließen sich immer wieder zwischendurch. Doch, eigentlich küsse ich gern. Aber ich habe immer das Gefühl, dass irgendwann sehr inflationär geküsst wird und dann habe ich nicht mehr wirklich Lust darauf. Außerdem küsse ich viel lieber ohne Zunge als mit und ich hasse es, wenn sich eine Zunge zu tief in mich hineinbohrt.

Ich merke gerade, wie viel Gefühl in diesem perfekten Kuss liegt. Vielleicht sollte man sich einfach weniger Gedanken ums Küssen machen. Vielleicht sollte man sich generell nicht so viele Gedanken machen. All die Tipps und Anleitungsvideos.. Ich hatte einen guten Lachmoment, als ich mir in Zuge meiner Recherche für diesen Artikel ein Kuss-Video angeschaut und das eigene Hand küssen gleich mitgemacht habe. Gut, ich bin nun auch nicht mehr 13. Damals hatte ich übrigens meinen ersten Zungenkuss. Es war grässlich und nass und geschah beim Truth or Dare Spiel mit einem meiner Klassenkameraden, den ich schon damals nicht so toll fand.

In dem Moment, wo sich Zunge und Lippen beim Zungenkuss das erste Mal berühren, geraten Körper und Sinne in Wallung, die körpereigene Droge Adrenalin wird großzügig ausgeschüttet, die Produktion von Sexualhormonen wird fleißig angekurbelt und das berühmte Herzklopfen setzt ein, so sollte es zu mindest sein. (http://www.flirtxpert.de/beziehung-partnerschaft/zungenkuss/)

Genau das meine ich mit einem perfekten Kuss. Man vergisst alles um sich herum. Es existieren nur noch zwei Personen. Beim Sex geht es um Extase. Beim Küssen geht es um… Liebe.

Um ihn so perfekt und gut wie es nur geht zu erleben haltet euch einfach an folgendes. Macht euren Kopf von anderen Gedanken frei und konzentriert euch nur auf den Kuss, wie sich eure Lippen und Zungen bewegen und berühren. Bleibt entspannt, werdet nicht zu hektisch und tastet euch langsam voran. Ihr könnt lecken oder knabbern, auf jeden Fall sollte es zärtlich und genussvoll zugehen. (http://www.rockundliebe.de/liebe/kuessen.php)

Die größten Fehler, die man meiner Meinung nach bei einem Kuss machen kann, sind gleichzeitig auch relativ leicht zu verbessern. Zu viel Spucke ist unangenehm, ein zu weit offener Mund genauso, zu lange sollte der Kuss ebenfalls nicht dauern, irgendwann ist zu viel des Guten. Tut euch gegenseitig nicht weh. Mir hat mal jemand in die Lippe gebissen, weil er wohl der Meinung war, das sei toll. Ich fand es einfach nur sehr unangenehm. Mundgeruch ist außerdem etwas, das mich extrem stört. Aus diesem Grund küsse ich auch nie morgens vor dem Zähneputzen. Klar, wenn man in einer Beziehung ist und sich häufig sieht, kann es schon mal vorkommen, dass man Mundgeruch hat, aber ich bin da etwas empfindlich.

Bei Schlabberküssern frage ich mich immer, ob denen das so gefällt oder ob sie einfach nur glauben, dass Frauen besonders viel Zunge haben wollen beim Küssen. Ich weiß auch nicht, ob man “Küssen nur durch’s Küssen lernt”. Mein erster “richtiger” Zungenkuss mit einem Jungen, den ich toll fand war gleich ziemlich gut, da musste ich nicht mehr viel herumexperimentieren. An sich denke ich aber, dass man das Kussverhalten des Partners schon recht gut steuern kann. Und wenn einem jemand wirklich wichtig ist, er aber ein grauenhafter Küsser ist – dann kommt man nicht drumherum, ihm einfach mal zu sagen, dass man lieber etwas weniger Speichel beim Küssen austauschen würde, bitte sehr.

In the back of the car
On our way to the bar
I got you on my lips
Grab your foot up the stairs
With my fingers in your hair

(Ke$ha – My first kiss)

Ich verstehe ja, dass gerade junge ungeküsste Menschen den Drang haben, beim ersten Mal unbedingt alles gleich richtig zu machen. Das passiert aber einfach nicht so häufig. Selbst das Erste Mal kann furchtbar schief laufen und das ist völlig in Ordnung so.

Ihr habt noch euer ganzes Leben vor euch, um alles in Ruhe auszuprobieren. Redet, so viel ihr könnt. Ich finde übrigens auch das klischeehafte Küssen-ausprobieren mit der besten Freundin vor’m Spiegel gar nicht schlecht. Ich habe es zwar nie gemacht, aber meine beste Freundin damals war auch nicht der Typ, um heimlich das Küssen auszuprobieren.

Will I close my eyes?
Will I hold my breath?
Will I wanna cry?
Will our souls connect?
I’ve been thinking about it when I go to bed
at night I wonder – wonder.

Will you hold my hand?
Will you speak of love?
Will the stars be shining in the sky above?
Will it be you I’ve been dreaming of
for so long holding on.

Our first kiss wont be the last
Our loves too deep to end that fast
and good things come to those who have to wait.
I believe it’s only time
that keeps us from the thing divine,
and when it’s here you know I’m gonna say
lay it on my lips!

Will it taste like candy?
Will it be that sweet?
Will our hearts be racing to a heavenly beat?
Will the moment sweep me off my feet, and draw me under – under!

Will I tremble – tremble, when I beg for more?
Will it be like anything I never felt before?
Will we be down for a little more one thing I – I know for sure.

Our first kiss wont be the last
Our loves too deep to end that fast
and good things come to those who have to wait.
I believe it’s only time
that keeps us from the thing divine,
and when it’s here you know I’m gonna say
lay it on my lips
(Mandy Moore – Our first kiss)

Geliebte Lügen

Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein.

Mal ehrlich: Wer von euch hat noch niemals gelogen, geschwindelt oder auch “nur” eine Notlüge gebraucht? So unmoralisch es ist, manchmal vereinfacht eine kleine Lüge unser Leben so sehr. Meine Eltern wissen zum Beispiel nichts von meinen sexuellen Neigungen. Um genau zu sein, glauben sie höchstwahrscheinlich, dass ich nicht einmal (mehr) Sex habe. Gerade meine Mutter ist sehr konservativ und ich möchte weder ihr Bild von mir, noch unsere Beziehung vollends zerstören. Genau das würde ein “Hallo Mama, übrigens, ich bin polyamourös, bisexuell und stehe auf BDSM” erreichen (natürlich würde ich, selbst wenn ich ein Outing in Erwägung zöge, das niemals so sagen, aber ich denke, ihr versteht, was ich meine).

Die Ursache dieses Artikels ist eine “Beichte”, die ich in einem Mädelsforum gelesen habe. Ein Mädchen hat einem Jungen, den sie toll findet, erzählt, sie lebe schon länger vegan und kaufe nur Bioprodukte, weil er einen abschätzigen Kommentar über Fleisch gemacht hatte (“Igitt, schon wieder Fleisch, wer isst denn so etwas?”). In ihrem Fall muss ich sagen, dass ich die Lüge ziemlich unnötig und vor allem übertrieben finde. Hätte sie gesagt, dass sie seit kurzem Vegetarierin ist, könnte ich es schon eher nachvollziehen, aber gleich zu behaupten, sie lebe “schon lange” vegan?

Ich finde, dass es bei Lügen, Schwindeleien und Notlügen immer auf den Kontext ankommt. Ich meine mich daran zu erinnern, irgendwo einmal gelesen zu haben, dass jede dritte Frau schon einmal einen Orgasmus vorgetäuscht hat. Die Folge dieser Lüge (denn natürlich ist auch das vorspielen falscher Tatsachen auch eine Lüge) ist nur, dass der Mann sich gut fühlt und genauso weiter macht. Im schlimmsten Fall ist der Sex dann nie wirklich gut, die Frau will am liebsten, dass er schnell vorbeigeht, täuscht also wieder einen Orgasmus vor… Ein unerfülltes Sexleben kann eine Beziehung ziemlich von innen zerrütten. Ist es nicht viel einfacher gemeinsam herauszufinden, wie der Sex am besten für beide ist?

Eine weitere “beliebte” Lüge, die in manchen Fällen gewiss auch aus einem unerfüllten Sexleben resultiert (damit aber nicht zu rechtfertigen ist!) ist das Fremdgehen. Manchmal bin ich tatsächlich gewillt darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre, dem Partner nichts zu sagen. Zum Beispiel wenn es vor 10 Jahren geschehen ist und sie mittlerweile glücklich verheiratet und mit Kindern gesegnet sind. Kann man sagen, dass diese glückliche Beziehung auf einer Lüge basiert? Oder zeigen die 10 Jahre Beziehung, dass sich der Partner geändert hat und es “nur” ein “Ausrutscher” war? Für mich ist Ehrlichkeit in einer Beziehung sehr wichtig. Gerade wenn ein Problem in der Beziehung besteht, sollte früh genug darüber geredet werden, bevor es zur “Eskalation” kommt. Ich kann durchaus verstehen, dass für viele Fremdgehen ein Trennungsgrund ist, zeigt es doch, dass zu wenig Bindung von einer Seite aus in der Beziehung besteht. Wird nicht darüber geredet und der Extremfall möglicherweise auch noch verschwiegen, hat die Beziehung nicht mehr wirklich Sinn. Von daher plädiere ich auch in diesem Fall so schwer es manchmal sein mag für die Offenheit. Ist die Liebe von beiden (!) Seiten aus stark, wird sie diese Krise überwinden. Ist sie es nicht oder glaubt eine Seite nicht daran, dann ist eine Trennung das beste und dann hätte auch ein Verschweigen des Betrugs keinen Sinn.

Es ist sehr wichtig, in der Beziehung über Probleme und Wünsche zu reden. So etwas darf weder als Stolz noch falscher Scham verschwiegen werden, ansonsten führt es nur zu Unzufriedenheit. Reden ist essenziell für eine Beziehung! Auch Ehrlichkeit ist generell sehr wichtig, kleinere Notlügen, Schwindeleien oder Untertreibungen finde ich manchmal aber noch einigermaßen vertretbar.

Vertrauen ist ein Gefühl, jemandem auch dann zu glauben, wenn man an seiner Stelle lügen würde.

Ich glaube, dass man oftmals den Einfluss, den eine Lüge auf eine Beziehung haben kann, gar nicht abzuschätzen vermag. Ich bin ein totaler Kampfsportfan und ein Exfreund von mir hat mir damals, um sich bei mir interessanter zu machen, erzählt, er mache Mixed Martial Arts, habe aber vor kurzem aufgehört. Sogar von Wettkämpfen, die er angeblich gewonnen hat, hat er mir erzählt. Ich fand das toll und wurde nie misstrauisch, obwohl es weder Websites, noch Youtube-Videos, noch irgendwelche Vereinszeitschriften oder Zeitungen gab, die von seinen Erfolgen berichteten. Irgendwann gestand er mir, dass alles eine Lüge sei. In diesem Moment lachte ich einfach nur darüber und meinte, ich liebe ihn um seiner selbst willen und nicht wegen irgendwelcher Kampfsporterfolge. Im Nachhinein sehe ich unsere Beziehung aber vollkommen anders. Er hat mir eigentlich ständig etwas vorgespielt, meist wahrscheinlich unbewusst, weil er gar nicht anders konnte. Es lag in seiner Persönlichkeit, so hart das klingen mag. Er hatte nicht besonders viel Selbstbewusstsein und hat so seine Erfolge immer aufgewertet, seine Misserfolge abgewertet, beziehungsweise besonders schlimm gemacht, um Trost und Zuspruch zu bekommen. Ich kann ihm im Nachhinein schon verzeihen, allein um mit der Beziehung gefühlsmäßig abzuschließen – aber nur, weil es mich nichts mehr angeht. Er ist kein Teil meines Lebens mehr. Ich glaube, dass es durchaus Menschen gibt, die einfach “langweilig” und “durchschnittlich” sind, aber dann nur, weil sie nichts aus ihrem Leben machen. Jeder kann etwas Besonderes sein! Dazu braucht es keine Lügen.

Dennoch gibt es meiner Meinung nach Dinge, die ein Partner einfach nicht wissen muss. Die Zahl der (S)Expartner beispielsweise. Ist sie sehr hoch, macht er sich ohnehin nur (meist unnötig) Sorgen. Ich finde, dass es für die Beziehung nicht von Relevanz ist, mit wie vielen Personen der Partner schon zusammen, bzw. im Bett war. Sagt es denn etwas über einen Menschen aus, dass er Jungfrau ist oder dass er schon 20 Sexpartner hatte? Ich finde es wichtig, jemanden einzuschätzen ohne genau über dessen Vergangenheit Bescheid zu wissen. Schließlich interessiert man sich für die Person, die er heute ist. Wer sagt denn, dass die Person, die schon mit vielen geschlafen hat, das nicht bereut? Sich eigentlich eine Beziehung wünscht, aber einfach nicht den Richtigen oder die Richtige gefunden hat? Stereotypisierung macht das Ganze nicht gerade einfacher. In unserer Gesellschaft ist eine Frau, die schon viele Sexpartner hatte, eine Schlampe und ein Mann bei gleicher Anzahl ein toller Hecht. Ich halte diese Ansicht für völlig überholt, aber dennoch kann man sich davon schwer ganz frei machen. Ist es dann nicht besser, die Anzahl der Partner einfach gar nicht erst zu erwähnen?

Auch von irgendwelchen peinlichen Saufgeschichten muss der Partner nicht unbedingt wissen. Meist hat man schließlich daraus gelernt. Manchmal kann es zwar ganz witzig sein, sich diese Geschichten gegenseitig zu erzählen, aber mal ehrlich, wenn ich einen Partner habe, der zum Beispiel gar nicht trinkt, werde ich ihm garantiert nicht meine Verfehlungen aus der Jugend (die, auch wenn der Ausdruck anders klingen mag, noch nicht vorbei ist^^) beichten.

Beim Gewicht zu lügen ist auch schon ein Klassiker geworden. Ich finde das zwar unnötig, aber so unwichtig, dass es für mich völlig in Ordnung ist. Es werden schließlich nur ein, zwei Kilo weggeschummelt, mehr wäre zu offensichtlich.

Auch Geld ist für mich eine Sache, die ein Partner nicht wissen muss. Wenn ich mir von meinem letzten Geld ein Paar wunderschöne Schuhe (Achtung, Klischee!) gekauft habe, geht ihn das nichts an. Sollte ich danach für den Monat kein Geld mehr für’s Essen habe, gut, dann ist das mein Problem, daran hätte ich früher denken sollen. Geld und Schulden sind für mich keine Gesprächsthemen. Natürlich nur, solange man kein gemeinsames Konto hat und solange es nicht übermäßig schlimm wird. Unvernünftige Ausgaben kommen vor. Sollte es regelmäßig werden, ist ein kritisches Überdenken nötig, schließlich kann das auch psychische Ursachen haben und sollte in manchen Fällen sogar behandelt werden, was wiederum der Partner unbedingt wissen sollte.

Was denkt ihr darüber?

SITA-Lexikon: 1950s Household

Ein Aspekt des BDSM, der eigentlich ein eigener Bereich ist und sich genau wie Gor (Informationen über Gor gibt es hier, hier und hier) vom “Rest” etwas abgrenzt, ist das Leben wie in einem Haushalt der 1950er. Im Prinzip sind solche Haushalte eine Art 24/7 oder TPE-Haushalt, es gibt also im ganzen Leben eine klare Rollenverteilung. Der Mann arbeitet, die Frau bleibt zu Hause und kocht, macht den Haushalt, erzieht die Kinder. Es gibt Menschen, die so wirklich sehr glücklich sind. Jeder muss einfach seine eigene Form des Lebens finden. Der eine ist Bohemian, der andere lebt gern in absolut geordneter Bahn. Der Zweck meiner Reihe “SITA-Lexikon” ist, diese verschiedenen Lebensweisen vorzustellen.

SITA Lexikon

Ich habe auf einer Website eine wirklich gute Beschreibung der “1950s households” gefunden:

In a 1950s household, traditional gender roles are maintained. This is a type of “power exchange” based completely on gender roles. The man probably works at something “manly” like business, skilled labor, or management. He takes pride in his career and providing for the family.

The woman in this situation probably stays at home as a wife or mother. If she does leave the home, it is probably for her college studies or for pre-baby work in fields such as teaching, nursing, or other “feminine” jobs. Her main responsibility, of course, is her home and her family. This woman takes pride in cooking, cleaning, ironing, and raising her children. She may do outside activities such as volunteer work or being active in a church society. [...]

Children are brought up with traditional values and a sense of the father being the head of the home. The man provides for, protects, and cherishes his wife; in turn, she makes his home a place of comfort and relaxation after a hard day’s work.

Meine persönliche Meinung zum 1950s Haushalt?

Ich mag die Kleidung^^. Ich liebe Petticoats, High-Waist-Röcke und die wunderschönen Kleider der 50er. Ab und zu finde ich eine solch strikte Rollenverteilung auch wirklich nett. Aber ich will nicht immer so leben – mich nur um den Haushalt und die Kinder zu kümmern, wäre mir zu wenig.

Was ist euer persönlicher Lebenstraum? Wollt ihr eine Familie gründen? Ewiger Single und Bohemian bleiben? 24/7 oder TPE leben? Ist das alles überhaupt gar nichts für euch? Oder träumt ihr sogar von einem 1950s Haushalt?

Oh, Baby, Baby, it’s a wild world

Leben heißt Abschied nehmen. Leben heißt loszulassen. Leben heißt Veränderung.

Ich möchte heute über eine ganz besondere Art von Beziehungen schreiben. Ich schreibe über die Beziehung von Eltern und Kindern, wenn diese erwachsen werden. Wenn sie beginnen, selbstständig zu werden. Wenn sie sich überhaupt nichts mehr sagen lassen nicht mehr alles vorschreiben lassen. Wenn sie flügge werden. Es ist schwer für Eltern, das zu akzeptieren. Mit ihrer Lebenserfahrung wissen sie viel mehr als ihre Kinder und sie würden sie gern davon abhalten, die selben Fehler zu machen wie sie selbst. Natürlich sind manche Fehler vermeidbar, aber die meisten Fehler muss man einfach selbst machen, um daraus zu lernen. Was soll man also als Elternteil tun, um sein Kind zu beschützen? Meiner Meinung nach ist es nur wichtig, dass Eltern ihre Kinder warnen (und vor allem aufklären!) und darauf achten sollen, dass ihre Kinder das (Jugendschutz-)Gesetz einhalten. Aber irgendwann reicht es auch mit dem Schutz, manches kann man seinen Kindern einfach nicht verbieten (vor allem, da Verbote die Sache meist höchstens noch spannender machen).

Kinder müssen aufgeklärt sein - viel mehr kann man nicht tun, wenn sie erwachsen werden.

Zum Beispiel “legaler” Sex. Ich lese in Foren immer wieder “Meine Mutter will nicht, dass ich Sex habe” oder “Meine Mutter verbietet mir, bei meinem Freund zu schlafen”. So etwas geht ganz einfach nicht. Ob jemand bereit ist oder nicht muss er selbst entscheiden, aber wenn ein Jugendlicher Sex haben will, dann hat er ihn. Sex kann man nämlich auch tagsüber haben, dazu braucht es nicht die Stille der Nacht. Wer es gern dunkel hat, lässt eben die Rollläden herunter.

Was tut man aber als Jugendlicher, wenn ein solches Verbot besteht? Mein Rat: Redet mit euren Eltern. Bleibt ruhig, erklärt ihnen, dass ihr erwachsen werdet. Dass ihr eure Erfahrungen machen müsst. Dass ihr ganz sicher nicht wild herumvögeln wollt, sondern verantwortungsbewusst bleibt. Sie haben euch schließlich zu vernünftigen Menschen erzogen, ihr wisst über Verhütung Bescheid und ihr wisst, was ihr tut. Fangt um Himmels Willen nicht damit an, dass “das heutzutage ja alle machen”. “Alle” interessieren eure Eltern nicht. Sie haben Angst, dass euch etwas geschieht und sie wollen euch bewahren. Macht ihnen klar, dass ihr auf euch selbst aufpassen könnt. Zeigt ihnen, dass sie die weltbesten Eltern sind, aber dass sie euch ein Stück weit loslassen müssen, weil ihr euren eigenen Weg gehen müsst.

Die Ratschläge gelten übrigens nicht nur für die Situation, dass ihr Sex haben wollt und eure Eltern noch dagegen sind. Als meine Mutter erfuhr, dass ich eventuell nach Paris ziehen möchte, war sie zuerst geschockt und meinte, ich könne das doch nicht machen. Wir haben darüber geredet und wirklich glücklich ist sie damit immer noch nicht, aber sie weiß, dass ich mein eigenes Leben leben muss. Ob das nun in Paris ist oder hier.

Was sagt ihr eigentlich zu den Änderungen hier? Sind sie euch überhaupt aufgefallen?^^ Es gibt übrigens ein neues Sexforum, in dem ihr Fragen stellen könnt, wenn ihr etwas wissen wollt. Schaut doch mal rein.

Je ne puis demeurer loin de toi plus longtemps.

Über Fernbeziehungen und ihre Probleme

Ich möchte euch etwas gestehen: Ich habe mich verliebt. Typischerweise nicht auf den ersten oder zweiten, sondern auf den fünften Blick, aber es ist eine sehr, sehr starke Liebe. Ich habe das Gefühl, dass meine Liebe von ihr auch erwidert wird. Ja, von “ihr”. Sie ist wunderbar, lebendig, rauschend, exzentrisch, manchmal etwas ungepflegt, lebensfroh und sehr vielfältig. Nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen: Das Objekt meiner Liebe ist Paris. Ich bin nicht in die kulturelle Seite der Stadt verliebt, auch wenn mir diese schon immer gefallen hat – nein, ich glaube, dass ich auch wenn ich gar nicht so oft direkt in der Innenstadt war den Geist von Paris kennen und lieben gelernt habe.

In den letzten Tagen kam mir der Gedanke, dort hin zu ziehen. Ich weiß nicht, ob das funktioniert – die Bewerbungen für die französischen Unis laufen etwas früher als hier. Jedenfalls hat mich das alles darüber nachdenken lassen, wie es eigentlich ist, alles hinter sich zu lassen. Ob Freundschaften so etwas aushalten, ob Beziehungen so etwas aushalten.

Fernbeziehung - in Zeiten des Internet leichter als je zuvor, aber dennoch sehr schwer

Eine Freundin von mir, die ich ob ihrer Kraft, das zu schaffen, sehr bewundere, führt eine Fernbeziehung über 6000km. Natürlich ist das ein Extrembeispiel, aber es zeigt, dass es möglich ist, Beziehungen über eine solche Distanz weiter zu führen. Es ist schon ein großer Unterschied, ob man sich mal eben auf’s Fahrrad schwingt, um zum Partner zu fahren oder ob man Wochen vorher den Flug bucht, um ja den Frühbucherrabatt zu bekommen. Vor allem stellt sich die Frage, wie lange so etwas gut gehen kann. Wer wegzieht, sei es aus der Stadt oder aus dem Land oder dem Kontinent, muss eventuell eine Entscheidung treffen zwischen nahestehenden Personen und persönlichen Zielen. Und an genau diesem Punkt werde ich vielleicht relativ bald stehen.

Wie führt man denn nun am besten eine Fernbeziehung? Ich muss ehrlich sagen, dass ich damit überhaupt keine Erfahrung habe. Mir stellen sich viele Fragen. Unterscheiden sich Poly-Fernbeziehungen von “normalen” Fernbeziehungen? Gibt es in Fernbeziehungen größere Probleme mit der Eifersucht geben? In meiner Zeit in Paris habe ich gemerkt, dass es wichtig für einen Partner sein kann, dennoch Teil des Lebens des Partners zu sein, ob sich das nun in Guten-Morgen-SMS oder abendlichen Anrufen, langen Chatgesprächen oder Erlebnisberichten nach einer längeren kontaktlosen Zeit äußert. Ich habe schon viele meiner Freunde sagen hören, dass ihr Partner auch ihr bester Freund ist – und ich denke, dass genau das in einer Fernbeziehung von Vorteil sein kann. Wenn der Partner (oder natürlich auch die Partnerin) mitbekommt, was abläuft, wenn er das Gefühl hat, bei Problemen helfen zu können, dann weiß er, dass er, so weit er auch weg ist, immer noch irgendwie “dabei” ist. Mir fällt das etwas schwer, aber für eine Beziehung muss man eben auch Opfer bringen.

Die Freundin mit der “Extremfernbeziehung” skypt übrigens sehr häufig mit ihrem Partner – über Skype lassen sich generell ganz… interessante Dinge anstellen.

Was die Eifersucht angeht, denke ich, dass es gerade in Fernbeziehungen wichtig ist, dem Partner sehr zu vertrauen – und selbst vertrauenswürdig zu sein. Wenn jemand einfach nicht mehr so leben mag, dann muss das offen gesagt werden. Genauso wichtig ist es, den Partner vorzuwarnen, wenn es andere potenzielle Partner gibt. Ich denke, dass jemandem, der den weit entfernten Partner betrügt, auf keinen Fall mehr in irgendeiner Weise vertraut wird. Es ist schließlich kaum “Kontrolle” da und zu erfahren, dass der Partner sich für jemand anderen interessiert, wahrscheinlich, weil man selbst nicht da ist, stelle ich mir wirklich sehr unangenehm vor. Für polygame Beziehungen gibt natürlich ebenso, dass Partnerschaften außerhalb der Beziehung abgesprochen werden müssen.

Meiner Meinung nach brauchen Beziehungen eigentlich immer auch eine Zukunftsperspektive. Für manche Beziehungen reicht da sicherlich die Planung von gemeinsamen Urlauben, aber wenn es ernster ist, sollte man sich doch einmal fragen, wie es später einmal werden soll. Ist der Partner nur für das Studium in einer anderen Stadt oder im Ausland? Wo werdet ihr später leben? Habt ihr ähnliche Zukunftspläne?

Eine letzte Frage, die mir zum Thema einfällt, ist: Wie sieht es mit dem limitierenden Faktor Geld aus? Wenn beide Partner absolut mittellos dastehen, aber ein ganzer Ozean sie trennt, werden sie sich wohl eher sehr, sehr selten sehen. Ist es für beide erschwinglich, sich so oft zu sehen, dass niemand vor Sehnsucht geradezu umkommt?

All das beschäftigt mich sehr und ich hoffe, dass ich eine Lösung finde, die mich glücklich macht. Ganz allein entscheide ich schließlich auch nicht – die Uni hat da noch etwas mitzureden.

Ein Umzug würde übrigens zu ein paar Änderungen hier führen. Ich könnte in diesem Fall auch über Locations in Paris berichten und vor allem würde ich die Seite dann wahrscheinlich zwei- oder sogar dreisprachig aufziehen. Ob und in wie weit das die Anzahl der folgenden Artikel beeinträchtigt, kann ich nicht sagen. Oh, und ihr müsst wohl oder übel mit ein paar französischen Artikel-Titeln leben, aber keine Sorge, ich übersetze^^. Dieser Titel hier, Je ne suis demeurer loin de toi plus longtemps, ist ein Ausschnitt aus einem Gedicht von Victor Hugo. Inhaltlich passt das Gedicht überhaupt nicht zu diesem Artikel, aber ich fand den einen Satz sehr schön, um die Probleme von Fernbeziehungen zu beschreiben. Er bedeutet vom Sinn her: Ich kann nicht mehr länger ohne dich sein.

Habt ihr schon einmal alles hinter euch gelassen, um “euer Glück zu finden”? Führt ihr eine Fernbeziehung und habt weitere Tipps?

Blowjob mit Zahnspange

Gestern bin ich endlich meine feste Zahnspange los geworden. Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich und ein wenig enttäuschend; ich hatte mich so gefreut, aber mir wurde ziemlich oft gesagt, das sehe “so anders” aus (ist irgendwie nicht wirklich positiv…) und eine Aussage war “aber nuff… das sah so knuffig und unschuldig aus.” Nur meine Mutter hat sich jedes Mal gefreut, wenn ich sie angestrahlt habe.

So, nun aber zu dem, worum es hier gehen soll: Klappen Blowjobs auch mit Zahnspange?

Blowjob - geht das auch mit fester Zahnspange?

Ein Vergleich:

Ohne Zahnspange muss man beim Blowjob kaum auf die Zähne aufpassen. Je nach Bewegung können sie den Penis zwar streifen, aber man muss sich glaube ich schon ziemlich blöd anstellen oder es drauf anlegen, um den Mann tatsächlich mit den Zähnen zu verletzen.

Wie es mit Zahnspange aussieht, hängt auch von verschiedenen Faktoren ab. Manchmal bekommt man einen Gaumenbügel, also einen Metallbügel, der hinten die beiden oberen Backenzähne verbindet und nah am Gaumen entlang läuft. Diesen Bügel am Penis zu spüren, ist eher unangenehm für den Mann und entweder muss man extrem aufpassen oder der Penis ist so dünn, dass er nicht den ganzen Mund ausfüllt oder man lutscht eben nur an der Eichel und macht den Rest mit der Hand. Deep Throat mit Gaumenbügel ist so gut wie unmöglich.

Hat man keinen Gaumenbügel, geht das Ganze schon einfacher und eigentlich nicht anders als ohne Zahnspange, es sei denn, man hat innen an den Zähnen scharfe Metallkanten. Wenn man vorher einen Gaumenbügel hatte und der dann herausgenommen wurde, sind die Halterungen noch da und die sind echt fies. Dann funktionieren eigentlich nur die Möglichkeiten, die ich oben schon erwähnt habe.

Fazit: Man kann natürlich auch mit Zahnspange Blowjobs geben – muss aber gegebenenfalls auf ein paar Praktiken verzichten, um den Mann nicht zu verletzen.

Am Ende möchte ich aber noch einmal sagen, dass sich meine verdammte Behandlung letztendlich auf jeden Fall gelohnt hat, bloß viel zu lang dauerte! Eine Zahnspange ist nichts Schlimmes; es gibt Leute Mitte 20, die eine Zahnspange tragen und niemand käme auf die Idee, sie deswegen weniger hübsch oder gutaussehend zu finden. Wie vorhin vielleicht schon rüber kam: Meine Zahnspange gab mir ein ziemlich unschuldiges Aussehen, das war eigentlich gar nicht schlecht. Aber irgendwann ist’s dann doch vorbei mit der Unschuld^^.

Lesetagebuch: The Ethical Slut – Grenzen der Polyamorie

Wieder möchte ich ein Part der Ethical Slut zusammenfassen. Die ersten beiden Parts, generelle Tipps für Polyamorie und offene Beziehungen und “Slut Skills” findet ihr auch auf meiner Seite.

Auch wenn es sehr viele tolle Menschen auf der Welt gibt – wir können sie, auch wenn wir polyamorös sind, nicht alle haben. Es gibt ein paar Limits, die “Sluts” einschränken.

Zeit ist limitierender Faktor Nummer Eins. Schwierig wird es, wenn es Personen gibt, die auf der selben Hierarchiestufe stehen und einen Anspruch darauf erheben, einen so oft wie möglich zu sehen. Wenn beides dann auch noch Fernbeziehungen sind und man sich nur am Wochenende sehen kann, muss von allen Seiten sehr zurückgesteckt werden. Ein Tag hat eben nur 24 Stunden und eine Woche 7 Tage. Mehr gibt es auch für polyamoröse Paare nicht. Hier hilft es einfach einen Terminkalender zu führen und dennoch flexibel zu bleiben. Es kann schließlich immer passieren, dass ein Partner plötzlich ein Problem hat und ihm geholfen werden muss. Von dem Terminkalender sollten auch alle involvierte Personen wissen. Spontan in den Urlaub zu fahren wird einfach schwierig, aber wer polyamorös leben möchte, der muss so etwas eben in Kauf nehmen.

Was auch nicht vergessen werden darf, ist Zeit für sich selbst einzuplanen. So sehr auch andere Personen nach Aufmerksamkeit verlangen: Wer sich dabei überfordert, kann auch nicht so viel geben, wie die Partner verdienen. Es ist sicherlich auch gut, einen Platz zu haben, an den man sich gegebenenfalls zurückziehen kann, um einfach mal allein zu sein.

Ein zweites Limit ist Platz. Nicht jeder kann in einem großen Polyhaushalt leben, in dem jeder jeden liebt und das wird auch gar nicht von allen angestrebt. Dass es ein No-Go ist, einen Lover mit ins Ehebett zu nehmen, wenn womöglich der Partner auch noch früher zurückkommen könnte, dürfte klar sein. Ich finde es auch am besten, wenn eine gemeinsame Wohnung völlig unberührt von “fremden” Partnern ist, es sei denn, man lebt in einer richtiggehenden Polyfamilie, in der sich die Partner auch untereinander lieben.

Eine eigene Wohnung oder getrennte Zimmer zu haben ist sicherlich nicht die schlechteste Lösung, aber ich würde es einfach bevorzugen, keinen Partner, mit dem mein Partner nicht zusammen ist, zu mir mitzunehmen. Es gibt immer noch seine Wohnung, Hotelzimmer, Clubs…

Besitz ist nicht direkt ein Limit der Polyamorie, gehört aber doch ein wenig in diese Kategorie. Wer mehrere Partner hat, sollte abgeklärt haben, was wem gehört und was von anderen mitbenutzt werden darf. Einfache Regel, die die Ethical Slut anbringt: Der Lover trinkt nicht die Milch, die der Partner für das Mittagessen eingeplant hat. Auch von den Kondomen des Partners sollte sich der Lover nicht unbedingt bedienen. Es geht aber auch darum, dass die Benutzung von Sexspielzeug beispielsweise geklärt wird. Nicht jeder findet es toll, wenn der Partner den gemeinsam gekauften Vibrator mit jemand anderem verwendet. Entweder kauft man das, was man mit mehreren Partnern benutzen will, einfach selbst zu besitzen und zu entscheiden, ob ein Objekt vielleicht exklusiv für eine Person ist.

Die nächste Grenze nenne ich in Ermangelung eines wirklich passenden deutschen Begriffs Sexualökonomie. Es bedeutet ganz einfach: Keiner kann immer und ewig, auch der beste Liebhaber nicht. Die Primärpartner sollten niemals darunter leiden, wenn die sexuelle Energie ausgeschöpft ist. Lieber wird bei den anderen gekürzt oder man eignet sich Praktiken an, die Sex und das Gefühl eines Orgasmus’ ersetzen können. Was genau das ist – erkläre ich zu einem späteren Zeitpunkt, weil ich um ehrlich zu sein keine Ahnung habe, da ich dieses Kapitel noch nicht gelesen habe.

 

So, und nun verabschiede ich mich mit einem Song – The Count vom Graf Zahl :) .