If I’m crying, you’re doing it right.

Hartes BDSM, kann möglicherweise triggernd wirken (Rapeplay)

Ein Plan ist schief gelaufen. Draußen schüttet es, und als wir anriefen, um zu erklären, dass wir etwas später kommen, erfuhren wir, dass wir die zweistündige Fahrt umsonst gemacht hatten, weil das Wetter zu schlecht ist. Und nun sitzen wir in einem Hotel irgendwo in Hessen, trinken Kaffee und schlagen die Zeit tot, weil am Ostermontag natürlich nichts offen hat, wir aber auch nicht einfach wieder zurück fahren wollen.

“Ich habe Lust, dich zu vögeln.”, sagt er. Nicht einfach kontextlos; wir haben uns vorher eine Weile unterhalten und irgendwann sind wir (wie seltsamerweise so oft in meinen Unterhaltungen) auf das Thema Sex gekommen.

“Okay. Glaubst du, dass das Hotel eine Toilette mit vielen Waschbecken und Spiegeln davor hat?”

Wir verschwinden nach unten und entdecken die Behindertentoilette. Kurz meldet sich mein Gewissen und überlegt, ob wir tatsächlich die Behindertentoilette blockieren können – aber sie ist sehr geräumig und außerdem scheint abgesehen von uns und einer Angestellten niemand im Hotel zu sein. Ich lehne vorsichtig Probe auf dem Waschbecken und entscheide, mich nicht komplett darauf abzustützen. Er stellt sich hinter mich, streichelt sanft meinen Rücken, fasst um meine Taille. Ich schließe die Augen und drücke meinen Hintern gegen ihn, mache die Augen aber sofort wieder auf, um uns im Spiegel zu beobachten. Seine Hand schließt sich um meinen Hals, gleitet weiter in mein Haar und greift fest hinein. Er dreht meinen Kopf zu sich hin, küsst mich. Ich bin etwas unwillig, schließlich brenne ich darauf, uns beim Sex im Spiegel zu beobachten. Seine Hand legt sich vorsichtig über meinen Mund, er beißt mir in den Hals, dann biegt er meinen Kopf wieder zu sich hoch.

“Küss mich.”

Ich beiße zu. Nicht fest, gerade so, dass er meine Intention durchschaut. Erschrocken über mich selbst schaue ich ihn an.

“Mach das noch einmal…”, droht er. “Und jetzt küss mich.”

Ich gebe ihm ein kleines Küsschen.

“Willst du mich verarschen?” Er drängt mich zur gegenüberliegenden Wand, drückt meine Hände über meinem Kopf gegen die Wand und hebt die Hand. Mein Atem geht schnell. Ich kneife die Augen zusammen und zucke zusammen, als er mich ohrfeigt, obwohl der Schlag nicht so hart ist wie erwartet.

“Zieh deinen Pullover aus.”

Ich gehorche, immer noch schnell atmend. Langsam meldet mein Kreislauf, dass ihm die schnelle Atmung nicht gefällt. Mir ist ein bisschen schwindelig und die Realität beginnt zu verschwimmen. Ihm scheint zu gefallen, dass ich mich so schnell ausgezogen habe. “Dann brauchst du den hier ja wohl auch nicht mehr.”, sagt er und öffnet den Verschluss meines BHs. Lächelnd schaut er auf meine harten Brustwarzen. “Das scheint dir zu gefallen?”, stellt er fest. Mein Atem geht noch schneller. “Küss mich.”

Ich lasse mich widerstandslos küssen, dann küsse ich ihn richtig, weil er verlangt, dass ich begeisterter küssen soll. Dann drückt er meinen Kopf zu seiner Schulter und befielt mir, sie zu liebkosen. Ich weigere mich.

“Auszeit.”, flüstert er. “Alles in Ordnung?” Ich sehe ihm in die Augen, nicke und lächle leicht. “Alles in Ordnung.”

“Küss mich. Muss ich erst ungemütlich werden?”

Lustlos küsse ich seine Schulter, nur um daran erinnert zu werden, gefühlvoller zu küssen. Seine Haut fühlt sich gut an unter meinen Lippen, weich und warm, und ich beginne mich zu entspannen.

“Es gefällt dir doch auch!”, behauptet er und spielt mit meinen immer noch harten Brustwarzen. “Ich tue dir ja sogar einen Gefallen! Das sind mir die Liebsten. Die, denen es auch noch gefällt.”

Ich schüttele den Kopf. “Nein, es gefällt mir gar nicht!”, protestiere ich.

“Sag, dass es dir gefällt. Oder soll ich nachschauen? Ich warne dich; ich werde ziemlich ungemütlich, wenn du mir nicht die Wahrheit erzählst!”

Da ich mittlerweile ziemlich feucht bin, gebe ich erschrocken zu, dass es mir gefällt. Nicht zu eifrig, aber ich leugne es auch nicht mehr. Ja, es gefällt mir. Es gefällt mir, wie er mich hin und her zerrt. Es gefällt mir, wie überlegen und respektlos er mit mir spricht. Es gefällt mir, wie er mich zwingt, ihn zu küssen – ich mag die Küsse zwar nicht, weil ich sie tatsächlich nicht will, aber es passt und ich mag den Zwang. Ich mag seinen harten Griff in meinem Haar.

Er lächelt zufrieden. “Na, dann kann ich ja auch nachschauen.” Er greift mir zwischen die Beine, fühlt die Feuchtigkeit und führt dann zwei Finger in mich ein. Ich ziehe scharf die Luft ein. “Na siehst du, es gefällt dir.” Ich nicke schwach.

“Auf die Knie.”

“Nein.”

“Sofort runter.”

“Nein.”

Ich kann nicht. Ich weiß genau, was er will. Aber ich kann nicht. Ich will nicht. “Ich beiße zu.”, drohe ich, weil mir in meiner Panik nichts besseres einfällt.

“Das wirst du nicht tun.”

“Ich gehe nicht auf die Knie.”

“Runter mit dir!” Er drückt mich nach unten, ich gehe in die Hocke, um nicht knien zu müssen, aber er geht plötzlich einen Schritt nach hinten, zieht mich mit und ich lande auf den Knien. Sein Griff in meinen Haaren ist fest, er hält meinen Kopf erhoben, dabei würde ich mich viel lieber auf dem Boden zusammenrollen. Ich kämpfe mit den Tränen. “Lass meine Haare los.”

Er zieht mich hoch, macht das Zeichen für Auszeit. “Was ist los? Alles okay?”

“Ich will nicht. Ich will wirklich nicht. Ich mache das nicht.”, sage ich ganz durcheinander.

Er nickt, umarmt mich kurz.

“Ich werde dich gleich nehmen. Das ist doch, was du willst, oder?”

Ich schüttle den Kopf. “Nein.”

Er sieht mich an, runzelt die Stirn, hebt die Hand. “Sag, dass es das ist, was du willst.”

Ich bin emotional schon ziemlich am Ende. “Ja.”, sage ich kraftlos.

“Hattest du schon mal einen Schwanz in der Hand?” Auf mein Kopfschütteln hin (es fühlte sich in der Situation einfach am richtigsten an – ja, manchmal kann man “richtig” noch steigern, wenn man es einfach zur “künstlerische Freiheit” deklariert) führt er meine Hand nach unten. Recht lustlos spiele ich mit seinem Schwanz herum.

“Nicht mal das kannst du? Das können doch alle!”, sagt er ärgerlich. “Gut, dann nehme ich mir jetzt, was ich will. So, wie du es willst. Ich tue dir sogar einen Gefallen. Du kannst uns dabei zuschauen.”

Und dann haben wir endlich Sex vor dem Badezimmerspiegel. Hinterher lasse ich mich zu Boden sinken. Das Spiel hat mich psychisch und physisch ziemlich angestrengt und mir ist immer noch ein bisschen schwindelig. Er setzt sich neben mich, ich lege meinen Kopf auf sein Knie und lächle ihn an.

 

Ähnliche Artikel sind hier, hier und hier zu finden.

 

Und mit dieser etwas anderen Ostergeschichte wünsche ich euch noch einmal frohe Ostern!

Diary of a slut

Ich habe das Gefühl, immer ein wenig zwischen den Stühlen zu stehen und in keine Schublade so wirklich hineinzupassen. Nicht, dass ich es anstreben würde, in Schubladen gesteckt zu werden. Dennoch hilft es einem denke ich ganz gut, wenn man sich selbst ab und zu klar kategorisieren kann. Es scheint eine natürliche Eigenschaft von Menschen zu sein, sich irgendwo einzuordnen und zu definieren, gerade wenn es um die Sexualität geht. Man kann sagen “Ich bin lesbisch” oder “Ich bin Masochist” oder eben auch “Ich bin asexuell”. Bei mir geht das alles nicht so einfach.

Ein Bekannter hat mir neulich gesagt, er fände es schön, dass man mit mir zusammen ziemlich viel machen könne, weil ich irgendwie in alle Richtungen offen sei. Es so ausgedrückt zu hören hat mir gut getan, denn meistens höre ich eher das Gegenteil. In einem Lesbenforum habe ich im Chat irgendwann mal angesprochen, dass Bisexuelle so oft diffamiert werden. Die Heterosexuellen beäugen sie meist etwas kritisch; eine alte Freundin von mir erzählte mir irgendwann, eine Klassenkameradin hätte sich als bisexuell geoutet und gesagt, sie stehe besonders auf Rothaarige, daher habe eine rothaarige Freundin von ihr nun Angst vor diesem Mädchen. Natürlich zeigt sich hier eine ganz klare Intoleranz und ein großes Unverständnis dessen, was Bisexualität ist. Dennoch taucht ein solches Verhalten öfter auf als man als toleranterer Mensch glauben mag. Von der männlichen Seite kommen meist ohnehin blöde Sprüche wie “Kann ich zugucken/mitmachen/gibt es Filme?”. Bisexualität wird banalisiert. Ich habe irgendwie oft das Gefühl, als “sexueller” angesehen zu werden als andere. Dabei ist es ja nun nicht so, als würden mich alle Frauen und alle Männer interessieren. Ich habe auch meine Ansprüche und ich glaube nicht, dass ich unbedingt eine größere Auswahl habe, nur weil ich bisexuell bin.

Dann gibt es noch BDSM. Ich weiß zur Zeit nicht, wie ich darüber sprechen soll. Wenn ich jemandem davon erzähle, spüre ich, dass ich in eine Schublade gesteckt werde, in die ich einfach nicht hineinpasse. Vanillas sind teilweise ein bisschen abgeschreckt und glauben, ich stünde gar nicht mehr auf normalen Sex (darüber habe ich mich ja hier und hier schon ausgelassen..). BDSMler machen sich ziemlich oft lustig über Vanilla-Sex, weil der vielen einfach nichts mehr bringt. Von ihnen werde ich aber dennoch als vollwertige BDSMlerin angesehen, was ich momentan auch nicht bin.

Beim BDSM ist alles generell nicht so klar. Selten fühle ich mich komplett als das angesehen, was ich bin: Eine Switcherin. Ich habe in meinem Leben einen einzigen Top getroffen, der mich sowohl als 100% Top, als auch als 100% Sub ansieht. Der mich ohne mich wirklich gut zu kennen einfach komplett akzeptiert, in welcher Stimmung ich auch immer bin. Bei allen anderen männlichen Tops hatte ich bisher immer ein bisschen das Gefühl, dass sie zwar schon verstehen, dass mir nicht nur eine Seite gefällt, sie mich aber doch lieber auf der Sub-Seite sehen. Bei Subs ist das glücklicherweise ein bisschen anders, aber als ich von dieser einen Person diese vollkommene Akzeptanz gespürt habe, fiel mir auf, wie gut das tut und dass ich das vorher noch nie so hatte. Und vor allem hat er mir mehr als alle anderen das Gefühl gegeben, dass es auch überhaupt kein Problem wäre, wenn ich mich komplett für die Vanilla-Seite entscheiden würde. Ich möchte auf keinen Fall alle BDSMler als BDSM-fixiert abstempeln, das sind schließlich alles normale Menschen und natürlich haben so gut wie alle auch Vanilla-Freunde, allerdings habe ich auf der anderen Seite das Gefühl, mit niemandem aus der Szene so wirklich darüber reden zu können, wie viel Probleme ich gerade mit der Szene und mit meiner Neigung habe. BDSM spielt in den Leben der meisten eben schon eine große Rolle und wenige Szenebegeisterte können wirklich verstehen, dass ich vielleicht zunächst einmal komplett aus der Szene aussteige. Das soll ihnen nun nicht zum Vorwurf gemacht werden, die Szene kann schließlich ein großartiger Ort zum Austausch sein, aber es bewirkt eben, dass ich mal wieder zwischen zwei Seiten hänge.

Dann gibt es noch die allgemeine Einstellung zu Beziehungen. Ich kann mir sowohl mit der richtigen Person ein monogames Leben als auch mit anderen Personen ein kompliziertes polyamouröses Geflecht vorstellen. Natürlich akzeptieren Polys, dass es Menschen gibt, die monogame Beziehungen bevorzugen, aber wenn man erst mal ein bisschen in die Welt der Polygamie/Polyamorie hineingeschnuppert hat, fällt es schwer, dort wieder herauszufinden, weil sich immer die Frage stellt, warum man wieder herausfinden will oder ob Polyamorie nicht generell das bessere Beziehungskonzept ist. Für die Monogamen allerdings ist Polyamorie ein gefährliches Terrain, das sie einfach nicht verstehen oder gar betreten wollen.

Alles in allem kann man entweder sagen, ich sei sexuell sehr offen und auf gewisse Weise “zu allem bereit”, weil die Art, wie ich liebe oder wie ich mich sexuell verhalte viel mehr von meinem Gegenüber abhängt als bei Menschen, die sich bei ihrer Sexualität oder Lebensweise auf eine Seite “beschränken” (das Wort ist mir zu negativ konnotiert, aber ich finde gerade kein besseres). Oder man kann es in einem Wort ausdrücken, das jemand, zu dem ich vor einiger Zeit etwas intensiveren Kontakt hatte, benutzte: Schlampe.

Das macht mich wirklich sehr nachdenklich. Vor allem frage ich mich, wie viel ich anderen Menschen eigentlich über mich erzählen sollte. Ich habe ja schon im Artikel “Realitätsverlust” geschrieben, dass man sich, wenn man sofort mit seinen Neigungen herausplatzt, ein wenig selbst auf das Sexuelle reduziert. Auf der anderen Seite möchte man aber natürlich auch über Sex reden und gerade als Homosexueller möchte man sich nicht unbedingt ständig mit seinem Partner verstecken. Man möchte schließlich auf der einen Seite komplett akzeptiert, auf der anderen aber nicht ständig verurteilt werden von Menschen, die keine Ahnung haben oder die einfach an bestimmte Schubladen gewöhnt sind. Ich finde es schwer, da einen Kompromiss zu finden.

Soll ich mich hinstellen und sagen: Yes, I’m a slut. But an ethical one. Dann muss ich hinnehmen, als sehr sexueller Mensch angesehen zu werden und vermutlich in einige Schubladen gesteckt zu werden, in die ich einfach nicht hineinpasse.

Oder soll ich einfach schweigen, lächeln und sagen “Darüber reden wir später mal, okay?” und riskieren, weder meine Wünsche ausleben, noch sicher sein zu können, wirklich komplett als der Mensch, der ich bin, akzeptiert zu werden?

Auch wenn ich eher jemand bin, der meistens einen guten Rat hat, bin ich hier wirklich ratlos. Was denkt ihr? Wie verhaltet ihr euch, was eure Sexualität angeht? Mit wem redet ihr über alles, wie offen seid ihr, was verschweigt ihr den meisten und gibt es irgendeinen guten Kompromiss?

Happy St. Valentine’s Day

Genießt den Tag, was auch immer ihr macht. Meine Meinung zum Valentinstag könnt ihr hier noch mal nachlesen.

Wer dominiert hier eigentlich?

Mittelhartes BDSM

Wenn ich, sei es real oder im Kopfkino, jemanden dominiere, stelle ich immer wieder fest, wie unterschiedlich meine Wünsche und Reaktionen sind, je nachdem, wo der Fokus des Spiels liegt. Möchte ich vor allem meine sadistische Ader ausleben, so spiele ich grundsätzlich nur mit Masochisten. Jemand, der devot ist und Schmerzen aus Hingebung zu mir aushalten würde, wird an einem SM-fokussierten Spiel einfach nicht so viel Spaß haben wie jemand, der die Schmerzen bis zu tatsächlich genießt. Natürlich funktioniert Masochismus auch nur bis zu einem gewissen Grad und ich liebe es, genau diese Grenze auszutesten. Ich mag echten Schmerz, echte Schreie und echte Tränen – aber nur, solange ich weiß, dass ich in meiner Sub einen Kern anrühre, der ganz tief in ihr steckt und Befriedigung daraus zieht, wie ich sie quäle. Mein mehr oder weniger ehemaliger Sub hat einmal eine sehr ursprüngliche und tiefe Freude in mir ausgelöst, als er sich nach einer harten Session, die ich eigentlich als beendet betrachtete, weil ich ihm endlich Entspannung gönnen wollte, nach einer Weile wieder in Position begab. Ich genieße es zu sehen, dass, so hart ich auch zuschlage, es doch ein Spiel ist, das beiden gefällt. Es stellt sich die Frage, inwieweit man in diesem Fall den Schmerz tatsächlich noch als “echt” bezeichnen kann und inwieweit ich einfach nur “Wunscherfüllerin” bin. Auf der einen Seite verschafft es mir Befriedigung, jemandem weh zu tun, auf der anderen Seite will ich, dass der Schmerz genossen wird.

Beim D/s ist die ganze Geschichte noch einmal komplizierter und verwickelter. Wenn ich meine Sub zu etwas zwinge, das sie absolut nicht mag, sie aber doch genießt, dass ich sie zwinge und sie über sich hinauswachsen lasse – dominiere ich dann oder erfülle ich nur ihre Gier nach dem dominiert werden? Wenn sich mir jemand unterwirft und das durchaus ernst meint, mir tatsächlich gehören will und alles tun will, was ich befehle, weil es ein dunkles Grundbedürfnis befriedigt – besitze ich diese Person dann tatsächlich und kann ich wirklich ihr komplettes Leben bestimmen? Spielen da nicht noch viel mehr Faktoren wie beispielsweise etwas, das sich “reales Leben” nennt, mit hinein? Und ist ein Mensch nicht immer selbstbestimmt, auch wenn er sich jemand anderem unterwirft? Ist freiwillige Unterwerfung überhaupt Unterwerfung? Und ich als Top, will ich mich wirklich über den Willen eines Menschen hinweg setzen oder erregt es mich nicht vielmehr, zu sehen, wie ich eine Person zu etwas bringe, das sie eigentlich tun möchte, sich aber nicht traut. Und für wen tut sie es dann letztendlich? Für mich? Oder für sich selbst, weil es sie erregt? Ich denke beim D/s sehr viel mehr darüber nach, was für Sub “noch okay” ist und was “zu weit” geht. Dennoch tut sie letztendlich, was ich will. Wer also bestimmt die Richtung, in die das Spiel geht?

Ich denke nicht, dass sich die Frage, wer eigentlich dominiert, ganz einfach damit beantwortet, wer sich am Griffende der Peitsche befindet, sondern dass die Frage eigentlich sehr tiefgründig ist und sehr viel mit den Einstellungen beider Personen zu tun hat. Selbst wenn Sub das Gefühl hat, genau beeinflussen zu können, was mit ihr geschieht – entspricht das dann der Wahrheit? Hat sie sich nicht mir unterworfen, damit ich mit ihr anstelle, was ihr gefällt? Und bleibt nicht diese Unterwerfung immer noch bestehen, auch wenn ich auf ihre masochistischen Gelüste reagiere? Habe ich nicht die Kontrolle und könnte ich nicht jederzeit machen, was ich will? Oder hat vielmehr Sub mit dem Safeword die letzte, ultimative Kontrolle?

Um ehrlich zu sein: Das ist mir völlig egal. Wir dürfen nicht vergessen, dass BDSM letztendlich ein Spiel ist und somit weder Schmerz noch Dominanz vollständig “echt” sind. Wir können das Spiel sehr realitätsnah gestalten und teilweise wird Sub auch tatsächlich etwas gar nicht gefallen, aber solange sie es tief in sich drin auf irgendeine Weise doch will und ihr Safewort weder sagt, obwohl sie dazu in der Lage wäre, ist und bleibt BDSM ein Spiel. Wenn Sub es überhaupt nicht genießt, wieso sollte sie dann überhaupt wieder kommen? Ist es nicht auch wunderbar demütigend für sie, wenn ich feststelle, wie feucht sie ist, obwohl ihr hübscher Körper verstriemt ist?

Wir nennen das Ganze nicht umsonst “BDSM” anstelle von “Gewalt”. Es ist ein Spiel und innerhalb dieses Spiels habe ich tatsächlich Kontrolle über Sub, mache ich tatsächlich Dinge, die ihr nicht gefallen, weil sie es auf einer anderen Ebene doch genießt und will.

Best of Anal(ytics)

Es gab wieder sehr nette Suchbegriffe, da möchte ich euch doch teilhaben lassen.

Kaki Sperma finde ich als Suchbegriff wunderbar. Ich habe hier schon mal geschrieben, dass mein Partner findet, Sperma schmecke nach Kaki (finde ich nun nicht unbedingt), aber man kann den Begriff natürlich auch so verstehen, dass die suchende Person wissen möchte, was für Sperma Kakis haben. Weil ich so freundlich bin, habe ich ein wenig nachgeforscht und tatsächlich den Fetisch Sex mit Kakis gefunden. If it exists, there’s porn of it (Regel 34), dachte ich mir und suchte weiter.

Und dann erwischte ich doch glatt mein liebstes Fotomodell beim Sex mit einer Kaki. Sie war voll so pornös viel Kakisperma, dass ich gleich ein Foto machen musste.

Über Blowjob “girlys” schreibe ich nicht, aber ich habe schon mal ein absolut jugendfreies Blowjob-Girl Video gepostet, das ich einfach toll finde.

Innovatives Sexspielzeug findet ihr – Achtung, Werbung! – bei meinem Partnershop Van Erotik :) .

BDSM psychischer Missbrauch - ich hoffe, da ist nichts Ernstes passiert. Lasst euch nicht in irgendwas reinziehen, was absolut gegen eure Grundsätze gibt. Es gibt keine Sub [TM] und eine Sklavin hat auch nicht absolut alles zu tun, was ihr gesagt wird. Gesunder Menschenverstand ist unabdingbar! Über den Unterschied zwischen BDSM und Gewalt habe ich an dieser Stelle auch schon einmal geschrieben. Ja, es gibt auch etwas, das sich “emotional sadism” nennt. Aber wer BDSM als Rechtfertigung für jegliche Art von Missbrauch benutzt – der hat es nicht verstanden. BDSM ist ein Spiel – ein Spiel mit der Erregung. Es geht um Sex und das Leben besteht nicht nur aus Sex. Alles, was negative nachhaltige Folgen hat, sollte tunlichst unterlassen werden, denn Menschen dürfen nicht gebrochen werden, auch wenn die extremsten Phantasien vielleicht in diese Richtung gehen. Manche Phantasien bleiben lieber Phantasien. Jeder hat seine Rechte – auch Sklaven. Schließlich ist das “Sklave” nicht rechtlich unterstützt und wir leben nun einmal in einem Rechtsstaat.

Geschichten von Frauen, die beim Orgasmus schreien habe ich nicht direkt, aber über Geräusche bei Sex & Co. habe ich schon einmal geschrieben. Ich finde es generell sehr wichtig, immer Feedback zu geben – und ein stilles, steifes Brett im Bett will nun wirklich keiner. Auf der anderen Seite sind wahrscheinlich die wenigsten mit tauben Nachbarn gesegnet oder haben das Glück, in einem einsamen Haus zu wohnen, also sollte man es mit den Geräuschen auch nicht übertreiben.

Der allseits beliebte Sex mit einem Hund kommt auch immer wieder. Gruselig. Aber auch kein Wunder, schließlich habe ich mittlerweile auch schon einen Artikel darüber geschrieben. Nun, es ist nicht direkt eine Anleitung… manchmal frage ich mich, ob es okay ist, dass ich mich so sehr darüber lustig mache, dann aber denke ich, dass man nun wirklich nicht alles tolerieren muss. Ein weiterer Schocksuchbegriff ist anal mit meiner kleinen Schwester. Ich hoffe wirklich, dass das nur ein Scherz von pubertierenden Jungs war, die darüber gekichert haben, tatsächlich auf einer Website zu landen…

Rape Play in allen möglichen Varianten ist ein sehr beliebter Suchbegriff, was mich wenig wundert. Eurer Interesse an dem Thema sieht schließlich schon daran, wie aktiv die Artikel kommentiert werden^^. Ich habe da auch schon eine neue Idee, die noch etwas weiter geht als mein letzter Bericht… Ob das etwas wird, weiß ich noch nicht, aber wenn es klappt, werdet ihr irgendwann hier davon lesen.

Was ein Rheumapflaster mit BDSM zu tun haben soll, weiß ich nicht. Es bringt mich aber auf die Idee, mal ein wenig über die sogenannte “weiße Session” zu schreiben. Was haltet ihr davon?

Es macht mich stolz, dass meine Seite auch oft aufgerufen wird, weil jemand Erfahrungsberichte von Sexspielzeugen sucht. Schließlich ist diese Seite ursprünglich dadurch entstanden, dass ich überlegt habe, Spielzeuge zu testen und darüber zu schreiben. Jann, der Besitzer von Van Erotik, meinte dann, es wäre ihm lieber, wenn ich einen Sexblog aufmache. Mir gefiel die Idee – und dann entstand diese Seite. Am beliebtesten ist der WeVibe. Mittlerweile gibt es davon übrigens eine neue Version, die per Fernbedienung an- und abgeschaltet werden kann, was ich wirklich sehr interessant finde. Leider ist das gute Stück ziemlich teuer.. Besitzt jemand von euch den neusten WeVibe? Könnt ihr ihn empfehlen? Einen Erfahrungsbericht einer Bloggerkollegin findet ihr übrigens hier.

Die gute Klitoris wird viel gesucht, unter anderem auch auf meinem Blog. In einem anderen Anal(ytics) habe ich schon mal ein hübsches Bild gepostet, auf dem gezeigt wird, wo Freundin Klit sich befindet. Wie man sie (auch als Mann) stimuliert, kann man sich sehr schön bei Masturbationstechniken abschauen. Ich bin übrigens froh, dass der Suchbegriff so häufig kommt, schließlich ist Klitorisstimulierung bei vielen Frauen essentiell für einen Orgasmus und viel zu viele Männer kümmern sich gar nicht um sie.

Auch der Blowjob mit Zahnspange ist ein sehr beliebter Suchbegriff. Mittlerweile erinnere ich mich zwar nicht mal mehr, wie ich mit Zahnspange ausgesehen habe (und ich habe Bilder mit offenem Mund auch vermieden…), aber der Artikel ist noch da. Jetzt habe ich beim Blowjob allerdings andere Probleme. Vor etwa einem Jahr hatte ich eine Kieferoperation und seitdem tun mir die Kieferknochen manchmal ziemlich weh, wenn ich den Mund zu weit oder zu lange weiter aufmache, was sich ja beim Blowjob nun nicht wirklich vermeiden lässt. Außerdem ist meine Unterlippe immer noch ein bisschen taub, weswegen ich nicht mehr so gern küsse wie früher. Wobei es da auch auf die Art des Kusses ankommt.

Ideen für softe Fesselspiele inspiriert mich gleich für einen neuen Artikel.

Was ist euer Lieblingssuchbegriff? Habt ihr schon einmal meine Seite aufgemacht, weil ihr nach etwas bestimmtem suchen wolltet? Seid ihr sogar über einen Suchbegriff auf meinen Blog gestoßen?

Do you remember last night?

Ich war vor kurzem in Amsterdam und habe über meine Erlebnisse einen Artikel geschrieben. Sofort bekam ich von verantwortungsbewussteren Lesern Kommentare, die mich letztendlich dazu bewogen haben, den Artikel zu löschen. Ab und zu braucht man eben eine Ohrfeige, damit einem klar wird, was man eigentlich tut und sagt. Dieser Artikel soll auch eine öffentliche Entschuldigung für den vorangegangenen sein – ich hoffe, ihr nehmt sie an.

Ich glaube, dass man manchmal einfach Erfahrungen machen muss, um daraus zu lernen. Bei Alkohol ist mir das gelungen; ich habe einen wenn ich das so sagen kann sehr angemessenen Umgang damit. In den Niederlanden ist Cannabis legal und ich habe dort auch, hm, Erfahrungen damit gemacht, die ich wie die Leser richtig bemerkten, ziemlich unreflektiert wiedergegeben habe. Mein Artikel handelt deswegen von Alkohol, weil ich in diesem Fall Tipps geben kann, aber ich möchte auch gleichzeitig darauf hinweisen, dass gerade unter Einfluss von Drogen ziemlich viel passieren kann. Ich hatte wirklich Glück, dass mir in Amsterdam nichts passiert ist.

Nachdem ich aus Amsterdam wieder gekommen bin, war ich noch kurz zu Hause und fuhr danach zurück in die Uni. Leider habe ich meine Schlüssel zu Hause auf dem Regal liegen lassen, weswegen ich abends nicht in mein Zimmer kam, da meine Roomie auch nicht da war. Ich ging also zu einem Kumpel, wo sich die ganze Clique für eine Party bereit machte. Ich hatte schon eine ganze Weile nicht mehr gefeiert, also kam ich mit. Heute morgen hatte ich dann ein sehr nettes Gespräch mit einem Freund von mir:

Er: Did you get at least tipsy yesterday? Don’t tell me you got drunk.
Ich: I was a little bit drunk, but I can hide it well^^. So I’m just having fun, but without the whole losing-control thing.
Er: That’s nice. You were drunk huh ?
Ich: Yup
Er: By the way do you remember all the things you started saying at the party and how you started strip dancing?
Ich: haha
Er: You don’t remember, do you? It was nice though, you danced well. The only thing you didn’t take off was the hat.
Ich: haha, nice attempt.
Er: I have the videos, don’t worry. It was a nice show, I couldn’t let it go like that, had to record it. Nice body!
Um eure Hoffnungen zu zerstören: Ich habe wirklich nicht gestrippt. Ich erinnere mich an jedes kleine Detail der Party, keine Blackouts, nichts. Ich weiß auch noch, wie irgendein Typ der Freundin eines Freundes über die Hose gekotzt hat, wobei es auch nicht schwer ist, sich daran zu erinnern, weil sie es ständig erwähnt hat. Allerdings hat mich dieses Gespräch ein bisschen nachdenklich gemacht. Wie viel Kontrolle lassen wir eigentlich den Alkohol über uns haben? Und wie oft nutzen wir Alkohol als Entschuldigung für unser Verhalten? Ich trinke ganz gerne mal ein bisschen und ich gebe zu, dass ich mit Alkohol auch Erlebnisse hatte, auf die ich nicht stolz bin. Allerdings weiß ich seit diesen Erlebnissen, wann für mich Schluss ist und mittlerweile bin ich verantwortungsbewusst genug, dann auch wirklich aufzuhören. Ich habe mal ein Jahr lang gar nicht getrunken, um mit Alkohol umgehen zu lernen und muss sagen, dass diese radikale Methode bei mir die beste war.
Es stimmt, man hat sich unter Einfluss von Alkohol ab einem bestimmten Punkt nicht mehr unter Kontrolle. Das ist allerdings keine Entschuldigung für das, was man im betrunkenen Zustand tut, denn was man sehr wohl in der Hand hat, ist die Menge an Alkohol, die man trinkt. Ich will hier wirklich nicht den Moralprediger spielen, aber mir ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol sehr wichtig. Zu oft "passiert" es, dass man im Rausch "mit jedem mitgehen würde" und das dann auch tatsächlich in die Tat umsetzt. One Night Stands sind vollkommen in Ordnung, allerdings nicht, wenn man sich hinterher dafür schämt oder sie bereut. Man sollte sich für Sex niemals schlecht fühlen. Sex ist eine sehr schöne Sache und es ist viel zu schade, wenn man diese Einstellung durch leichtsinniges Trinken aufs Spiel setzt.
Ich möchte diesen Artikel mit dem Plädoyer der "Know your Limit"-Werbung enden: Trinkt und habt Spaß. Genießt euer Leben. Seid leichtsinnig und macht schlechte Erfahrungen. Trefft falsche Entscheidungen und blamiert euch ganz fürchterlich. Aber irgendwann kennt ihr den Punkt, ab dem es nicht mehr schön ist. Und dann bitte ich euch: Hört auf, wenn ihr an diesem Punkt seid. In Jugendjahren wird man euch noch so einiges verzeihen, wenn Alkohol im Spiel ist, aber irgendwann seid ihr erwachsen (oder zumindest reifer) und dann müsst ihr für eure Taten gerade stehen. Für alle. Alkohol ist keine Entschuldigung, denn ihr kennt eure Grenze. Wer im Rausch seine Frau schlägt, ist zuallererst ein mieses Arschloch und dann ein Alkoholiker. Wer im Rausch Auto fährt und einen Unfall baut, tötet womöglich andere Menschen und ist zuerst ein verantwortungsloser Mörder und dann jemand mit zu viel Promille. Das sind jetzt beides Extrembeispiele und dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ich denke, ihr wisst dennoch, worauf ich hinaus will. Nein, es ist nicht lustig, vollends die Kontrolle zu verlieren und nicht mehr nur sich selbst und sein Ansehen, sondern auch andere Menschen in Gefahr zu bringen. Wenn ihr sogar vergesst, was ihr getan habt, habt ihr dann die Zeit nicht eigentlich verschwendet? Hat sich der Abend dann wirklich gelohnt?
Ich probiere sehr gern Dinge aus und ich erweitere meine Grenzen ständig, aber manchmal muss man Grenzen einfach nicht überschreiten. Es ist unnötig und vor allem unreif. Und genau deswegen habe ich den ganzen Artikel mit Werbung gepflastert^^.
Know your limits.

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest! Seit ich gestern bei der Krippenspielprobe der Kinder in meiner ehemaligen Kirche zugeschaut habe, bin ich sogar richtig in Weihnachtsstimmung. Allerdings hätte ich wirklich gern Schnee gehabt. Dennoch…

FROHE WEIHNACHTEN!

Alles Liebe zu Weihnachten!

Lebenszeichen

Hallo meine Lieben,

ich habe mich ziemlich lange nicht gemeldet, ich weiß. Es lag an einem Sommerferienjob, der mich ziemlich eingespannt hat. Jetzt habe ich aber wieder etwas Zeit und melde mich gleich mit einem lustigen Video zurück.

Ostergrüße an meine Leser

In der letzten Zeit habe ich ziemlich wenig geschrieben, ich weiß. Das lag vor allem am vielen Stress – ich habe gerade Abi geschrieben. Leider kann ich auch nicht versprechen, in den nächsten Monaten viel mehr zu schreiben, weil ich erst mal im Ausland bin. Ich werde aber mindestens einen Artikel pro Woche online stellen. Wer irgendeine Beschäftigung sucht, findet auf meiner Seite unter der Kategorie “Zum Schmunzeln und Aufregen” noch ein paar lustige Youtube-Videos, falls ihr sie nicht schon kennt. Das vom Blowjob Girl zum Beispiel, das trotz der perversen Konnotation jugendfrei ist. Oder “Where there’s a whip, there is a way“, das ich immer noch total genial finde. Wer sich über zweideutige Videos amüsieren kann, wird Adéle und den Assumption Song lieben. Witzig finde ich auch den Schwanzvergleich im KiKa.

Also – wer mag, sieht sich hier einfach mal auch die älteren Artikel an. Ich hoffe, ihr findet euch zurecht? Also im großen Vorschaubildschirm auf der Startseite und auch rechts im Kasten findet ihr die neusten Artikel. Oben in der Zeile gibt es die statischen Seiten, die größtenteils aus Informationen bestehen. Da ist auch schon eine Menge fertig, zwei oder drei Seiten fehlen mir glaube ich noch. Und die älteren Artikel findet ihr, wenn ihr links die Kategorien durchklickt.

So, nun wünsche ich euch aber erst einmal Frohe Ostern mit einem Bild aus dem letzten Shooting für den Blog. Das war übrigens wieder ziemlich lustig; wir – zwei Frauen, wohlgemerkt! Der Mann, der sie mit meinem Lieblingsfotomodel hätte machen sollen, konnte aufgrund der Willkür seines Arbeitgebers nicht kommen… – haben Kamasutrastellungen nachgeturnt und uns regelmäßig kaputt gelacht, weil wir oft a) nicht wussten, wie wir uns hätten bewegen sollen und b) festgestellt haben, dass Männer, die total auf Kamasutra stehen, am besten einen sehr langen, sehr dünnen und vor allem geknickten Penis haben sollten, der wie ein L aussieht. Ich werde die wenn mein Partner mitspielt mal auf ihre Tauglichkeit testen und dann gibt es bald einen Artikel und eine statische Seite über Kamasutra :) .

Anal(ytics)

Ich schaue mehr oder weniger regelmäßig auf meiner Webanalyseseite vorbei und finde immer wieder lustige Suchbegriffe, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Schon interessant, bei was für Begriffen Google auf meinen Blog verweist…

Es wurde in diesem Monat tatsächlich schon direkt nach sexintheair gesucht! Darauf bin ich schon etwas stolz :) . Stolze 9 Leute wollten etwas über Selfmade Dildos lesen. Schön, euch kann ich gleich auf meinen Artikel über die Made to Pleasure Boutique verweisen :) . Außerdem waren Webuser an Shibari interessiert. Tut mir Leid, Leute, aber ich werde die Rubrik Shibari sicher bald füllen! Mittlerweile kenne ich recht viele, die sich in dem Bereich etwas auskennen.

Die Bar Hemmungslos, über die ich an dieser Stelle berichtet habe, interessierte euch auch. Ich kann sie euch empfehlen, auch wenn der SM-Keller etwas klein und nicht wirklich gut bestückt ist. Als ich dort war, gab es leider wenig Besuch… Na, vielleicht habt ihr mehr Glück. Ich werde dort denke ich schon noch irgendwann mal wieder vorbei schauen.

Über Blowjobs (übrigens auch die Deep Throat-Thematik und die Sache mit dem Sperma schlucken. Die Person, die nach Sperma schlucken geht das gesucht hat, wird hier fündig. Ja, es geht.) habe ich auch bereits hier geschrieben. Allerdings habe ich hier verzichtet, stundenlang Techniken zu erklären, weil ich einen Link gefunden habe, auf dem das alles wunderbar erklärt wird.

Devot war auch ein Suchbegriff. Mir fällt gerade ein, dass ich in meinem noch wenig umfangreichen BDSM-Lexikon auch einmal dieses Wort erklären könnte. Ansonsten habe ich über meine Probleme mit der Devotion und BDSM im Allgemeinen schon in diesem Artikel berichtet.

Der Sqweel hat einige von euch interessiert. Ich fand ihn ganz in Ordnung, aber Oralsex kann er definitiv nicht nachstellen. Dazu ist er zu kalt. Als Zweit- oder Drittspielzeug kann ich ihn aber ohne Gewissensbisse empfehlen. Meinen kompletten Testbericht könnt ihr euch hier anschauen.

Wer sich für Gor Positionen interessiert, wird hier fündig. Ich kann nicht garantieren, alles wunderbar perfekt beschrieben und dargestellt zu haben, aber für den Einstieg reicht die kleine Einführung.

Weiterhin wollten User etwas über Ballett Sex wissen. Ich habe mal über die Erotik des Ballett geschrieben und scheine einen Spitzenschuhfetisch (oder eine starke Vorliebe) zu haben, weilß aber nicht, ob es das war, was diese Personen gesucht haben. Vielleicht ging es ihnen darum, wie Ballerinas und … Ballerinos? Balletter? Balletttänzer? Sex haben? Ich glaube, die verhalten sich im Bett genau so normal und unnormal wie wir alle…

Auch die einhändigen Bücher wurden direkt gesucht. Hier habe ich einen Artikel darüber geschrieben und demnächst werde ich auch endlich, endlich die Bücher-Rubrik hier füllen.

Ein paar Websurfer suchten nach der Klitoris (ach, was drücke ich mich doch zweideutig aus…). Da muss ich doch gleich mal aufklären. Mein erster Freund zum Beispiel hatte keine Ahnung, wo die werte Dame sitzt, bis ich ihn einmal fragte, ob er es wisse und er Freund Google befragte (btw: die grüne Suchmaschine Ecosia fand eben bei “Klitoris” nichts…).

Dieses Bild habe ich dann schließlich doch hier durch Freund Google gefunden. Die Klitoris liegt ziemlich weit oben im Intimbereich und zwar dort, wo die kleinen Schamlippen zusammenlaufen. Sie ist eigentlich ein sehr großes Organ, also ist das, was man auf dem Bild oder an einer Frau sieht, der kleinste Teil der Klitoris.

Die Klitoris hat es sehr gern, wenn man sie sanft mit den Fingern reibt oder um sie herum kreist. Auch Vibrationen findet sie wunderbar und Zungen hat sich ebenfalls gern. Was man mit ihr noch so anstellen kann, habe ich hier erzählt.

Ein weiterer interessanter Suchbegriff ist Hollywoodsex. Wenn man den Medien glauben kann, muss Sex in Hollywood folgenden Regeln entsprechen:

1. Sex hat man am besten irgendwo dort, wo man von Paparazzi erwischt werden kann.

2. Sex ist immer laut, hart und exzentrisch. Sex ohne “Skandal” gibt es nicht. Wildes Herumvögeln, SM-Allüren, Fremdgehen, exzessive Freizügigkeit, die fast an Exhibitionismus herankommt – ohne geht’s nicht.

3. Wenn man sich nicht die Brüste mit Silikon auf eine völlig unnatürliche, mit den Proportionen nicht zusammen passende Größe aufpumpen lässt, wird man nicht beachtet und hat auch keinen Sex.

Warum vermute ich, dass das nicht war, was die Suchenden wissen wollten?^^

Der Sex mit Hunden Suchbegriff, über den ich mich bereits hier mokiert habe, ist zwischendurch auch wieder aufgetaucht. Kein Wunder; jetzt habe ich es ja explizit geschrieben.

Meine Freundin masurbiert und filmt dabei. Freu dich und frag, ob du dir das Video anschauen darfst. Es heißt übrigens “masturbieren”. Mit t. Vielleicht kann sie ja auch mal vor dir masturbieren oder ihr dreht ein nettes Home Movie *lach*. Das kann viel Spaß machen. By the way: Unglaublich, auf wie viele Arten man “masturbieren” falsch schreiben kann. Auch mastrubation wurde schon gesucht (gut, da können die Finger schneller als der Kopf gewesen sein), eben so wie mastrbation.

Khaki Sperma ist ein sehr netter Suchbegriff. Mein Partner und ein Freund von ihm meinen, Sperma schmecke nach Khaki. Ich habe mittlerweile tatsächlich mal Khaki gegessen und finde den Geschmack aber völlig anders. Sperma ist etwas salzig und dickflüssig, Khaki eher matschig-süßlich.

Beim Sex laut schreien stöhnen ist völlig in Ordnung, solange sich die Nachbarn nicht beschweren. In den USA (natürlich dort, wo sonst?) wurden schon Leute verklagt, die zu laut Sex hatten. Über Geräusche beim Sex habe ich auch schon hier geschrieben.

Whirlpool. Ich habe mal gelesen, dass man kommen können soll, wenn man sich im Whirlpool auf die Wasserstrudel setzt. Kann das aber nicht bestätigen. Wenn es jemand geschafft hat, berichte er doch bitte, ich finde die Idee eigentlich ganz nett^^. Mit einem Wasserstrahl aus dem Duschkopf kann man allerdings relativ gut masturbieren, wenn man den Strahl etwas härter stellt.

Menstruation Erotik. Ja, es gibt Menstruationsfetischisten. Nein, ich gehöre definitiv nicht dazu. Aber die Erotik muss auch nicht gleich flöten gehen, nur weil gerade ein bisschen Blut da ist. Es gibt schließlich als Notlösung Soft Tampons und so furchtbar ist das bisschen Blut (muss ja nun nicht an den ersten zwei Tagen sein) auch nicht.

Frauenarzt Blutsauger ist mal ein lustiger Suchbegriff. Was der Mensch wohl im Kopf hatte? Ärzte generell, bzw. eher die Krankenkassen, sind Blutsauger im Sinne davon, dass sie von einem viel Geld wollen (blöde Praxisgebühr!), aber ich habe noch nie von einem Vampir gehört, der als Frauenarzt arbeitet. Über Vampire und ihre Anziehungskraft habe ich allerdings hier schon geschrieben. Oder ist das irgendein Lied? Gibt es nicht eine Gruppe, die sich Frauenarzt nennt?

Nippel + Schmetterlingsklammer = viel Aua und bei mir zumindest leider starke körperliche Reaktionen. Psychisch mag ich keine Klammern. Erst recht nicht den Schmerz, wenn sie abgemacht werden, nachdem sie eine Weile lang dran waren. Aber physisch ist das was ganz anderes… Schmetterlingsklammern sind übrigens Klammern, die sich fester zuziehen, wenn man an der Kette zieht, mit der sie meistens verbunden sind. Mein liebreizender Partner hat mir einmal mit einem Seil die Füße zusammengebunden und das Seil an eben dieser Kette fest gemacht. Dann hat er meine Füße gekitzelt. Ich habe es irgendwie geschafft, mir die Dinger nicht selbst zuzuziehen, aber für die fiese Idee liebe und hasse ich ihn immer noch.

Einen muskulösen Mann habe ich zum Partner^^. Aber den gebe ich nicht her, es sei denn, er mag dich und du darfst in unser polygames Netz aufgenommen werden^^.

G-Punkt stimulieren mit Paulchen aber wie? Das ist kein Problem. Der G-Punkt liegt “oben” in der Vagina und etwa 5-7cm weit innen. Das ist bei jeder Frau etwas unterschiedlich. Wenn du deine Finger einführst, wirst du merken, dass sich die Haut dort etwas anders anfühlt. Bei mir ist das ein bisschen rauer. Diese Stelle kann Paulchen mit seiner Nase wunderbar anstubsen, wenn du ihn einführst.

Tipps für das Erste Mal Sex wurden auch gesucht. Seid euch sicher, dass ihr das wollt, was ihr beginnt. Entspannt euch. Erregt euch, am besten gegenseitig. Ein paar Erste Male habe ich hier gesammelt. Wenn ihr Schmerzen beim Sex habt, seht euch diese Tipps an, ich hoffe, dass sie euch helfen.

Sex Sex Sex Sex findet man hier, ja. Aber es reicht, einen Suchbegriff ein Mal einzugeben.

Der Rest der Suchbegriffe ist nicht so witzig oder ich kann mit ihnen keine Werbung für meine Artikel machen^^. Aber das hier ist schon eine lustige Sammlung, finde ich.